Vivendi verkauft Spielesparte nicht!

Mit großer Spannung ist die heutige Aktionärs Vollversammlung von Vivendi Universal erwartet worden. Schließlich sollten hier und heute die Weichen für die Zukunft gestellt werden, was sich bekanntlich als außerordentlich schwierig gestaltet, ist der Konzern doch mit knapp 35 Milliarden Euro verschuldet. Der neue Chef Jean-René Fourtou stellte klar, dass der gesamte Konzern nur durch radikale Einschnitte zu retten ist. Das aber nur am Rande.

Als viel interessanter für uns alle gestaltet sich die Meldung, dass Fourtou nicht beabsichtigt, die Spielesparte (Vivendi Universal Games) des Konzerns zu verkaufen. Es heisst, dass man auch weiterhin am lukrativen und erfolgreichen Spielegeschäft festhalten will. Das ist kein Wunder, schaut man sich nur die Verkaufszahlen von Blizzard Produkten an. Alleine bei Warcraft 3 spricht man von einem Umsatz, der an eine Millarde Dollar heranreicht. Vivendi Universal Games beinhaltet die Abteilungen Blizzard, Sierra und Universal Interactive.

Eine Bewertung dieser Meldung wäre sicher noch verfrüht aber es stimmt hoffnungsfroh, dass man die Power eines Blizzard Entertaiment und Sierra Entertainment (Halflife) erkannt hat und das ganze Konstrukt nicht einfach so an Microsoft verscherbelt….