China führt echte Namen und beschränkte Spielzeit ein!

Was vielleicht wie ein schlechter Scherz klingt, ist nun harte Realität. In China gibt es ab dem 1. August 2010 keine Anonymität in Online-Spielen mehr. Ab sofort müssen alle Spiele mit ihrem echten Namen spielen – der Grund dahinter ist eine Art Stundenkonto, welches die Online-Zeit wegen des Jugendschutzes regulieren soll. Außerdem möchte man damit Gesetzesverstöße und unsoziales Verhalten vermindern.

Die Hauptgründe liegen aber wahrscheinlich eher in der Internetsucht des bevölkerungsstärksten Landes der Welt. Laut offiziellen Angaben sollen ständig über 430 Millionen dauerhaft online sein (das entspricht 30% der Bevölkerung). Besonders der enorme Anstieg bei der Nutzung zeigt das Problem auf, denn 2006 waren lediglich 120 Millionen Menschen dauerhaft online.

Neben Online-Spielen sind auch Wetten und Aktien in China ein beliebter Zeitvertreib. Das Zentralkomitee hat bereits mehrfach versucht, diese Felder zu regulieren. Das übliche Online-Zeitlimit soll dabei bei drei Stunden pro Tag liegen, die nächsten zwei Stunden lassen das Spielen noch zu, jedoch wird der Spielerfolg massiv verringert (Erfahrung/Punkte halbiert). Sollte ein Spieler die Zeit überschreiten, kann ihm die Online-Lizenz auch vollständig entzogen werden.

Was haltet ihr von dieser Idee, die tägliche Online-Zeit einzuschränken? Diskutiert doch mit unserer Community in den Newskommentaren darüber!