Wird das neue Battle.Net wie Steam?

Es gibt nicht wenige Spieler, die die Entwicklung von Blizzard und dem Battle.Net sehr kritisch betrachten, auch wenn so tolle Features wie Server- oder Spielübergreifender Chat hinzugefügt werden. Nach der Blizzcon 2009 orakelte man, dass sich das Battle.Net v2 immer mehr dem Konkurrenzprodukt Steam von Valve annähere. Zum besseren Verständnis: Valve betreibt mit Steam eine spielübergreifende Plattform zum Vertrieb, Updaten und Kommunizieren von Spielen. Teilweise sind diese Features kostenpflichtig.

Auch beim Battle.Net kann man sich eine Payment-Funktion vorstellen. Das sagte niemand geringerer als Blizzard COO (Chief Operation Officer) Paul Sams unseren Kollegen von gamesindustry.biz. Nachdem zunächst die Battle.Net-Accounts für alle WoW-Spieler zur Pflicht werden, wird man wahrscheinlich weder bei Diablo 3 noch bei Starcraft 2 um die Erstellung eines BN Accounts herumkommen.

Zitat von: Paul Sams (Quelle)
It’s also a big differentiator for us. There’s really not a lot of companies out there that can or are willing to do this because it’s a huge expense. […]

People say, it’s just Battle.net, it’s just match-making right? It’s really not – it’s far beyond that. We’ve only scratched the surface. We can only say so much right now, but the plans are much bigger, much grander. And have long-term positive implications for gamers.

Ähnliche Aussagen gab es seinerzeit auch bei Valve – als die Entwicklung von Steam noch nicht abgeschlossen war. Auch eine Bezahloption ließe sich in das neue Battle.Net implementieren. Das würde Blizzard vollkommen frei vom Vertrieb in herkömmlichen Läden machen. Aber auch der heute so beliebte paid downloadable content (kostenpflichtiger Download-Inhalt) dürfte damit einen neuen Schub erleben, immerhin sind die Spiele von Blizzard besonders langlebig.