Bundestag verabschiedet umstrittenes Jugendschutzgesetz

Durch den Amoklauf eines Schülers am Gutenberg Gymnasium Erfurt den 26.04.2002, wurde eine Lawine von Forderungen bezüglich der Verschärfung von Jugendschutzgesetzen gefordert. Kinder und Jugendliche sollen nach Ansicht der Bundestagsabgeordneten besser vor Gewaltdarstellungen im Internet und bei Computerspielen geschützt werden. Daher verabschiedete der Bundestag am heutigen Freitag in Berlin einen Koalitionsentwurf für ein neues Jugendschutzgesetz. Das neue Gesetz, das am kommenden Freitag, dem 21.Juni, beraten werden soll, sagt aus, dass Computerspiele nun mit differenzierten Altersfreigaben gekennzeichnet werden sollen. Damit würde die Altersempfehlung, die zur Zeit noch von der BPjM gestellt wird, durch eine Altersfreigabe ersetzt werden, die schon üblich wie bei Kino- und Videofilmen vorhanden ist. Des weiteren sollen auch Internetseiten auf den Index landen können. Auch wenn diese Seiten aufrufbar bleiben, so wörtlich…