Klage gegen Vivendi-Activision Blizzard-Deal

Activision Blizzard will sich bekanntlich von Vivendi loskaufen, wie wir berichteten. Jedoch scheint dies nicht jeder gutzuheißen, denn Aktieninhaber Todd Miller wittert Insider-Geschäfte und klagt gegen den Deal.

Ein Teil der von Vivendi gehaltenen Aktien sollen von der Investmentgesellschaft gekauft werden, der auch Activision Blizzard CEO Bobby Kotick und sein Co-Chairman Brian Kelly angehören. Diese würde nach Abschluss des Deals dann ca. 25 Prozent der Anteile besitzen.

Doch nicht nur das stört ihn, sondern sie sollen dazu noch 10% Preisnachlass auf die Anteile erhalten. Wird der Deal durchgeführt, bekämen Kotick und Kelly zudem noch mehr Macht über das Unternehmen, was zu einem Interessenkonflikt im Aufsichtsrat des Konzerns führen würde, da dort auch einige frühere Vivendi-Executives sitzen, die mit dem Deal ihre Positionen aufgeben würden.

Er fordert nun, dass der Deal gestoppt wird und Kontroll-Mechanismen bei Activision Blizzard installiert werden, damit solche Insider-Geschäfte verhindert werden.

Quelle: courthousenews.com