Cataclysm: Die Rückkehr der Hochgeborenen in Patch 3.2.2

Wie wir gestern berichteten, hat ein “Leak” zu möglichen Inhalten der kommenden 3. WoW Expansion ordentlich Staub aufgewirbelt, da die Liste eine Menge Dinge beinhaltet, die in sich schlüssig sind und als tatsächliche Features durchaus denkbar wären.

Patch 3.2.2: Erzmagier Mordent Schattenfall bittet um eine Audienz bei Hohepriesterin Tyrande Whisperwind
Aber es gibt neben Spekulationen auch bereits greifbare Informationen im nächsten Content-Patch 3.2.2, die ziemlich eindeutig auf die bedeutungsvollen Ereignisse hinweisen, die demnächst kommen werden. So ist zum Beispiel auf dem aktuellen Testrealm im Tempel des Mondes in Darnassus jetzt ein Vertreter der Hochgeborenen anzutreffen (siehe Bild oben), der in einer äusserst dringenden Angelegenheit um eine Audienz bei Hohepriesterin Tyrande Whisperwind bittet: Erzmagier Mordent Schattenfall.

Den zweiteiligen Dialog-“Teaser” des hochgeborenen Erzmagiers mit der Schildwache haben wir für euch mal aufgezeichnet und als Transkript hinter dem Newsumbruch gepostet. Spoiler-Gefahr besteht hier nicht, denn ihr werdet das Zwiegespräch mit Erscheinen von Patch 3.2.2 beim Betreten des Tempels zwangsläufig mitbekommen.
Die Klasse des NPCs (Erzmagier) bestätigt übrigens in gewisser Weise auch schon die spekulierten neuen Rassen-/Klassenkombination (z.B. Nachtelfen-Magier). Beachtet dazu auch dieses Zitat aus dem folgenden Dialog: “Es mag schon bald die Zeit kommen, wenn die Kaldorei das Wissen und die Fertigkeiten benötigen, welche wir anzubieten haben. …”

Zitat von: Patch 3.2.2 – Tempel des Mondes (Darnassus)
— 1. Teil der Konversation —

Mordent: Schildwache, ich möchte mit Eurer Hohepriesterin sprechen.
Schildwache: Ihr müsst auf eine Audienz warten.

Mordent: Muss ich? Ich bezweifle, dass Tyrande wirklich Dringenderes zu tun hat.
Schildwache: Ihr beweist Nerven, nach Teldrassil zu kommen, Hochgeborener. Eure Art ist hier nicht willkommen. Wir haben den Krieg der Ahnen nicht vergessen oder diejenigen, die dahinter steckten.

Mordent: Die Verlockungen der Macht sind groß. Es wurden Fehler gemacht.
Schildwache: Und wir werden nicht zulassen, dass diese Fehler wiederholt werden. Kehrt zuürck in Euer Exil.

Mordent: Ich werde nicht zurückkehren, bis ich nicht angehört wurde. Es steht zu viel auf dem Spiel.
Es liegt Veränderung in der Luft und wir können es nicht ignorieren. Ich bin hierhergekommen aus dem Staub und den Ruinen der Vergangenheit, um eine Übereinkunft zu erreichen.
Es mag schon bald die Zeit kommen, wenn die Kaldorei das Wissen und die Fertigkeiten benötigen, welche wir anzubieten haben.
Ich werde warten, Schildwache… Doch ich werde meine Audienz bekommen.

— 2. Teil der Konversation —

Schildwache: Nehmt Euren Blick vom Mondbrunnen, Exilant. Es steht Euch nicht zu, die Macht darin zu nutzen.

Mordent: Beruhigt Euch, Schildwache. Ich habe nicht vor, sie zu benutzen. Ich… erinnere mich nur.
Schildwache: An Euren Verrat?

Mordent: Genug. Ich bin jahrhundertelang hiervon getrennt gewesen. Der Brunnen in diesem Tempel mag nur ein blasser Schemen des Brunnens der Ewigkeit sein, doch verfügt er über dieselbe… Schönheit. Reinheit.
Ich hatte es vergessen.
Ich glaube nicht, dass Bewunderung und wehmütige Gedanken gegen gesellschaftliche Normen verstoßen.

Schildwache: Seht Euch vor, Hochgeborener.

Mordent: Ihr wart derjenige, der mich für einfaches Hinsehen belangen wollte. Ich warte immer noch auf meine Audienz mit Tyrande.
Schildwache: Alles zu seiner Zeit.

Dieser zweiteilige Dialog wiederholt sich in bestimmten Zeitabständen immer wieder, wird aber derzeit in Patch 3.2.2 nicht weitergeführt. Wenn ihr mehr zur Geschichte des o.g. Brunnens der Ewigkeit und den Kaldorei erfahren wollt, schaut mal in unsere Historie 150.000 Jahre WarCraft im Überblick rein. Das Bild unten zeigt euch den abschliessenden Dialog, den Mordent mit euch führt, wenn ihr ihn anklickt.

Das hat Mordent euch zu sagen

Den oben aufgezeichneten Dialog könnt ihr auch nochmal in Bildform auf Seite 3 unserer ‘WoW Expansion 3′ Galerie anschauen und lesen.