Mists of Pandaria: Die Zukunft des PvP

Tom Chilton, Game Director von World of Warcraft, spricht im Zuge eines neuen Entwicklerblogs über die Pläne für das PvP in World of Warcraft: Mists of Pandaria. Mit Mists of Pandaria möchte man neuen PvP-Content implementieren und so kommt es auch, dass mit dem Release von MoP zwei neue Schlachtfelder und eine neue Arena hinzugefügt werden. Insgesamt wird es also nun 10 Schlachtfelder und 6 Arenen geben.

Im Mists of Pandaria möchte man die Spieler auf den PvP-Servern wieder dazu animieren in der Welt umherzustreifen und dort zu kämpfen. Denn es soll der spontane Konflikt, einer der nicht von Designer geschaffen wurde, wieder aufleben. Orte wie das Schwarzmarktauktionshaus können solche Begegnungen durchaus begünstigen, denn das Auktionshaus liegt weitab von Wachen und stellt auch keine neutrale Zone dar.

Um außerdem zu einem eher offenen Konflikt beizutragen, müsse man dennoch Änderungen herbeiführern. So sind die Stadtwachen, laut Chilton, auf den PvP-Servern momentan viel zu stark und ermöglichen es kaum noch mit Schlachtzügen eine Stadt zu attackieren. Die Wachen sollen als Beschützer fungieren, sie sollen aber keine unüberwindbare Mauer darstellen. Deswegen werden die Stadtwachen auf den PvP-Servern eine Überarbeitung erhalten.

Unterstützt wird das Ganze durch die neuen serverübergreifenden Zonen, mit denen es auch möglich sein wird Open-PvP zu betreiben. Dennoch wird es kein PvP-Gebiet wie Tol Barad oder Tausendwinter geben. Man möchte, dass der Spieler ungezwungen PvP betreibt und sich nicht nach einem Timer richten muss.

Im Tempel von Katmogu entbrennt der Kampf nun um vier Artefakte.

Weiterhin spricht Chilton die Flugmount-Problematik an, denn viele Spieler sehen in den Flugreittieren den Tod des Open-PvPs, da Spieler so Kämpfe umgehen können. Um dieses Problem zu beseitigen, wird man in Pandaria erst mit Level 90 fliegen können. Sollte diese Maßnahme jedoch nicht ausreichen, gibt es Überlegungen ein Item einzuführen, dass in der Lage ist, fliegende, PvP-markierte Spieler von den Flugtieren zu schießen, natürlich mit einer begrenzten Reichweite und einem sicheren Fall.

In den neuen Schlachtfeldern gab es seit der letzten Vorstellung auch Veränderungen. So hat man den Tempel von Katmogu verändern müssen, da das Schlachtfeld in den Tests mit nur einem Artefakt im Zentrum zu einem Deathmatch mutiert ist, was in den Augen der Entwickler nicht das Ziel war. Nun wurde die Anzahl der Artefakte vervierfacht, dennoch soll der Fokus auf dem zentralen Artefakt liegen. Denn nun geht es mehr um Team-Management und Taktik.

In der Silberbruchmine müsst ihr die richtigen Schalter betätigen.

In der Silberbruchmine sollen die Teams mehrere Minenwagen eskortieren und an strategisch günstigen Punkten Schlater betätigen, mit denen sie ihren Wagen auf andere Gleise führen können. Natürlich müssen auch einige Spieler das gegnerische Team aufhalten. Das Schlachtfeld hat sich seit dem Presseevent aber nicht weiter großartig verändert.

Auch die Schlachtfeldeinreihung wurde verändert, so gibt es nun die Option zwei Schlachtfelder abzuwählen. Das heißt, ihr könnt diese Schlachtfelder aus eurer Auswahl für ein zufälliges Schlachtfeld entfernen. Einziger Haken an der Sache ist, dass ihr nicht in der Lage seid, Schlachtfelder deren “Ruf zu den Waffen”ertönt abzuwählen. “Ruf zu den Waffen” wird in Mists of Pandaria immer ein Schlachtfeld inne haben, so dass ein regelmäßigerer Austausch stattfinden kann.

In den Tol'vir-Versuchsgründen zählt nur die Zahl Drei.

Freunde der Arenakämpfe dürfen sich neben einer neuen Arena, die Tol’vir-Versuchsgründe, die über drei Säulen verfügen, über eine neue Anzeige freuen. So ist es möglich, vor Kampfbeginn die gegnerischen Klassen und Spezialisierungen zu sehen, jedoch könnt ihr keinen Einblick in die Talente oder Glyphen nehmen. Ihr könnt dann eure Talente noch schnell auf die möglichen Fähigkeiten eurer Gegner anpassen.

Quelle: offizielle Webseite