Warlords of Draenor: Wir waren unterwegs in der Himmelsnadel

Es waren einmal fünf tapfere Recken von gamona, die auszogen um den 5-Mann Dungeon Himmelsnadel (Normalmode) in der Warlords of Draenor Beta zu durchschreiten. Mit solch klangvollen Namen wie Kaliroth, Miach, Naraxx, Zanjuna und Sankar startete die Truppe (die auch “gamona five” genannt werden) voller Wagemut ins Abenteuer.


Das erste Setup mit einem Krieger-Tank, Paladin-Heiler, Jäger, Magier und Verstärker-Schamane zerschellte bereits am ersten Boss. Sankar, der Paladin-Heiler kam einfach nicht damit zurecht, dass der Paladin außer dem Heiligen Schock keinen Sofortzauber mehr hat. Er beteuerte ein längeres Einspielen würde das sicher ändern (wers glaubt…), doch die Zeit war knapp.

Darum entschloss er sich auf den Schamanen-Heiler zu wechseln, welcher sich sehr ähnlich zum aktuellen Stand spielt. Die starke Kettenheilung ist bei so viel Gruppenschaden und Movement-Bossen auch nicht zu verachten. Was man aber schnell merkte, dass das Erdschild nun wesentlich schwächer ist.

Kaliroth seinerseits wurde mit dem Krieger ebenfalls nicht richtig warm. Darum entschied er sich auf seinen Druiden zu wechseln und hörte fortan auf den ebenfalls klangvollen Namen Vojo.


Mit der neuen Gruppenaufstellung kämpften sie sich durch die Instanz. Der erste Boss forderte dabei ihre Beweglichkeit und ihre Koordination. Beim zweiten Boss kam es darauf an, dass sich einer opfert und die Strahlen unterbricht, während der Heiler verzweifelt versucht die Gruppe am Leben zu halten. Nachdem dritten Boss, bei dem man einfach nur die Adds an sich explodieren lassen muss, war bereits einige Zeit vergangen, so dass man beschloss am nächsten Tag noch den Endboss zu machen.

Die tapferen Helden gaben sich also einen Tag der Ruhe, um dann erschreckt festzustellen: “Die Aufnahme kann man nicht nehmen. Sie ruckelt wie verrückt!”. Der holde Kaliroth hatte also die Aufnahme des Vortages versaut. Kurze Überlegungen ihn aus den gamona five auszuschließen wurden aber schnell verworfen, da man sich einig war: “Irgendeiner muss die Schnittarbeit am Ende ja machen”.

Leider mussten sie das Setup leicht abändern, da nicht alle Zeit hatten. Aus diesem Grund gab es zwei Auswechslungen. Für Naraxx kam Sxima in die Gruppe und für Zanjuna kam Luneth rein. Luneth konnte aber nur heilen und somit opferte sich Sankar im Sinne des Teams und spielte fortan seinen Windläufer Mönch Sithrael. Nun traten die fünf Helden in folgender Aufstellung erneut an, um die Instanz zu bewältigen:

Vojo – Wächter-Druide (Tank)
Luneth – Disziplin-Priester (Heiler)
Sxima – Überlebens-Jäger (RangeDD)
Miach – Verstärker-Schamane (alias Nobbie alias MeleeDD)
Sithrael – Windläufer-Mönch (MeleeDD)

Natürlich konnte auch diese Zusammenstellung nicht problemfrei durch die Instanz kommen. Bereits beim zweiten Boss musste Luneth lernen, dass “Ich heile über Schaden, ich bin Smiter” hier nicht funktioniert. Nach dem ersten Wipe hatte er aber ein Einsehen und heilte von nun an richtig. Dadurch kam die Gruppe gut voran und es schien sie nichts und niemand aufhalten zu können, nicht einmal der kleine und nervige Gegenwind, den Blizzard vor dem letzten Abschnitt eingebaut hat.

Aber der Endboss hatte dennoch ein paar Überraschungen parat. Alte Mechaniken des Lich Kings sorgten sofort für einige Begeisterung und viel Freude, aber auch für einen Wipe. Leider schafften es die tapferen, aber am Ende vielleicht doch eher skillfreien Helden nicht den Endboss zu besiegen.

Die Moral von der Geschicht: Die gamona five schaffen’s nicht!

Dennoch habt ihr hoffentlich einen guten Eindruck dieser Instanz bekommen und hattet ebenso viel Spass beim Zuschauen, wie wir es beim Spielen hatten. Wir sind übrigens einig:

Wenn wir uns mehr hätten einspielen können, dann wäre der letzte Boss gefallen…ganz sicher!