Activision/Blizzard: Vivendi wendet sich an Banken

Nachdem der geplante Verkauf von Activision Blizzard vom Vorsitzenden Vivendis bestätigt wurde, ließ man bei Vivendi durchblicken, dass man momentan mit zwei Banken zusammenarbeite, um den Mehrheitsanteil von 61% zu veräußern.

So engagierte man die Banken Goldman Sachs und Barclays, welche Vivendi bei der Suche nach neuen potentiellen Käufern unterstützen sollen.

Allerdings gestaltet sich dieses Unterfangen als äußerst schwierig, da die meisten Gesprächspartner entweder kein Interesse, oder aber keine Möglichkeit haben, die enorme Summe von 8,2 Milliarden Dollar (gemessen am aktuellen Aktienkurs) aufzubringen.

Damit ergibt sich, neben dem direkten Verkauf und dem Verkauf auf dem offenen Markt, eine neue Option. Activision/Blizzard könnte sich freikaufen, also die erforderliche Summe aufzubringen und die Anteile selbst zu erwerben.

Aufgrund ihrer derzeitigen Geldreserven (etwas mehr als 3 Mrd. Dollar), müsste das Unternehmen einen Kredit von ca. 5 Mrd. Dollar aufnehmen, um sich vom Vivendi-Konzern freizukaufen.

Quelle: WallStreetJournal