Änderung der Altersfreigabe gefordert!

Nach dem tragischen Amoklauf von Winnenden, geraten Computerspiele einmal mehr ins Interesse der Öffentlichkeit. Das Kriminologische Forschungsinstitut Niedersachsen (KFN) hat nun eine neue Studie veröffentlicht, die das Suchtpotential bei Jugendlichen im Alter von 15 Jahren untersucht und zu einem erschreckendem Ergebnis kommt. Prof. Dr. Christian Pfeiffer, der Leiter des Instituts, fordert erneut die Alterseinstufung für World of Warcraft von 12 auf 18 Jahre heraufzusetzen.

Zwar führt selbst exzessives Spielen allein noch nicht automatisch zu einer suchtartigen Abhängigkeit. Jedoch ist nach Erkenntnissen der KFN-Studie das Spielen von Online-Rollenspielen ein risikoverstärkender Faktor. Dies gilt laut Studie insbesondere für das Spiel “World of Warcraft” des Herstellers Blizzard, das mit 11,5 Millionen Nutzern weltweit das meistverkaufte in diesem Genre ist.

“World of Warcraft”-Nutzer unter den befragten 15-jährigen Jungen spielten im Schnitt 3,9 Stunden am Tag; der Anteil der Schüler, die dabei ein suchtartiges Verhalten mit Kontrollverlust und Entzugserscheinungen zeigte, lag demnach bei 8,5 Prozent der Nutzer.

Diese Forderung schreit natürlich geradezu nach einer Diskussion in unserem Forum. Haltet Ihr die Aussage von Prof. Dr. Christian Pfeiffer für gerechtfertigt? Würdet Ihr einer Anhebung der Altersfreigabe vielleicht sogar zustimmen? Oder habt Ihr eventuell eigene Ideen, wie man dem Problem begegnen soll? Kommt zu uns in Community-Forum und erzählt uns eure Meinung. Wir freuen uns auf eine interessante Debatte.