Geschichte einer Heldin: Tagebuchauszug 4

Die Gnomendame Gamonia hat uns freundlicherweise ihren vierten Tagebuchauszug zur Verfügung gestellt. Diesmal hat es die kleine Lady mit jeder Menge Draenei (welche sie auch liebevoll als Halbpferde bezeichnet) zu tun.

Gamonia und Horst rocken!

Vorweg: Diese Geschichte enthält massig Spoiler aus der Erweiterung Warlords of Draenor! Wer aber dennoch wissen mag, wie die Gnomin sich so schlägt, darf gerne weiterlesen :)

Wenn ihr Lust habt, die kleine große Heldin “Gamonia” (Anlehnungen an den Namen der Fanseite ungewollt und rein zufällig) auf ihrer Reise durch das Betaland zu begleiten, könnt ihr nach dem Umbruch in die Geschichte einsteigen.

Falls ihr die letzten Tagebuchauszüge verpasst haben solltet, könnt ihr diese gerne hier (Tagebuchauszug 1, Tagebuchauszug 2 & Tagebuchauszug 3) nachlesen.

Auszug 4 – Gebt den Draenei mal eine Karotte!

In den Schattenhallen war es nicht sonderlich hell. Die Sonnenhallen hätten mir besser gefallen… Oder die Zuckerlandhallen! Der Verteidiger Maarad wollte, dass ich 12 Orcs oder Wölfe töte, ziemlich willkürlich, wenn ihr mich fragt. Das mit den Wölfen kannte ich ja noch von Zuhause. Ich wollte mich gerade auf den Weg machen, um für das Halbpferd Maarad zu töten, da sprach mich ein Halbpferd-Junge an.

Der Junge sagte: “Alle bösen Orcs sind böse”. Der Kerl hat wohl auch die Intelligenzsuppe mit einer Gabel gegessen… Der Kleine wollte tatsächlich, dass ich für ihn drei bestimmte Orcs erledige: Ungra, Gurran und Ankova. Da sich in der Höhle überwiegend Halbpferde befanden, habe ich besser das gemacht, was er wollte. AHA! Erwischt, eines der Halbpferde machte scheinbar gemeinsame Sache mit den Orcs! Ankova, die bereits tot war, bevor ich sie gefunden hatte, wurde von Yrel(!?) betreut!!

Mal unter uns: Waren die Halbpferdeltern alle besoffen, als sie die Namen ihrer Kinder vergeben haben? Die haben sich wohl zu lang in Pandaria aufgehalten! Der Kampf gegen Gurran war nicht der Rede wert und Ungra habe ich auch mit links erledigt.

Nachdem ich zwei der Orcanführer und jeder Menge Wölfe getötet hatte, sollte ich nun für Maarad den Obermacker der bösen Orcs umbringen, bevor der das Portal schließt! Maarad hatte einen riesigen Hammer und war bestimmt 10x muskulöser als ich, aber er holte lieber Verstärkung, als selbst gegen den Feind anzutreten. Da stand ich nun allein vor dem Orc. Eine Minute später lag er auch schon im Staub, das war wirklich einfach. Doch kurz nach seinem Ableben portete sich ein komplett grauer Orc zu mir und fing an mir zu drohen. Das Schlimmste aber war, dass in diesem Moment Maarad mit einer ganzen Armee von Halbpferden zur “Verstärkung” kam. Einen Wimpernschlag später stand ich wieder im Freien, mit den Draenei an meiner Seite…

Mein Wasserelementar findet zu schnell Freunde!!
Maarad hielt es für eine gute Idee, den Orcs ihre Waffen zu klauen und sie den Halbpferden zu geben. Ich muss gestehen, ich hätte es besser gefunden, wenn die Orcs die Waffen behalten hätten, ich traue diesen Draenei einfach nicht. Unsichtbarkeit ist ein Segen und so konnte ich den Orcs die Waffen klauen, ohne dass sie es bemerkten. Das Ganze ging solange gut, bis ich plötzlich ein “schleichendes Kamel” mit gestohlenen Waffen im Maul entdeckte! Horst wollte mir helfen, leider vergaß er auch dieses Mal, dass er ein Kamel und kein Held ist! Die Orcs entdeckten natürlich prompt das unauffällige Kamel und uns blieb nichts anderes übrig, als vor den Orcs zu fliehen.

Lauf Horst, lauf!
Kaum hatte ich die Waffen übergeben, rannten plötzlich dutzende von Halbpferden los, um die Orcs zu attackieren. Der Zauberer teleporierte sich mit den Worten: “Ich habe einen Plan” fort. Bei mir dachte ich schon: “Sicherlich wieder so ein guter Plan wie damals mit der Brücke oder der Schattenhalle!?” Kurz darauf befand ich mich in einer gigantischen Schlacht! Dabei wurden viele Halbpferde verletzt, was mir wirklich leid tat. Inmitten der Schlacht rief Khadgar uns zu, dass wir uns in Sicherheit bringen sollen. Wenige Sekunden später sah ich den Grund. Sein Plan… Er hatte wieder einmal etwas kaputt gemacht, diesmal war es ein Staudamm. Die schöne Schlacht wurde erneut durch eine seiner verrückten Ideen unterbrochen!

Khadar mit seinen tollen Ideen
Nun naht der Abend und während alle Verwundeten versorgt und die Toten zur letzten Ruhe gebettet werden, schreibe ich diese Zeilen. Vorerst werden es die letzten dieser Art sein, die ihr von mir lesen werdet. All den Trouble, all das Leid, welches die Schlacht mit sich brachte, den Schmerz und den Verlust muss ich für mich verarbeiten. Man sagt, Zeit heilt alle Wunden – und dies gilt es nun für mich selbst herauszufinden. Lebt wohl, meine werten Abenteurer, ich bin mir sicher, wenn nur genug Zeit verstrichen ist, werde auch ich meine Abenteuer fortsetzen und euch davon berichten.

Mit diesen Worten schwang sich Gamonia auf ihr mit blutigen Schrammen übersätes Kamel und verschwand der untergehenden Sonne entgegenreitend am Horizont. Wir sind uns sicher, dass sich unsere Wege früher oder später erneut kreuzen werden. Bis dahin wünschen wir der kleinen Gnomin Gamonia viel Kraft für die Verarbeitung der Erlebnisse.

Jetzt im Forum über dieses Thema diskutieren (0) »