Paragon äußert sich zu 10er und 25er Hardmodes

von Thomas Hinsberger, 26.07.2011 14:08 Uhr, Cataclysm, Patch 4.2, Raid
 
Es ist ein heißes Thema: Warum schauen alle nur auf den Progress der 25er Raids und lassen die 10er Raids außen vor? Antworten darauf gibt es viele, doch meist sind es nur Mutmaßungen, die nicht auf tatsächlicher Erfahrung basieren. So ist wohl ein großes Argument, dass die 25er Raids eben die würdigen Nachfolger der 40er Raids sind und dass dort viele Spieler perfekt spielen müssen um zu siegen. Dies führt zu mehr Problemen mit Fehlern, zu mehr Unübersichtlichkeit und damit zu einem höheren Schwierigkeitsgrad.

Doch Andere argumentieren, dass in 10er Raids die Fehler wesentlich schlechter wegzustecken sind, da ein Toter von 10 definitiv schlimmer ist, als ein Toter von 25. Und auch das Setup sei hier schwieriger, denn man müsse alle Rollen ja auf nur 10 Raidplätze verteilen und habe somit weniger Chancen mit anderen Setups zu siegen.

Nun hat sich die momentan unangefochtene Top-Gilde DREAM Paragon aus Finnland hingesetzt und nach ihrem World First Kill an Ragnaros ausprobiert, wo die Unterschiede zwischen den 10er und 25er Versionen der Hardmodes in den Feuerlanden stecken. Dabei haben sie nun, da sie nicht mehr unter dem Druck des Progressraidens stehen die Zeit gehabt, selber die 10er Version zu testen und sind dabei zu folgenden Ergebnissen gekommen.


Im Großen und Ganzen fühlen sich fast alle Kämpfe in beiden Versionen sehr ähnlich an. Doch die 25er Version scheint ihnen doch in vielen Fällen härter zu sein. Denn neben der schon angesprochenen, größeren Unübersichtlichkeit und weniger Platz bei 25 Mann, scheinen einige Bosse in der 10er Version auch wirklich leichter zu sein. Die ersten vier, also Beth’tilac, Alysrazar, Lord Rholith und Shannox sind dabei aber der 25er Version sehr ähnlich.

Vor allem der von vielen gefürchtete Torwächter Baloroc scheint hier wirklich um einiges leichter zu sein. Die Anforderungen an die DPS aller Spieler ist hier im 10er Modus wesentlich moderater und man kann sogar drei Heiler mit in den Raid nehmen. Aber auch in vielen anderen Kämpfen wurde die 10er Version von Blizzard nicht so hart an der Grenze zum Unmöglichen gehalten, wie es im 25er oft der Fall ist. So ist Majordomus Hirschhaupt laut Paragon im Vergleich mit seiner 25er Version ein einziger Witz und kein würdiger, vorletzter Gegner.

Und gerade die Möglichkeit, auf Seiten der Heiler für eine Entspannung zu sorgen ist, so Paragon, ein extrem wichtiger Teil der Feuerlande-Raids. Denn die Heiler zu entlasten bedeutet, dass auch mit genügend Heilpower die nötige DPS aufrechterhalten werden kann. Und genau hier liegt das Problem bei den meisten Bossen der Feuerlande. Entweder es gibt zu wenig Heilung, oder zu wenig DPS.

Dafür bekommt man den Unterschied zwischen dem optimalen und einem weniger optimalen Setup im 10er Modus viel stärker zu spüren. Und hier liegt vermutlich, so die Finnen, das größte Problem für kleinere Gilden. Denn diese können nicht einfach auf das richtige Setup ausweichen, wenn sie keine entsprechenden Twinks zur Verfügung haben. Und es macht einen gewaltigen Unterschied, ob man z.B. einen Heil-Druiden oder einen Heil-Schamanen dabei hat.

Bleibt die Frage, ob der Vergleich nicht ein wenig hinkt, wenn man mit vermutlich schon sehr gut ausgestatteten Charakteren und der immensen Erfahrung aus dem 25er Raid an diese Encounter ran geht. Trotzdem finden wir, dass der Artikel eine tolle Grundlage zu einer erneuten Diskussion dieses Themas bildet und wir würden uns freuen, wenn ihr diese mit uns im Forum weiterführt. Viel Spaß beim Lesen!

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