Hearthstone: Jaina Prachtmeer, die Magierin

Rund einen Monat ist es her, dass Blizzard Thrall, den Schamanen genauer vorgestellt hat. Nun haben sich die Macher von Hearthstone den nächsten Warcraft Charakter vorgenommen und stellen diesen euch im neuesten Blog genauer vor. Hierbei handelt es sich um die Magierin Jaina Prachtmeer.

Jaina ist eine der mächtigsten Zauberwirkerinnen in ganz Azeroth. In diesem Blog erfahrt ihr mehr über ihre Geschichte. Von der Kindheit bis zur heutigen mächtigen Magierin. Wir wünschen viel Spass beim Lesen.

Zitat von: Zeriyah (Quelle)

Die einstmals warmherzige und mitfühlende Jaina Prachtmeer ist eine der mächtigsten Zauberwirkerinnen in ganz Azeroth. Sie hat die arkanen Künste gemeistert, gegen Dämonen der Brennenden Legion und die untote Geißel gekämpft und verlor sich schließlich nach der Zerstörung ihrer geliebten Stadt Theramore im Hass auf die Horde.

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Als Kind zeigte Jaina ein außerordentliches Talent für Magie und war barmherzig gegenüber ihrem Volk. Sie wurde nach Dalaran geschickt, einem mächtigen Königreich und Zufluchtsort für Magier, um die Verwendung der arkanen Mächte zu erlernen. Der Anführer der Kirin Tor, Erzmagier Antonidas, erkannte in Jaina großes Potenzial und nahm sie als Schülerin an.

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Die wissbegierige und talentierte Jaina fand sofort Gefallen an den arkanen Künsten. Gewöhnlich verbrachte sie fast den ganzen Tag mit ihren Studien und Pflichten, sodass ihr wenig Zeit blieb, sich mit alltäglichen Dingen zu befassen.

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Jainas Freund aus Kindertagen, Kronprinz Arthas Menethil von Lordaeron, trat während der Ausbildung in Dalaran erneut in ihr Leben und die beiden verliebten sich ineinander. Da Jainas anstrengende Ausbildung und Arthas’ Aufgaben in seinem Königreich es nicht zuließen, dass zwischen ihnen mehr als eine kurze Romanze entstand, endete ihre Beziehung abrupt. Mit gebrochenem Herzen widmete sich Jaina wieder ihren Studien in Dalaran.

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Jahre später brach eine schreckliche Seuche über Lordaeron herein. Da Erzmagier Antonidas vermutete, dass es sich hierbei nicht um eine gewöhnliche Krankheit handelte, schickte er seine geschätzte Schülerin Jaina zu einem Treffen mit Arthas, um die Ursache für die Seuche herauszufinden. Die Krankheit breitete sich über befallenes Korn in Windeseile in der Region aus und verwandelte die Stadtbewohner in untote Monstrositäten. Die Orte Brill und Andorhal waren der Plage bereits vollständig zum Opfer gefallen und Jaina wusste, dass sie Hilfe holen musste.

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Schon bald kehrte sie mit Uther Lichtbringer und den Rittern der Silbernen Hand im Gefolge zurück, doch leider zu spät: Die Einwohner von Stratholme hatten von dem Korn gegessen und würden der Krankheit im Nu zum Opfer fallen. Arthas drängte darauf, die Bewohner umzubringen, bevor sie zu Untoten würden, doch Jaina war entsetzt von dieser Vorstellung und Uther weigerte sich hartnäckig, an solch einem Akt der Barbarei teilzunehmen.

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In dem Wissen, dass für Stratholme nur wenig Hoffnung bestand, versammelte Jaina Überlebende der Seuche und floh mit ihnen aus Lordaeron. So konnte sie Tausende retten. Jaina segelte mit diesen Menschen nach Westen, bis sie die Küste von Kalimdor erreichte … und dort feststellte, dass Orcs dieses Land für sich in Anspruch genommen hatten.

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Nach einem sicheren Ort für ihr Volk suchend, setzte sich Jaina gegen die Horde in Kalimdor zur Wehr. Ein geheimnisvoller Prophet sorge dafür, dass sich Jaina und ihre Leute mit der Horde und den Nachtelfen verbündeten, um den Dämon Archimonde am Hyjal zu bezwingen. Nach der Zerschlagung dieser Bedrohung entdeckte Jaina schließlich einen sicheren Ort für ihr geflohenes Volk – eine Insel vor der Ostküste von Kalimdor, der sie den Namen Theramore gab.

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Während Jaina den Flüchtlingen half, ein neues Leben aufzubauen, nahmen die Spannungen zwischen ihrem Volk und der Horde allmählich zu. Um die Sicherheit ihrer Leute zu gewährleisten, ging Jaina eine sorgsam geschmiedete Allianz mit Thrall ein, dem Kriegshäuptling der Horde. Doch die Spannungen wuchsen weiter an, als Rexxar, der Champion der Horde, behauptete, dass man Menschen geschickt hätte, um ihn zu beseitigen. Jaina wusste nichts von diesem Mordversuch, doch bot Rexxar Hilfe beim Aufspüren der Drahtzieher an.

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Schon bald erkannte Jaina, dass ihr Vater, Daelin Prachtmeer, Großadmiral der Allianz, hinter dem versuchten Attentat auf Rexxar steckte. Daelin hegte schon seit Langem einen tiefen Hass auf die Horde und würde vor nichts haltmachen, um sie vom Angesicht Azeroths zu tilgen. Jaina bat ihren Vater, die Orcs in Ruhe zu lassen – sie befürchtete, dass diese Einmischung die Bewohner Theramores in noch größere Gefahr bringen würde –, doch Daelin wollte nicht nachgeben. Mit seinen Truppen kämpfte er gegen Rexxar und die Horde, konnte deren Kampfeswillen und Anzahl an Soldaten jedoch nichts entgegensetzen. Schließlich wurde er von Rexxar getötet und die trauernde Jaina wünschte sich, dass ihr Vater ihrem Rat gefolgt wäre.

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Nach dem Tod ihres Vaters hielt Jaina die unsichere Allianz zwischen Theramore und Orgrimmar aufrecht, da sie wusste, dass eine verbündete Streitmacht besser gegen potenzielle Bedrohungen gewappnet war als ein geteiltes Volk. Der unschätzbare Wert des Bundes zeigte sich, als die Geißel über den eisigen Kontinent Nordend hereinbrach. Angeführt wurden die Untoten von einem entsetzlichen Teil ihrer Vergangenheit – dem mittlerweile zum Lichkönig gewordenen Arthas Menethil. Jaina war entschlossen, ihren ehemaligen Geliebten aus der Umklammerung seines Fluches zu befreien, doch von dem Prinz von Lordaeron schien nichts mehr übrig geblieben zu sein. Trotzdem half Jaina Allianztruppen beim Vorstoß ins Herz Nordends, um das Land von dem einfallenden Übel zu säubern. Nach dem Sieg ihrer Streitkräfte sah Jaina beim Lichkönig nur ein kleines Anzeichen, das in ihr die Hoffnung weckte, dass vielleicht doch noch etwas von Arthas übrig geblieben sein könnte – ein Medaillon, das Jaina ihm vor langer Zeit geschenkt hatte.

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Nachdem die Führung der Horde an Garrosh Höllschrei übergegangen war, entschloss sich der neue Kriegshäuptling, die Allianz auf Kalimdor schnell und brutal auszulöschen – begonnen mit Theramore. Garroshs Wissenschaftler entwickelten eine Manabombe, die er über der nichts ahnenden Stadt abwarf, um in wenigen Sekunden jede Spur von ihr zu tilgen. Unzählige Leben endeten von einem Augenblick auf den nächsten. Jaina überlebte nur knapp die Explosion, doch sie war für immer verändert: Ihre Augen und ihr Haar färbten sich weiß und ihre einstmals friedfertige und verständnisvolle Einstellung gegenüber den Orcs und der Horde wich nun Erbarmungslosigkeit, Brutalität und Kälte.

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Jainas aggressives Vorgehen gegen die Horde als neue Anführerin der Kirin Tor ist also alles andere als unbegründet. Von nun an sollte niemand mehr Jaina Prachtmeers magische Kräfte und die in ihr kochende Wut unterschätzen.

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Jaina Prachtmeer ist eine gekonnte Magierin mit einer schier endlosen Zahl an arkanen Zaubern zu ihrer Verfügung. Zusätzlich zur Vernichtung ihrer Feinde mit Feuer und dem Aufstellen von Schutzzaubern, kann sie Wasserelementare an die Front beschwören, die sie im Kampf zu beschützen. Auch in Hearthstone könnt ihr so euren Kontrahenten eiskalt erwischen! Die Elementare frieren jeden Gegner, den sie treffen, eine Runde lang ein. Angriffe sind dann erst wieder nach dem Abtauen möglich …

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Wir hoffen, dieser Einblick in Jainas Geschichte und ihre Rolle in Hearthstone hat euch gefallen. Welche Klasse sollen wir als Nächstes vorstellen? Teilt es uns im Kommentarbereich unterhalb des Artikels mit!