Challenge-Mode Raids und die nächste Erweiterung von WoW

Auch heute haben wir wieder ein Interview mit Tom Chilton von der gamescom 2014 für euch. Dieses Mal stammt es von den Kollegen von Icy-Veins. So betonte Chilton auch bei den Kollegen, dass die Verzögerung der Erweiterung sehr stark mit der massiven Einstellung von neuen Entwicklern bei Blizzard zu tun hat. Man habe das Team um 50% aufgestockt. Diese neuen Entwickler mussten erst eingelernt werden (viele haben noch nie an World of Warcraft oder einem anderen MMO gearbeitet), was alles verzögert hat.

Natürlich hatte auch die Garnison ihren Anteil daran, da diese nun wesentlich mehr in die Welt integriert ist, als eigentlich geplant. Weiterhin hat man bei Blizzard keine Pläne für ein Free2Play-Modell oder irgendwelche andersartigen Bezahlmodelle. Bei dem Umsatz von World of Warcraft dürfte dies allerdings auch keine Überraschung sein.

Außerdem verriet er, dass es nicht gerade wahrscheinlich ist, dass wir jemals wieder so etwas wie den Jahrespass für Mists of Pandaria sehen werden. Challenge-Mode (Herausforderungsmodus) Raids sind denkbar, werden aber erst dann in Betracht gezogen, wenn mehr Spieler sich den Dungeon Challenge-Modes stellen.

Ebenfalls kann er sich vorstellen, dass man Nordend und die Scherbenwelt eines Tages in Zonen mit dem Levelbereich 60 bis 80 umbaut, um somit den Spielern eine Wahl und ein besseres Levelerlebnis zu geben.


Noch habe man auch nicht entscheiden, was man nach den Charaktermodellen verbessern möchte. Man könnte die Spielphysik verbessern oder dafür sorgen, dass Kämpfe besser aussehen.

Des Weiteren sprach er auch über die nächste Erweiterung von WoW. Demnach sind bereits jetzt die Zonen der kommenden Erweiterung in Arbeit. Sollten die Dinge gut laufen, geht er davon aus, dass wir beim nächsten Mal kein so großes Content-Loch mehr erleben werden.

Quelle: icy-veins.com