PvP Live-Q&A: Diese Antworten gab es in der Fragerunde

Letzte Woche Donnerstag, am 16. April 2015, fand die offizielle Fragerunde zum PvP in World of Warcraft statt. In dieser wurden von Senior Game Designer Brian Holinka zahlreiche Fragen rund um diesen Spielmodus beantwortet.

Für Freunde des Player-vs-Player in WoW bot sich letzt Woche erneut die Möglichkeit, Fragen an Brian Holinka zu stellen. Diese wurden dann im Livestream beantwortet und es gab einige interessante Details vor allem zur Zukunft dieses Spielmodus.

Die wichtigsten Themen waren:

  • Klassenänderungen mit Patch 6.2
  • Wichtigkeit von Attributen wie Mehrfachschlag
  • Massenkontrolleffekte
  • Organisierte Turniere und Zuschauermodus
  • Catch-Up-Mechaniken für weitere Charaktere
  • Neue oder überarbeitete Schlachtfelder
  • Das Problem mit den Bots
  • Zufriedenheit der Entwickler mit dem PvP in WoW


In dem Gespräch wurde unter anderem die Frage beantwortet, ob die neuen Effekte des legendären Rings auch für das PvP funktionieren werden. Diese Effekte wurde nämlich erst vor Kurzem auf den WoW Patch 6.2 PTR-Servern gefunden und werden mit der letzten Variante des legendären Rings ins Spiel kommen. Laut Aussage Holinkas sollen diese in instanzierten PvP-Gebieten (wie Schlachtfeldern und Arenen) sowie auf Ashran deaktiviert werden, um zu gewährleisten, dass jeder Spieler die gleichen Voraussetzungen erfüllen kann. In der offenen Welt hingegen werden die Ringe wie im PvE funktionieren.

Zu den Klassenänderungen, die in den Patchnotes zu WoW Patch 6.2 beschrieben wurden, erklärte Community Manager Josh ‘Lore’ Allen, dass sich die Spieler bewusst sein sollten, dass es sich hierbei um die ersten Gedanken der Entwickler zu den einzelnen Klassen handele. Es würden noch weitere folgen und durch die Veröffentlichung der Notes sowie das dadurch entstehende Feedback der Spieler könnten die Entwickler leichter weitere Anpassungen vornehmen.

Dazu gehöre auch die Anpassung von Sekundärattributen – einige Klassen seien nämlich im PvE ziemlich stark, wenn es beispielsweise um die Auswirkung von Mehrfachschlag ginge und dies müsse für das PvP angepasst werden. Eventuell schauen sich die Entwickler daher zum Beispiel die Setboni im PvP noch einmal an, um Klassen zu verstärken oder abzuschwächen. Eine weitere Möglichkeit, dieses Problem der Abhängigkeit von Sekundärattributen zu beheben, wäre die Justierung von bestimmten Fähigkeiten im PvP – so verursacht zum Beispiel Lavaeruption gegen Spielercharaktere 25% mehr Schaden.

Beim Thema Massenkontrolleffekte ließ Holinka erkennen, dass die Entwickler keinesfalls wollen, dass diese sich im Spiel zu sehr ähneln. Es sei vollkommen in Ordnung, dass beispielsweise Wirbelsturm vom Druiden den Gegenspieler immun mache und dass eine Verwandlung des Magiers den Charakter heile. Diese Effekte sollen zukünftig erneut überarbeitet und vielleicht auch ein paar weitere Fähigkeiten zur nächsten Erweiterung entfernt werden. Jedoch sind Massenkontrollfähigkeiten ein wichtiger Bestandteil des PvP-Spiels und daher auch wichtig für die Klassen. Ganz von diesen trennen werde sich das Spiel nie.

Blizzard sei übrigens sehr zufrieden mit dem, was organisierte Gruppen nun über den Zuschauernmodus ermöglichen. Die Entwickler wollen auch zukünftig diese Funktion erweitern und es Organisatoren dadurch erleichtern, Turnier auszutragen. Der Zuschauermodus funktioniert nebenbei bemerkt auch für Schlachtfelder, so dass Turnieren in diesen instanzierten Szonen ebenso möglich sind, wie jene in Arenawettkämpfen.

Bezüglich der Möglichkeit, weitere Charaktere mit PvP-Ausrüstung auszustatten, erklärte Holinka, dass sie bereits an Optionen arbeiten, wie sie Spielern dies vereinfachen möchten. Hierzu gehört beispielsweise das Fläschen der Eroberung, das euch zwei Stunden lang eine Erhöhung eurer gewonnen Eroberungspunkte in Arenen und gewerteten Schlachtfeldern von 25% gewährt. Ebenfalls wurde durch einen aktuellen Hotfix auch das Eroberungspunkte-Cap, das ihr zur Aufholjagd erhaltet, wenn ihr noch kein PvP in dieser Saison gespielt habt, um 50% erhöht.

Das Alteractal soll übrigens nicht komplett umgestaltet werden, auch wenn die Entwickler es auf dem aktuellen Stand des Spieles halten wollen. PvP für niedrigstufige Charaktere soll zwar fair sein, jedoch werden Anpassungen an Klassen immer nur in Bezug auf das Maximallevel vorgenommen. Dass in Zukunft weitere Fähigkeiten aus dem Spiel entfernt werden könnten, wurde ebenfalls im Gespräch erwähnt. Zum Thema Bots erklärte Holinka, dass sie das jenes sehr ernst nehmen würden, jedoch keine weiteren Angaben zu ihrer Vorgehensweise machen könnten.

Ihr könnt euch die gesamte “Frage & Antwort”-Runde nachfolgend im Mitschnitt des Streams anschauen.

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