Nach dem Progress: Interview mit der Gilde Method

Unsere Kollegen von Manaflask hatten die Möglichkeit mit der Nummer 1 Raidgilde Method ein ausführliches Interview zu führen. Wir haben dabei für euch die Aussagen weitestgehend zusammengefasst. Ein sehr interessantes Interview wie wir finden, das unterstreicht, dass der Progressrace als eine Sportart gesehen werden kann.

Zu dem räumen sie mit dem Klischee der arbeitslosen Spieler auf und geben ihre Meinung darüber ab wie sie denn nun den Raid Schlacht um Orgrimmar und im Besonderen die MoP-Raids fanden.

Nachdem nun der WoW Progress vorbei ist und sie es geschafft haben die Nummer 1 zu bleiben, fühlen sie sich wirklich großartig. Sie sind während dieser Zeit als Team noch enger zusammengewachsen.

So waren beim Sieg über Garrosh noch 18 Leute dabei, die auch beim Sieg über das Sha der Angst dabei waren. Sie sehen es ebenfalls als etwas Besonderes, dass es ihnen gelungen ist eine Erweiterung von Anfang bis zum Ende zu dominieren. Das ist bisher etwas Einmaliges.


Angesprochen darauf, ob der Druck in diesem letzten Tier größer war also zuvor, konnten sie dem alle nur zustimmen. Den ersten Platz zu halten und von dort aus zu agieren, empfinden sie definitiv als schwieriger im Vergleich zur Rolle des Jägers.

Interessant ist auch, dass Method kurz vor dem Patch 5.4 einen ihrer Raidleader, Kuznam, verloren hatten, der auch einer der besten Spieler war. Des Weiteren verloren sie außerdem einige ihrer guten RangeDDs, so dass sie am Ende mit einem Roster von 29 Mann plus 3-4 Anwärtern in den Progressrace einstiegen. Am Ende gingen sie also gestärkt aus dieser schwierigen Situation heraus.

Mit dem frühen Sieg über die Klaxxi konnten sie sich einen kleinen Vorsprung vor der starken Konkurrenz erarbeiten, den sie bis zum Schluss behalten konnten. Dadurch waren sie etwas entspannter bei Garrosh. Den Kampf gegen die Klaxxi bezeichnen sie selbst als einen der fehlerhaftesten, den sie je erlebt haben.

Die Jungs von Method halten es für sehr schade, dass die asiatischen Raids so anders funktionieren und somit kein Wettkampf entstehen kann. Den Vorteil, den sie durch die Itemlevel haben ist riesig. Sie würden sich gerne auch mit Gilden wie Stars & Co messen, wenn die Voraussetzungen die gleichen wären.

Die aktuelle Progresslänge von rund zwei Wochen halten sie für sehr gut und auch für sinnvoll. Gerade am Abend des Sieges über Garrosh mussten sie später mit dem Raid beginnen, da einige bereits wieder zur Arbeit mussten und so nicht vor 18/19 Uhr zu Hause waren. Noch mehr Urlaubstage oder Krankentage zu nehmen würden sie auch als unvernünftig empfinden.

Mit dem Schwierigkeitsgrad des Raids sind sie nicht ganz zufrieden. Die ersten 10 Bosse waren nicht für ihr Itemlevel getuned und so konnten sie diese hauptsächlich über DPS-Strategien besiegen. Die ersten 6-8 Bosse etwas leichter zu haben und dann einen stetig steigenden Schwierigkeitsgrad zu haben, würden sie als wesentlich besser empfinden. Sie waren auch etwas frustriert als sie sahen das Blood Legion direkt bei 9/14 Bossen war. Somit wussten sie schon, dass es nicht all zu schwierig werden würde. Die letzten Bosse dagegen empfanden sie als sehr gut. Insgesamt waren es aber doch zu viele leichte Bosse.

In der ersten Woche des Patch 5.4, als nur der Normalmode verfügbar war, haben sie mit 5 Gruppen geraidet und somit Twinks und Mains mit Gear gepusht. Gleichzeitig haben sie sich Taktiken erarbeitet und bei Garrosh mit den Mainchars die Positionierung einstudiert.

Auf die Frage wie ein typischer Progresstag bei ihnen aussah gaben sie folgende Antwort: Jeden Tag um 11.30 Uhr aufstehen, duschen, essen und dann um 12 Uhr mit dem Raiden beginnen und mit dem Ende um 3 Uhr, dann schlafen zu gehen. Um 19Uhr gabe es jeweils eine 45 Minuten lange Pause und zwischendurch immer wieder 5-minütige Pausen. Eine Regel gibt es bei Method, die man versucht immer einzuhalten: Es muss mindestens 8 Stunden Schlaf gewährleistet werden.

Das Klassenbalancing empfanden sie insgesamt als sehr gut, außer das der Hexenmeister wohl während dem Progress sehr stark und deutlich vor den anderen Klassen war. Im Scherz sagten sie, dass 25 Hexenmeister wohl alle Bosse sofort besiegen könnten.

Das Fazit zu den Raids in Mists of Pandaria fällt bei ihnen sehr positiv aus. Sie halten die Raids, im Besonderen Thron des Donners und Schlacht um Orgrimmar, für sehr gute Raids und SuO vielleicht für den Besten, den es in WoW bisher gab. Aber das hängt immer auch ein wenig mit der Gruppe zusammen mit der man spielt, wie sie weiter erläuterten. Garrosh selber würden sie auf jeden Fall in die Top 3 der besten Raidbosse setzen.

Quelle: manaflask.com

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