Cross-Realm-Zonen in Mists of Pandaria – Was bedeutet das?

Mit dem letzten Beta Build der Mists of Pandaria Beta wurden serverübergreifende Zonen eingeführt. Bereits vor dem Start der Mists of Pandaria Beta hatte Blizzard angekündigt sich mit dem Problem der Geisterserver zu beschäftigen und eine Lösung ausarbeiten zu wollen. Wie genau die Lösung nun aussieht, mit der sie vor allem der Unterbevölkerung auf kleineren Servern entgegen wirken wollen, können wir uns nun näher ansehen.

Die Einführung der Cross-Realm-Zonen in der Beta betrifft vor allem unterbevölkerte und niedrigstufige Regionen in der Spielwelt. Die Entscheidung für diese Zonen fiel vor allem aus der Situation daraus, dass die Masse an Spielern ihre Charaktere bereits am Level-Cap hat und sich in den niedrigstufigeren Zonen weniger Spieler aufhalten als es eigentlich durch das Spiel-Design vorgesehen ist.

Das System funktioniert so, dass ihr in solchen Zonen, die als “serverübergreifend” markiert sind, neben den Spielern eures Heimat-Realms außerdem Spieler anderer Server sehen könnt und auch mit ihnen interagieren könnt. Dabei werdet ihr jeweils Spieler einer bestimmten Anzahl von Servern treffen, ähnlich den Realmpools im PvP und LFR.

So sollt ihr euch auch zu Gruppen zusammenschließen und ganz normal gemeinsam questen können. Beute und Rohstoffvorkommen werden wie gewohnt verteilt, ihr werdet keinen Unterschied zu einer Gruppe eines gemeinsamen Servers feststellen. Das Handeln mit Charakteren anderer Server unterliegt dabei aber denselben Beschränkungen wie auch in Raids, Instanzen und Schlachtfeldern.

Wie bei Gruppen für Dungeons und Raids ist es Euch möglich, mit Euren Real-ID-Freunden eine Gruppe aufzumachen und zusammen in den Gebieten zu questen, solange ihr der gleichen Fraktion angehört. Wenn ihr Gebiete betretet, die nicht als serverübergreifend markiert sind, bleibt die Gruppe weiterhin bestehen, jedoch werdet ihr eure Gruppenmitglieder nicht sehen können, wenn sie einen anderen Heimat-Server haben.

Zonen mit gewohnheitsmäßig guter Population, wie Hauptstädte und hochstufige Questgebiete, werden nicht serverübergreifend sein und ihr könnt nicht die Hauptstadt eines Gruppenmitglieds von einem anderen Server betreten. Welche Zone serverübergreifend sein wird, kann von Server zu Server variieren und hängt davon ab, wie bevölkert oder eben nicht bevölkert die Zone ist. In welchen Zyklen die Zahl der Charaktere in einer Zone überprüft wird, haben die Entwickler nicht verraten.

Die Technologie funktioniert jedoch auch andersherum, so dass stark überbevölkerte Zonen kopiert werden können und zwei oder mehrere Instanzen dieser Zone auf einem Server existieren. Spieler können nur die Spieler ihrer Instanz der Zone sehen und interagieren. Bildet ihr in diesen Zonen Gruppen, werden alle Gruppenmitglieder einer Instanz zugewiesen.

In der Beta werden ab sofort die Gebiete Nördliches Brachland, Eschental, Azshara, Dunkelküste, Westfall und Silithus für alle Beta-Server gemeinsam zugänglich sein. Die Umkehrung der Prozedur, das Teilen einer überbevölkerten Zone, wird am Startgebiet der Pandaren getestet werden.

In der Beta werden dabei unterschiedliche Servertypen, wie PvE und PvP zusammengeführt, das wird bei den Live-Servern später nicht der Fall sein! Wollt ihr gemeinsam mit einem Real-ID-Freund questen und ihr seid aber auf verschiedenen Server-Arten beheimatet, wird der eingeladene Freund den Servertyp des Freundes betreten können.

Wie findet ihr die Idee der Cross-Realm-Zonen? Meint ihr, dass so der Unterbevölkerung einiger Server wirklich entgegen gewirkt werden kann? Und denkt ihr, dass eine Ausweitung des Systems auf weitere Zonen, z.B. Open-PvP-Zonen wie Tol Barad, sinnvoll wäre?

Hier könnt ihr die FAQ zu den Cross-Realm-Zonen nachlesen »