gamescom: Arbeitet Blizzard bereits an World of WarCraft 2?

Tom Chilton hält Multiversen in WoW 2 durchaus für möglich
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Während wir in Warlords of Draenor wortwörtlich “zurück in die Zukunft” reisen, also erstmals ein sog. paralleles Universum betreten, hat WoW Game Director Tom Chilton auf der just zu Ende gegangenen gamescom bei einigen Interviews durchblicken lassen, dass man bei Blizzard über den Nachfolger der jetzigen World of WarCraft nachdenkt.

WoW wird in diesem Jahr 10 Jahre alt, und trotz zahlreicher Verbesserungen von Erweiterung zu Erweiterung sowie zahlreicher Überarbeitungen in Cataclysm bis hin zu den aktuellen neuen WoD Charaktermodellen bröckelt mittlerweile das visuelle Gesamtbild der größten MMO-Spielwiese – alles außer Pandaria und WoD sieht einfach alt aus. Nicht umsonst erhalten WoW Neueinsteiger das komplette MMO inklusive Cataclysm derzeit für extrem günstige 15 Euro.

Wie also geht’s zukünftig weiter mit der World of WarCraft, wieviele Expansionen werden noch folgen? Die erste interessante Info kommt von den Kollegen von Blizzplanet, die Tom Chilton nach Farahlon oder, genauer, den Feldern von Farahlon fragten. Diese in der Beta noch unfertige Zone sollte laut den ersten BlizzCon-Infos mit Patch 6.1 erscheinen, wird aber u. Ustd. nicht mehr in dieser Erweiterung von Spielern tatsächlich betretbar sein (Toms Antwort findet ihr an dieser Stelle im Videointerview). Als Ner’zhuls Dimensionsportale die Welt Draenor in die Scherbenwelt zerrissen, wurde aus Farahlon der jetzige Nethersturm mit der Raketenbasis Area 52. Der naheliegendste Schluß wäre also – sofern Farahlon erst in WOWX6 kommt – dass Draenor unsere “neue Basis” ist, von der aus es künftig in allen weiteren Expansionen/Welten geht. Die gratis Charakteraufwertung auf Stufe 90, die man beim Kauf von WoD erhält, unterstützt diese These außerdem.

Die nächste spannende Info kommt von den Kollegen von gameinformer: Ungeachtet des “Neustarts” mit WoD denkt man bei Blizzard schon geraume Zeit über World of WarCraft 2 nach und wie das Produkt neben bzw. nach World of WarCraft existieren könnte. In diesem Zusammenhang lässt außerdem eine Aussage von Tom Chilton aufhorchen, in der er die Möglichkeit von Paralluniversen in WoW 2 nicht ausschließt (seine Antwort findet ihr an dieser Stelle im gamescom Videointerview von Mamytwink). Zeitreisen, parallele Dimensionen oder Telepräsenz (“Surrogates” / “Avatar”) hatten wir schon mal in unserem Blog zu “Titan” besprochen, wo dieses Thema als einer der wesentlichen Bestandteile des Nexgen-MMOs spekuliert wurde. Ob es einen Zusammenhang zwischen der Quasi-Einstellung des ursprünglichen “Titan”-Projektes und einem potentiellen “Nextgen” World of WarCraft 2 (für PC und Konsole) gibt, läßt sich augenblicklich nur mutmaßen, aber es wäre durchaus ein Schluß, den man ziehen könnte. Wir sind jedenfalls sehr gespannt auf die im November staffindende BlizzCon, wo wir vielleicht mehr zum Verbleib des ominösen “Nextgen MMO” erfahren.

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