Zeitreisen in WoW: Dev-Kommentar zum kommenden Feature

Mit dem kommenden WoW Patch 6.2 soll auch ein komplett neues Feature ins Spiel Einzug erhalten: die Zeitwanderungen. Weil sich einige Spieler nun im offiziellen Forum darüber beschwert hatten, dass dieses Feature nur das “Recycling von altem Content” sei, hat Community Manager Zarhym ein paar Erklärungen abgegeben.

Zu allererst sei es nicht möglich, dass man ein Feature wie das Zeitwandern/Timewalking mit der kompletten Erstellung von neuen 5-Spieler-Dungeons vergleiche. Die Frage, die er mit dieser Aussage beantwortete, war, ob Blizzard nicht lieber die Energie und Zeit in die Entwicklung von ganz neuen Instanzen stecken wolle. Durch das neue System sei es jedoch möglich, dass vor allem die Art-Designer an anderen Dingen für zukünftige Contentpatches arbeite und den Spielern trotzdem eine neue Beschäftigungsmöglichkeit geboten werde.

Das Timewalking diene dazu, bereits vorhandene Inhalte in einem neuen Wege zu erleben – als “neuen Content” habe Blizzard jenes Feature nie verkauft und das solle das Zeitwandern auch nicht darstellen.


Bei der Fertigstellung des Features würde unter anderem auch Acht darauf gegeben, dass die Skalierung so funktioniere, dass die Dungeons vernünftig gespielt werden können. Hier sollen diese dann weder zu einfach, noch zu schwer gestaltet werden. Schlachtzüge, die jenes System verwenden, stehen übrigens nicht auf dem Plan der Entwickler, da sie nicht noch eine weitere Stufe für Schlachtzugsinstanzen ins Spiel bringen wollen. So gibt es schließlich schon den normalen, heroischen sowie mythischen Modus und die Entwickler wollen den Progress in jenen nicht durch eine zusätzliche Stufe von Raids beeinflussen.

Des Weiteren erklärte Zarhym, dass die Entwickler 5-Spieler-Instanzen lieben, es jedoch ziemlich schwierig sei, diese in Patches einzuführen. Dies läge daran, dass sie einiges an Zeit für die Entwickler in Anspruch nehmen, ihre Laufzeit im Spiel allerdings nicht ganz so lang sei. Spieler würden die Dungeons nur ein paar Mal besuchen und sich danach anderen Inhalten wie den Schlachtzügen widmen.

Aus diesem Grunde würde übrigens auch der mythische Modus für die Draenor-Instanzen mit WoW Patch 6.2 eingeführt. Dieser soll nämlich das Loch zwischen heroischen Dungeons und Raids ausfüllen. Zeitgleich seien die Entwickler, die sich mit dem Erstellen von Dungeons, Raids und anderen Inhalten beschäftigen, in der Lage, sich um Dinge zu kümmern, die dann in den nächsten Patches veröffentlicht werden sollen.

Zu guter Letzt erklärte der Community Manager, dass ihr euch mit Stufe 100 ganz einfach für die neuen Timewalker-Dungeons anmelden und dann auch mit niedrigstufigeren Charakteren zusammen eine der Instanzen besuchen könnt. Stufe-71-Charaktere zum Beispiel würden sich so, ebenso wie Stufe-100-Helden, für die Instanzen aus The Burning Crusade anmelden.

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