Weitere Informationen zur WoW-Marke bekannt

Lead Game Designer Ion Hazzikostas hat den Kollegen von Venture Beat ein Interview zur neuen WoW-Marke (wir berichteten) gegeben. Darin hat er weitere Details zur Marke bekannt gegeben, die wir euch nachfolgend vorstellen.

Wenn ihr einen ausgelaufenen Account habt und über genügend Gold verfügt, dann könnt ihr eine WoW-Marke gegen Gold direkt aus dem Charakterauswahlbildschirm kaufen um damit weiterzuspielen. Sollte einer eurer Charaktere über genügend Gold verfügen um eine Marke kaufen zu können, dann wird oben am Bildschirm ein Button mit der Aufschrift “Reaktiviere mit Gold” erscheinen.

Der Preis der WoW-Marke ist immer nach Region (Europa, Nordamerika, Korea etc.) berechnet. Man sieht als Spieler garantierte Preise beim Verkaufen und beim Kaufen. Trotzdem wird der Preis immer etwas schwanken. Der Goldpreis wird anhand eines Algorithmus berechnet, der auch das vergangene Angebot und die vergangene Nachfrage einbezieht.


Der Verkäufer bekommt immer den garantierten Goldpreis. Beispiel: Ein Spieler A stellt eine WoW-Marke ins AH als diese 20.000 Gold wert ist (fiktive Zahl). Doch nun fällt aufgrund der Berechnungen der Goldpreis für die WoW-Marke auf 18.000 Gold. Spieler B sieht nun, dass die Marke 18.000 Gold kostet und kauft sie zu diesem Preis. Spieler A erhält aber dennoch die garantierten 20.000 Gold!

Wenn ihr eine Marke einstellt, kann sie danach fallen wie sie will, ihr erhaltet trotzdem das Gold zudem ihr sie eingestellt habt, auch wenn die Marke für viel weniger verkauft wurde. Das geht natürlich auch umgekehrt. Also ein Spieler B kauft die WoW-Marke zu einem Preis der höher ist, als das was Spieler A eingestellt hatte und trotzdem bekommt dieser den eingestellten Preis.

Blizzard wird in jeder Region einen Startgoldpreis festlegen und danach entscheiden dann Angebot und Nachfrage über den weiteren Goldpreis. Dabei wird man auch schauen wie der Goldpreis bei aktuellen Drittanbietern aussieht und sich daran orientieren. Je nach Region kann sich der Goldpreis dann unterscheiden, da es zum Beispiel in Asien mehr Gold pro Spieler gibt als in Europa oder Nordamerika.

Das Schwarzmarkt-Auktionshaus und dessen Gegenstände wird man sich im Zuge der Einführung noch einmal anschauen, da man nicht möchte, dass es zu einer Pay2Win-Situation kommt. Die besten Gegenstände im Spiel sollen erspielt und nicht gekauft werden.

Quelle: venturebeat.com

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