Goldfarming in China per Gesetz verboten

von nobbie, 30.06.2009 12:44 Uhr, Allgemein, WoW
 
Man mag es als Außenstehender kaum glauben, aber in China verdienen viele Millionen Internet-Nutzer ihr Geld mit dem Sammeln virtueller Güter im Tausch gegen reale Bezahlungsmittel. Dieser Vorgang nennt sich Goldfarming und stammt aus dem MMORPG-Bereich. Vor allem in World of Warcraft ist Goldfarming häufig zu finden.

Goldfarmer in Aktion

Der chinesischen Regierung war dies allerdings schon seit langer Zeit ein Dorn im Auge, weshalb sie jetzt per Gesetz eingreift.

Ab sofort ist Goldfarming in China verboten, was viele Millionen Internet-Spieler in China betrifft. Goldfarmer können ihre virtuellen Güter nur noch gegen Dienste oder andere virtuelle Dinge eintauschen. Echtes Geld dürfen sie nicht mehr einnehmen. Im letzten Jahr wurden in China durch Goldfarming knapp 150 Millionen US-Dollar umgesetzt.


China möchte durch das Verbot hauptsächlich den schlechten Arbeitsbedingungen ein Ende setzten, da in diesem Bereich oftmals die Rede von Zwangsarbeit ist. Aber auch Glücksspielen und illegalen Online-Aktivitäten möchte China mit dem Gesetz entgegenwirken. Ein Goldfarmer verdient im Schnitt rund 100 Euro pro Monat, was gerade für China ein beachtlicher Lohn ist. Rund 80 bis 85 Prozent der Goldfarmer stammen übrigens aus China.

Quelle: gamona News
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... unser "nobbie" ein sehr fleißiges Bienchen ist und vermutlich genauso viel Ahnung von Blizzard Spielen hat wie Stephen Hawking von der Relativitätstheorie?
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