Activision Blizzard: Deal mit Vivendi vorerst von Gericht gestoppt

Eigentlich klang es so, als wären sich alle einig und eigentlich klang es auch nach einer wirklich guten Idee. Nachdem Vivendi, welche aktuell 61% der Aktienanteile von Activision Blizzard besitzen, schon mehrfach halböffentlich über einen Verkauf des Spieleriesen nachgedacht hat, kam die Idee auf, dass Acti-Blizz auch eigentlich wieder auf eigenen Beinen stehen könnte. Die Idee: Activision kauft von Vivendi einen Großteil der Anteile für knapp 8,2 Milliarden US-Dollar zurück.

Doch genau diese Idee wurde von einem Gericht gestoppt. Dort hatte ein Kleinanleger geklagt, dass er befürchte, die Großaktionäre würden sich auf Kosten der kleinen bereichern. Er forderte, dass alle Anleger über diesen Rückkauf durch Activision Blizzard abstimmen müssten. Und das Gericht gab ihm recht. Nun haben die beiden Konzerne zwei Möglichkeiten: Entweder sie lassen sich auf diese Abstimmung ein, oder sie gehen in Berufung.

Aktuell gibt es noch keine Aussagen darüber, welchen Weg man einschlagen möchte, aber laut Aussage von Activision-Chef Bobby Kotick hofft man auf eine schnelle Einigung. Denn der Wunsch, wieder unabhängig von Vivendi zu sein, scheint nicht gerade klein. Was denkt ihr darüber? Würde es Activision Blizzard gut tun, sich vom Mutterkonzern zu lösen?

Quelle: gamona.de