WoW: Abbuchungsfehler, mehr Zensur in China und 8 Mio.-Marke geknackt

In den USA ärgern sich derzeit World of Warcraft-Spieler über Abrechnungsfehler, die durch den Zahlungspartner Payment One entstanden sind. Payment One erlaubt die Abrechnung über die Telefongesellschaft, wo es jedoch zu Rückbuchungen kam. Dabei liegen einige der Zahlungen sogar schon um mehrere Monate zurück.

Die Telefonanbieter bestätigten allerdings, dass es zu keinerlei Problemen kam. Anscheinend weiß niemand, wo die Geldbeträge abgeblieben sind, da die Spieler ihr Geld nicht zurückerhielten und Blizzard auf das Geld wartet. Das hatte zur Folge, dass die Spielerkonten gesperrt wurden. Die Betroffenen wandten sich an Blizzard, die ihnen aber nicht weiterhelfen wollten und die Kunden wieder zu Payment One verwiesen. Schon früher soll Payment One unter dem Namen eBillit für negative Schlagzeilen gesorgt haben, weil sie unerlaubte Abbuchungen in Millionenhöhe durchführten.


In den USA gibt es aber auch ein positives Lichtlein. Blizzard konnte mittlerweile über 8,6 Millionen Exemplare von World of Warcraft verkaufen, inklusive World of Warcraft: The Burning Crusade und World of Warcraft: Wrath of the Lich King. Auch ist Blizzard sehr über die aktiven User erfreut. Davon soll es ingesamt 11,5 Millionen geben.

Eine weitere Nachricht rund um World of Warcraft kommt aus China. Dort gab es vor einiger Zeit überarbeitete Charaktere von Untoten, die mit Kleidung und Haut wieder verhüllt wurden. Jetzt geht die Zensur sogar noch einen Schritt weiter. Die chinesischen Behörden hatten das Spiel erneut bewertet und beschlossen, dass viele verschiedene Icons gelöscht werden müssen, die Schädel, Organe und abgetrennte Köpfe zeigen. Stattdessen werden die Icons ganz normal als Kiste oder Beutel in den Inventaren der Spieler erscheinen.

Quelle: gamona News