Interview mit Senior Game Designer Brian Holinka zum PvP

Die Kollegen von wowhead hatten gestern die Gelegenheit mit Senior Game Designer Brian Holinka ein Interview zum PvP von World of Warcraft zu führen. Wir haben die wichtigsten Informationen aus dem Interview für euch zusammengefasst.


Holinka ist bei WoW für die Klassenbalance im PvP, für Schlachtfelder und Arenen, sowie für Ashran zuständig. Die Vertretung von Klassen in den PvP-Ratings sei nur ein Fakt, den sie bei der Klassenbalance im Auge haben. Man hört auch auf das Feedback der Spieler und natürlich fließen zudem ihre eigenen Erfahrungen aus dem Spiel mit ein. Vergelter-Paladine und Disziplin-Priester seien ein gutes Beispiel. Deren Setboni hat man leicht abgeschwächt, da sie beide zu gut waren.

Holinka betont, dass man als Spieler nicht die Ranglisten der Arena oder der Schlachtfelder als Klassenbalance-Liste herannehmen soll. Man soll den Entwicklern sagen, wie man sich im Kampf gegen andere Klassen fühlt. Danach würden die Entwickler gehen und das mit ihren Daten abgleichen.


Er denkt auch nicht, dass die Heilung (speziell von Hybriden) im Allgemeinen zu stark ist. Es sei ein Problem bei manchen Specs und zu manchen Zeiten. Er erwähnt auch, dass Dinge wie Blinzeln oder Eisblock nicht im Heilmeter auftauchen und die Spieler sich zu sehr darauf fixieren. Man sollte auch beachten wie viel Schaden eine Klasse vermeiden kann. Man hat es in den letzten Wochen dennoch alles bereits mehr angepasst und behält es weiter im Auge.

Zu einer möglichen Verbesserung der Ergebnisanzeige (genauere Details etc.) nach einem Schlachtfeld / Arenamatch fragt Holinka, ob die Spieler dies wollen, weil es noch mehr Spaß machen würde oder ob sie es nur wollen damit man mehr Munition für seine “Internet-Argumente” hat.

Sie schauen sich die prozentuale Heilung und die passiven Heilungen an, allerdings hat man kein Problem damit starke Dinge im Spiel zu haben. Sie mögen Variationen. Er kündigt außerdem Fixes für Volksfähigkeiten an. So wird die neue Steingestalt der Zwerge sich bald einen 30 Sekunden Cooldown mit den PvP Trinkets teilen. Holinka zeigt sich sehr zufrieden mit der Änderung am Mana und dem Manareg bzw. der früher vielen Möglichkeiten Mana über aktive Fähigkeiten zu regenieren.

Mit der Reduzierung des CCs zeigt man sich ebenfalls zufrieden, auch wenn man sein Ziel wohl noch nicht ganz erreicht hat, aber sie schauen sich auch die eventuell zu vielen Möglichkeiten des Unterbrechens an. Auch mit der Mobilität von Melees sind sie sehr zufrieden.

Mit Ashran sind sie aktuell gar nicht zufrieden. NPCs, Pfade, Fraktionsverhältnis und weitere Probleme, die sie angehen müssen und werden. Man arbeitet auch daran, dass man in der Warteschlange für Ashran eine “voraussichtliche Wartezeit” angezeigt bekommt.

Es wird keine Möglichkeit geben sich in die Warteschlange über ein Tool oder ähnliches einzureihen. Man wird weiter in die Zone laufen müssen. Die Möglichkeit automatisch einem Raid beizutreten, könnte man vielleicht einbauen, wenn man sich der Action in Ashran nähert. Grundsätzlich soll sich Ashran wie eine normale Weltzone anfühlen und daher möchte man solche Dinge eigentlich nicht. Dennoch arbeitet man am Fraktionsverhältnis und an der Verkürzung der Warteschlangen.

Insgesamt soll Ashran in Zukunft auch zugänglicher werden und man möchte die Spieler etwas mehr an die Hand nehmen, so dass sie verstehen, was sie tun müssen / können. Man möchte in Zukunft auch die Zufälligkeit beim Sammeln von PvP-Equip etwas mehr einschränken, so dass es mehr belohnend ist.

Mit der Möglichkeit auf Kriegsgeschmiedet beim Ehre-PvP-Gear sind sie aber sehr zufrieden. Ehrepunkte-Trinkets sollten allerdings nie besser als Eroberungspunkte-Trinkets sein. Dabei handelt es sich um einen Bug.

Sie denken außerdem darüber nach, dass man sich vielleicht nur noch alleine für das Kolosseum anmelden kann. Gladiator-Mounts könnten zudem in Zukunft vielleicht accountweit werden.

Quelle: wowhead.com

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