Ein weiteres Interview mit Tom Chilton

Tom Chilton war auf der gamescom 2014 wirklich enorm fleißig. Ein Interview über Warlords of Draenor jagte das nächste und so präsentieren wir euch heute ein paar Aussagen aus dem Gespräch mit den Kollegen von Game. Dabei betonte er noch einmal wie wichtig es ihnen war, dass bei der Überarbeitung der Charaktermodelle die Seele der Modelle erhalten bleibt.

Die neuen Modelle sollen aussehen wie die alten nur in deutlich besserer Qualität. Dazu verriet er auch, dass Spieler bei menschenähnlichen Rassen wesentlich sensibler auf die Änderungen reagieren. Bei den Tauren haben zum Beispiel die Spieler gar nicht so sehr auf die Veränderungen zum alten Modell geachtet.

Eigentlich wollte man die Garnison “Frontier Forts” nennen. Schlussendlich habe man sich aber entschlossen das System “Garnison” zu nennen, da es mehr eine Antwort auf das Spieler-Housing ist. Die Gegenstands-Quetsche (Item-Squish) haben die meisten Spieler mittlerweile auch akzeptiert. Da die Zahl der Fähigkeiten der Klassen außer Kontrolle geraten ist, ist es nun der richtige Zeitpunkt, um hier einen Schnitt zu machen. Eigentlich hatten alle Klassen bereits in Classic genügend Fähigkeiten.

Die Waffen-Krieger sollen mit Warlords of Draenor wieder zurück zu ihren Wurzeln. Die ganzen Änderungen sollten dazu führen, dass das Design wieder mehr dem von Classic entspricht. Zum Schluss verriet er noch, dass Tol Barad nach Tausendwinter in eine falsche Richtung ging. Das Gameplay fühlte sich mehr wie ein Schlachtfeld (BG) und weniger wie eine World-PvP-Zone an. Tausendwinter dagegen fühlte sich wie eine epische Schlacht an.