Activision/Blizzard: Verkauf wird immer unwahrscheinlicher

Da der Verkauf von Activision/Blizzard weiterhin schleppend vorangeht (wir berichteten bereits), spielt man bei Vivendi mit dem Gedanken, stattdessen die Brasilianische Telefongesellschaft GVT zu veräußern, um somit Activision/Blizzard halten zu können.

Das Problem bei Vivendi bestand zunächst darin, dass der französiche Medienkonzern zu viele Firmen in seinem Portfolio hatte. Deswegen wollte man sich zunächst von Activision/Blizzard trennen.

Da man bisher aber noch keinen Käufer für den bestehenden Mehrheitsanteil von 61% gefunden hat, trennt man sich bei Vivendi lieber von der brasilianischen Riesen Global Village Telecom, welche zwischen 8,59 und 10,42 Mrd. Dollar einbringen dürfte. Zumal man laut Fourtou, dem Vorsitzenden von Vivendi, mit GVT ein risikoreiches Unternehmen hält, welches zu kapitalintensiv ist.

Quelle: Gamesindustry.biz