Geschichte einer Heldin: Tagebuchauszug 3

Im dritten Tagebuchauszug von Gamonia geht richtig die Post ab! Die liebreizende Gnomlady findet endlich jemanden, der ihr zuhört, fast so etwas wie einen Freund. Außerdem begegnet unsere Gnomin im Verlauf dieses Tagebuchauszuges Ozzy Osbourne!

Gamonia und Horst rocken!

Vorweg: Diese Geschichte enthält massig Spoiler aus der Erweiterung Warlords of Draenor! Wer aber dennoch wissen mag, wie Gnomin sich so schlägt, darf gerne weiterlesen :)

Wenn ihr Lust habt, die kleine große Heldin “Gamonia” (Anlehnungen an den Namen der Fanseite ungewollt und rein zufällig) auf ihrer Reise durch das Betaland zu begleiten, könnt ihr nach dem Umbruch in die Geschichte einsteigen.

Gamonia fackelt nicht lange und bringt die Dinge immer auf den kleinsten gemeinsamen Nenner! Vor diesem Tagebucheintrag muss noch einmal extra gewarnt werden, denn dieser enthält Inhalte, die nicht für jeden geeignet sind. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass Menschen, die Gnome hassen, diese Geschichte besser meiden! Es werden einige sehr verstörende Szenen für Fans der Horde abgebildet.

Falls du die letzten beiden Tagebuchauszüge verpasst haben solltest, kannst du diese gerne hier (Tagebuchauszug 1 & Tagebuchauszug 2) nachlesen.

Auszug 3 – Ozzy bekommt aufs Maul!

Nachdem ich den Draenei geholfen hatte, redete Khadgar endlich wieder mit mir. Er gab mir auch direkt wieder eine Aufgabe, fauler Typ! Er hat mich gebeten, mit dem alten Haudegen Ariok, ein großes, böses Auge abzulenken (wer jetzt an Herr der Ringe denkt, liegt gar nicht so daneben, aber: ich bin trotzdem nicht Frodo!). Ariok ist ein grimmig dreinschauender Orc, der Kerl fürs Grobe! Ich entschied mich den Weg bis zum Altar und dem Auge unsichtbar zu gehen, um den vielen ekelhaften Insekten auszuweichen.

Nur hab ich nicht bedacht, dass der dumme Orc mir einfach wie ein gestörter nachrennt. Lange Rede kurzer Sinn, am Ende hab ich gegen circa 11 von diesen blöden Todesstachelverheerern kämpfen müssen. Doch das Interessanteste war, dass, während ich diese Zeilen in mein Tagebuch schreibe, ungefähr 9 “Helden” mit ihrem eigenen Ariok an mir vorbeirannten und auch das Auge ablenkten. Ich fühle mich auf einmal nicht mehr ganz so heldenhaft.

Letztendlich habe ich auch versucht, das Auge abzulenken, wobei es bei diesem Versuch blieb. Ich habe festgestellt, dass Sauro… ich meine, das Auge von Kilrogg, nicht wirklich gefährlich ist. Außerdem habe ich einen Orc getroffen, der ein Ohr für mich hatte, der einfach nur zuhört. Wir Gnome haben ja soviel zu berichten, da schätzt man es schon, wenn jemand einfach nur mal zuhört. Während ich ihm von meiner Vermutung, dass Bärlauch eine Art Bär sei, erzählte, wurden wir von einem Kilrogg Blutauge und seiner Bande unterbrochen. Ich wollte mich gerade dem Problem (Killrogg) mit den kurzen Hosen annehmen, als plötzlich Ariok zu einem weißen Riesen wurde und sich allein gegen alle stellte.

Auf einer Brücke, nicht weit von dem komischen Auge, traf ich Khadgar, der seiner Freude über meine erfolgreiche Mission Ausdruck verlieh, indem er die Brücke zerstörte (können auch taktische Massnahmen gewesen sein, was weiss ich) .

Wenige Minuten später saß ich mit der Crew wieder am Lagerfeuer. Der Zauber erklärte mir, dass wir vor der Basis des Orc-Klans “der zerschmetterten Hand” stehen und einige Draenei befreien müssen. Immer diese Halbpferde, die haben ständig Probleme. Ich soll Exarch Maladaar befreien. Exarch wird angeblich gerade zur Unterhaltung der Orcs verbrannt, woher Khadgar das immer alles weiß. Naja, der Draenei muss jetzt erstmal warten, denn Horst hat einen saftigen Strauch entdeckt, den er gerne verspeisen möchte. Übrigens, was ist Exarch überhaupt für ein Name!?

Gute 30 Minuten später haben wir dann Exarch Maladaar aus den Flammen erlöst. Der Draenei schenkte mir zur Belohnung für die große Tat eine Robe, die genau aussah wie meine! Da Khadgar ja unseren Fluchtweg in einem Ausdruck der Freude zerstört hatte, war sein Plan jetzt mitten durch das Orc-Lager zu rennen.

Horst hielt das für eine blöde Idee, aber ich wollte unbedingt wissen, wie es in dem Schuppen aussah. MANOHMAN, WAR DAS EINE SCHLACHT!!! Und mitten im Getümmel auch auch noch Ozzy Orcbourne. Horst hätte also ganz schön was verpasst! Wuhuhu, hier geht richtig die Post ab in dieser neuen Welt! Nachdem wir uns erfolgreich durch das Lager der handkranken Orcs gekämpft haben, macht der Zauberer wieder was kaputt und sperrt uns in den sogenannten Schattenhallen ein.

Ozzy Orcbourne!

Was in den Hallen alles passiert und wieso alle neuen Kleidungsstücke wie die Alten aussehen, das erfahrt ihr nächsten Samstag!

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