Azeroth und die Phasing-Zones

Die größte Veränderung, die es in Wrath of the Lich King gab, waren nicht die vielen Klassenänderungen, der Todesritter oder die neuen Gegenstände. Es wurden die Phasing Zones eingeführt, ein Meisterstück von Blizzard, weil man damit eines der größten Probleme von MMORPGs entfernt hat, konnten diese doch bisher, anders als klassische Rollenspiele, nicht mit einer sich verändernden Welt aufwarten.

Und gerade das macht die Offline-RPGs noch immer so reizvoll. Man streift durch eine Welt und sieht die Veränderungen. Ob es eine Plage von Murlocs, Nagas oder auch Scharmützel sind – bisher blieb alles beim Alten. Gebiete wie Eiskrone, der Sturmgipfel oder das Todesritter-Startgebiet zeigen, was für eine wunderbare Spielerfahrung man durch Phasing Zones hervorrufen kann.

In den offiziellen europäischen Foren hat der Todesritter Lichborn die Frage bezüglich einer Content-Überarbeitung der alten Gebiete aufgeworfen. Als Beispiel führt er die Reparatur der Brücke in Seenhain oder auch die Rückkehr von Siedler nach Mondbruch in Westfall an. Die Antwort vom englischen Blizzard Poster Wryxian zu dieser Thematik ist sehr überraschend.

Zitat von: Wryxian (Quelle)
Yeah, you’re right. There’s lots of cool things we could do with phasing…

Ob Wryxian vielleicht schon etwas von den Arbeiten des fünften Entwickler-Teams bei Blizzard weiß? Die Überarbeitung der alten Welt wird von vielen Spielern immer wieder gefordert. Dabei stand nie so sehr die Grafik, sondern die Schaffung von neuen Inhalten im Vordergrund.

Mit den Phasing Zones könnte man problemlos neue Inhalte für Spieler der Stufe 80 in das Spiel integrieren, egal ob es sich eine neue Verschwörung der Defiasbruderschaft oder um den Kampf um die Vorherrschaft im Eschenwald handelt. Vielleicht erfahren wir zur Blizzcon im August mehr darüber.

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