WoW Geschichte: Thrall – Damals und heute

Wenn ihr dem orkischen Kriegshäuptling Thrall mal ganz tief in die Augen schaut, wird euch auffallen, dass er im Gegensatz zu vielen seiner Artgenossen keine roten sondern blaue Augen hat. Nicht ein Fünkchen dämonischer Besessenheit wie einst beim glutäugigen Grom Höllschrei ist hier mehr zu entdecken, sondern nur das schöne Blau reinen Wassers.

Wer jetzt daraus schliessen sollte, dass der junge Häuptling wohl recht nah am Wasser gebaut hat, der täuscht sich. Thrall ist keineswegs ein Weichei, sondern nicht weniger als der mächtigste auf Azeroth wandelnde Schamane. Das Blau seiner Augen symbolisiert die tiefe, reine Verbundenheit mit den Elementen. Derzeit ist der Häuptling in schamanistischer Mission am Mahlstrom unterwegs, denn der durch Todesschwinge verursachte Kataklysmus und die wütenden Elemente drohen die Welt Azeroth in Stücke zu reissen. Auf der diesjährigen BlizzCon gab Thralls Schöpfer Chris Metzen bereits bekannt, dass man noch Grosses mit ihm vorhabe und er wohl zu der überragenden Figur in WarCraft werden wird.

Im heutigen Blog zu wichtigen Personen und Gegebenheiten in der World of WarCraft könnt ihr einen kleinen geschichtlichen Abriss zum “Godfather der Horde” lesen. Schaut mal rein!

Übrigens: Das Newsbild mit dem alten (links) und neuen Thrall (rechts) deutet bereits an, in welche Richtung die Generalüberholung sämtlicher Charaktermodelle der alten, mittlerweile 6 Jahre alten Rassen gehen könnte. Erzdruide Malfurion Sturmgrimm – quasi das Allianz-Gegenstück zu Thrall – gibt es seit Cataclysm ebenfalls in einer “heroischen” Modellversion. Die künftigen Nachtelfen-Redesigns würden dann in etwa so aussehen.