Blizzards Geheimnisse der Spielentwicklung

Dass Blizzard geniale Spiele macht, ist wohl keine Überraschung. Selbst Jahre nach der Veröffentlichung finden sich einige der Titel noch immer in den Verkaufscharts. Einer der Personen, die seit Jahren für die Erfolgsschmiede arbeitet, ist Rob Pardo, mittlerweile Vize-Präsident von Blizzard.

Auf der Games Developer Conference hielt er eine Präsentation über Blizzards Erfolgsgeheimnis. Was dabei überrasch, ist die Tatsache, dass sie alle nichts Besonderes sind. Vielleicht ist aber gerade die Einhaltung dieser Punkte der Schlüssel zum Erfolg.

Zitat von: Rob Pardo
  • Spielspaß als Erstes!
  • Einfach zu lernen, schwer zu meistern!
  • Alles muss grandios sein!
  • Weniger ist manchmal mehr!
  • Spielen, nicht Reden!
  • Schaffe erstrebenswerte Boni!
  • Steuerung über alles!
  • Balancing ist das A und O!
  • Vermeide die große Enthüllung!
  • Die Kultur des Polierens!

Rob spricht über alle Themen ausführlich und zeigt nicht nur Beispiele von WoW, an denen er maßgeblich beteiligt war, sondern auch welche aus Diablo 2 und Starcraft. Einer der Punkte, die er bei WoW kritisch betrachtet, war zum Beispiel Silbermond (über 1 Jahr Entwicklung und es ist trotzdem nicht gut) oder die Interface-Addons (Hinweis, dass das Interface nicht gut ist). Aber auch abseits der negativen Punkte gibt er uns jede Menge Anekdoten aus der Entwicklung von WoW, wie zum Beispiel das Erholt-System.

Dort war die Bezeichnung früher nicht 100% und 200%, sondern 50% und 100% – die Spieler liefen Sturm. Nach der Veränderung – selbst ohne andere Zahlen – war auf einmal alles in Ordnung. Ebenso mit der Inspektionsnachricht. Als das System das erste Mal eingeführt wurde, bekam man noch eine Nachricht. Viele Protestposting später, wurde die Nachricht entfernt – die Option blieb – bis heute.

Welche anderen Aspekte Rob Pardo noch anspricht, könnt ihr in dem ausführlichen Bericht bei unseren Kollegen von wow.com in Englisch nachlesen.