Hearthstone Top-Decks: Sunshine Hunter

Viele Hearthstone-Spieler in den oberen Rängen ärgern sich über die Einfallslosigkeit ihrer Gegner, spielen aber selber auch immer die gleichen Top-Decks. Nun hat sich ein neues Top-Deck herauskristallisiert und Wuaschtsemme nimmt sich dieses natürlich sofort vor. Erfahrt, was es mit dem Sunshine Hunter auf sich hat. Viel Spaß!

Sunshine Quatsch: Der neue Spass, mit neuen Folgen

Vor etwa einer Woche hatten wir ein spassiges Meeting zu einer Sache über die ich nicht reden darf, von einer Organisation, die ich nicht nennen darf. Auf alle Fälle trafen wir uns in Skype mit der halben Hearthstone Esport Szene. Die Veranstaltung war höchst langweilig und das einzige mal, das Stimmung aufkam, war als wir gefühlte 30 Minuten lang über Lasst die Hunde los! geweint haben. Jeder einzelne kompetitive Spieler hat über die letzten Seasons eine Art von Resignation entwickelt, die den zwischenzeitlichen Hass ablöste.


Der kribbelnd neue, total überspannende, kaum zu erwartende, absolut geniale Megatwist: Hunter Midrange! Grandios, da kam man doch wirklich auf die Idee Lasst die Hunde los! mit einem anderen Tempo zu abusen. Genug geflamed, während ich mich beruhige, könnt ihr schon mal die Deckliste lesen, um danach Gründe und Folgen zu erörtern.

Und natürlich gibt es auch wieder neue Top-Deck Listen!

Hunter Midrange (Sunshine)

Zauber:
Mal des Jägers x 2
Fährtenlesen x 2
Leuchtfeuer x 1
Eiskältefalle x 1
Lasst die Hunde los! x 2
Sprengfalle x 2
Fass! x 1
Tierbegleiter x 2

Diener:
Waldwolf x 2
Aasfressende Hyäne x 2
Verhungernder Bussard x 2
Hundemeister x 2
Savannenhochmähne x 2
Steinhauereber x 2
König Mukla x 1
Leeroy Jenkins x 1
Panischer Kodo x 1
Eisenschnabeleule x 1

Waffen:
Adlerhornbogen x 1

Gründe

Hunter Aggro und Hunter Cycle hatten ein großes Problem: Warrior Control. Zwischen unglaublich viel Rüstung und Alexstrasza , ist es ihnen kaum möglich den Krieger zu knacken. Da er wenige, eklige Minions wie Rüstungsschmiedin im frühen Spiel hat, bringt Lasst die Hunde los! wenig. Das Selbe gilt für Ragnaros, Alexstrasza, Ysera & Grommash Höllschrei.

Hunter waren also sehr traurig, da die Dreiecksbeziehung von “Warlock Aggro>Warrior Control>Hunter Aggro>Warlock Aggro>usw”, für sie bei Warrior Control endete. Um das zu ihren Gunsten zu drehen, wich man auf Minions wie Savannenhochmähne und Panischer Kodo aus. Hundemeister nutzt die Schwäche alter Warrior Controls, keinen Der Schwarze Ritter zu zocken. Daraus ergibt sich ein Midrange Deck mit Lasst die Hunde los!-Abuse, welches weniger Face geht und erst ab Runde 6 aggressiv wird. Gewonnen wird immer noch mit dem Swing, den Lasst die Hunde los! gewährt.

Folgen

Funktioniert nicht mal mehr Warrior Control gegen Hunter, funktioniert gar nichts mehr. Ja? Ja?! Natürlich nicht. Klassen die vorher große Probleme gegen den direkten Burn hatten, bekommen wesentlich mehr Zeit gegen Hunter Sunshine. Aber macht euch keine Hoffnung Shamans, Totems dürft ihr noch immer nicht einsetzen. Stattdessen freuen sich Handlocks, die sich besser aufbauen können.

Gelingt der Spagat zwischen Silence und Mal des Jägers, errichtet man früher oder später eine Wand, die Midrange nicht mehr durchdringen kann. Auch Temporogue wird groß. Karten wie Kopfnuss holen Savannenhochmähnen auf die Hand zurück und entfernen dabei Buffs von etwaigen Hundemeister. Das selbe gilt für Aasfressende Hyäne, welche über eine random Lasst die Hunde los! auf 100/70 gebufft wurden.

Sunshine Hunter gibt wesentlich mehr Archetypen eine Chance zu gewinnen. Wieso? Weil dieses Deck für sehr hohe Legend-Ränge eines bestimmten Metas konzipiert ist. Es will Warrior schlagen, die letzte verbliebene Konkurrenz. Setzt sich der aktuelle Trend fort, dass Aggro Hunter komplett verschwinden, hat man auf einmal die Möglichkeit mit unterschiedlichsten Decks zu gewinnen. Die Transition hin zu den Listen, die sowohl Sunshine, als auch Warlock Aggro schlagen, wird in Season 2 passiert sein. Ab dann sind die Karten neu gemischt.

Wer also jetzt schon dem Meta einen Schritt voraus sein möchte, kann einfach beim Hunter Aggro bleiben. Nicht nur hat man Vorteile gegen Sunshine, sondern auch gegen alle Konter, die man sich zu Sunshine einfallen lässt. Kein anderes Deck schließt so viele Archetypen aus, wie Hunter Burn. Zudem ist es der unangefochtene Nutznieser, da Warrior Control weniger gespielt wird, wenn es zuverlässig an Savannenhochmähnes stirbt.

Es bleibt zu hoffen, dass die Hearthstone-Welt vergisst, was Hunter-Aggro mit unserem Meta gemacht hat. Bitte, bitte, bleibt doch bei Sunshine.

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