Ghostcrawler über den Hexenmeister-Hotfix

Die Emotionen zum jüngsten Hotfix bezüglich der Hexenmeister-Fähigkeit Feuersbrunst hat den amerikanischen Senior Game Designer Greg ‘Ghostcrawler’ Street zu einigen Überstunden veranlasst. Bis in die frühen Morgenstunden hinein hat er in den offiziellen Foren über diesen Hotfix diskutiert. Dabei war nicht nur der Nerf (Abschwächung) ein Thema, sondern auch, warum man so schnell reagiert hat.

Das Hauptargument der Community ist, dass die Feuersbrunst auf dem PTR doch gleich der Live-Version sei. Das hätte ein Mitarbeiter in der langen Testphase doch merken müssen! Ebenso würde doch auch ins Gewicht fallen, dass man sich für das zu lösende Arenaproblem Paladin/Todesritter ganze fünf Monate Zeit gelassen hätte. Ghostcrawler antwortet auf diese Argumente nicht nur, er gibt der Community auch einige Einblicke in den Entscheidungsprozess:

Zitat von: Ghostcrawler
The spell did too much damage. That’s our fault, not anything the players did. Do we wish we had fixed it in PTR? Of course.

We don’t want to kill Destro for PvP or PvE or warlocks in general. But when that goal is trumped when a spell makes the game less fun for everyone else. If it was the only viable spec warlocks had, then it might not have been trumped. But Affliction does tremendous dps, and even Destruction with this nerf is higher than many other specs in the game.

So sind laut Ghostcrawler alle Talentschwerpunkte des Hexenmeisters derzeit in Ordnung und die Feuersbrunst hat eben schlichtweg zu viel Schaden angerichtet. Selbst mit der jetzt durchgeführten Korrektur sollte der Talentbaum Zerstörung noch immer wettbewerbsfähig sein und eine gute Alternative zu den anderen beiden Bäumen darstellen. Der Hotfix wurde vor allem deswegen so schnell vollzogen, weil anders als beim Todesritter und Paladin hier nur ein einziger Zauber betroffen war. Die Anpassungen des Todesritters hingehen haben auch Anpassungen im Talentbaum erfordert.

Quellen: Thread 1 und Thread 2 von Ghostcrawler