Abgeordneter fordert Internetsperren gegen Killerspiele

Dass die Politiker nicht immer die Interessen aller Wähler vertreten, ist nichts neues. Dass sie es schaffen, immer wieder mit sinnlosen Verbotsmeldungen gegen Gamer aufzufallen, leider auch. Die neueste Eskapade kommt vom CDU-Bundestagsabgeordnete Thomas Strobl, der sich für eine Sperrung des Internets gegen Online-Shooter aussprach.

Zitat von: Thomas Strobl (Quelle)
In jedem Fall sollte aber meines Erachtens in der Debatte, welche Maßnahmen zur Gewaltprävention ergriffen werden, die von den Bundesministern von der Leyen und Schäuble vorgeschlagene Sperrung von kinderpornografischen Seiten im Internet mit Blick auf Killerspiele neu diskutiert werden.

Des Weiteren heißt es, dass zwar nicht alle Gewalt- und Killerspielspieler zu Amokläufern werden, diese virtuelle Brutalisierung jedoch “bei vielen jugendlichen Gewalttätern und Amokläufern den Beginn der realen Brutalisierung markiert“.

Ob den Abgeordneten noch nicht klar ist, dass derartige Gesetze am Grundgesetz scheitern oder dass sie Millionen Spieler, selbst von Spielen wie Anno (Massenschlachten) oder eben MMORPGS (Tötung von tausenden NPCs), damit gezielt diffamieren und angreifen, können wir nicht sagen. Trotzdem ist eine derartige Hexenjagd beunruhigend.

Jetzt im Forum über dieses Thema diskutieren (69) »