Counterstrike wird wider aller Erwartung NICHT indiziert

Jetzt ist es amtlich. Die Community hat ihren ersten Sieg eingefahren.

Zur Geschichte: Am 04.03.2002 wurde die beliebte Multiplayer-Modifikation Half-Life: Counterstrike bei der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Schriften eingereicht.

Heute kam es vor der Bundeprüfstelle für jugendgefährdende Medien zur Verhandlung mit Vertretern von Vivendi-Universal Interactive und zwei Abgesandten der CounterStrike-Community. Nach knapp 3,5 Stunden stand die Entscheidung, CounterStrike NICHT zu indizieren, fest. Argumente wie Teamplay, Teamgedanke, Community und Taktik überzeugten letztendlich von der Indizierung abzusehen.

Bleibt also nur noch abzuwarten, wie jetzt die Medien damit umgehen. CounterStrike wurde nicht indiziert, wissenschaftliche Studien belegen, dass CounterStrike nicht die Ursache für den Amoklauf von Erfurt ist. Es scheint so, als müssten sich die Medien langsam ein anderes Opfer suchen.