WoW PTR 4.1: Warum wird das Gold weg gepatcht?

In den Notes zum kommenden Cataclysm-Inhaltspatch 4.1 nur beiläufig vermerkt, sorgt die folgende Änderung derzeit für eine Menge Diskussionen in den offiziellen WoW Foren:

Zitat von: Blizzard (Quelle)
Die Goldausbeute der folgenden Begegnungen wurde stark verringert: Flammenleviathan, Magtheridon, Gruul der Drachenschlächter, Verdammnislord Kazzak sowie aller Bosse in Karazhan.

Neben dem Flammenleviathan (Ulduar, WotLK) wird die Goldmenge der 70er-Raidbosse aus der “Burning Crusade”-Erweiterung, die seit Cataclysm auch solo farmbar sind, stark reduziert werden, um einer vermeintlichen Inflation entgegenzuwirken. Nun muss man hierbei aber erstmal die tatsächlichen Verhältnisse betrachten:

Ein Karazhan-Boss beispielsweise droppt z.Zt. auf dem Liveserver 38 Gold, wobei spätestens bei dem Schachevent (für viele) Schluss ist mit solo farmen. Ein fitter 85er-Charakter kann also rund 500 Gold aus Karazhan herausholen, wenn er alle Bosse abfarmt und das genau einmal pro Woche, denn solange läuft die Raid-ID. Wenn derselbe Charakter z.B. Kräutersammler/Alchemist ist, dann kann er durch die Transmutation “Lebende Elemente” im Handumdrehen pro Tag 250-300 Gold (und mehr) verdienen, wenn er 15 “Flüchtige Leben” in 14 bis 16+ Einheiten “Flüchtige Luft” (in Uldum) umwandelt. Das sind pro Woche 2.000+ Gold für ein bisschen Kräutersammeln und ein paar Mausklicks.

Bei den derzeitigen Auktionshauspreisen stellt sich also die berechtigte Frage, was Blizzard mit diesem Goldnerf eigentlich bezwecken will. Es sieht doch eher so aus, dass nicht die potentiell im Umlauf befindliche Goldmenge eingedämmt wird, sondern viel mehr Neulinge und Level 70-Charaktere bestraft werden, die zur Abwechslung mal eine der genannten 70er-Instanzen raiden möchten. Was meint ihr zu dieser Änderung? Diskutiert mit uns im Forum!