Vivendi zum Massaker von Erfurt

oeben hat Gamigo eine exklusive Stellungnahme von Vivendi, dem Publisher von Counterstrike, zum Amoklauf von Erfurt veröffentlicht. Ausschnitte hiervon werden auch im ZDF in der Sendung Frontal 21 um 21 Uhr zu sehen sein. Man darf gespannt sein, wie die Darstellung im Fernsehen der Stellungnahme gerecht wird.

Das komplette Statement ist als Videofile bei Gamigo als Download bereitgestellt.

Update: Wer den Bericht bei Frontal gesehen hat, wird, der Kommentar sei erlaubt, sein Abendessen nur mit Mühe bei sich behalten haben. Man stellt mittels geschickter Schnitte den Vivendi Sprecher als Deppen dar und gräbt dann alte, in dieser Form längst widerlegte Halbwahrheiten aus. Man hat den Eindruck, die Medien, insbesondere das Fernsehen, versuchen die Schuld für die zunehmende Verrohung alleine auf die Gamercommunity abzuschieben, anstatt selber einmal Verantwortung zu übernehmen. Bedenkt man, dass die Fernsehanstalten mit den Computerspielen in Konkurrenz um die Freizeit der Menschen stehen (wer spielt, schaut keine Talkshows und andere Volksverdummung),dann hat man den Eindruck, dass diese den Moment ausnutzen, um diese Konkurrenz von der Erde zu tilgen. Es kann daher nur ein Fazit geben: die Sichtweise der Gamer kann nur über das Medium des Internets Verbreitung finden, denn die konventionellen Medien scheinen an einer fairen Auseinandersetzung nicht interessiert zu sein.

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