WoW Patch 6.2: Nächstes Entwickler-Interview mit interessanten Details

Game Designer Ion ‘Watcher’ Hazzikostas ist derzeit wieder fleißig und beantwortet in neuen Interviews die Fragen der Community. Erst gestern hatten wir von dem Entwickler-Interview von wowhead berichtet. Heute reiht sich das nächste Gespräch ein, das von der deutschen Fanseite vanion.eu geführt wurde.

In diesem wurden abermals zahlreiche Fragen zum WoW Patch 6.2 gestellt und vom Game Designer persönlich beantwortet. Es ging um die Höllenfeuerzitadelle und die legendäre Questreihe, die neuen Zeitwanderungen und auch die Zukunft von WoW. Nachfolgend haben wir euch die wichtigsten Antworten zusammengefasst.

Höllenfeuerzitadelle & Tanaandschungel

Die Entwickler sind mit der Implementierung der neuen Zone sehr zufrieden und hat bei der Entwicklung des Dschungels darauf Acht gegeben, dass die Spieler sich wieder motiviert fühlen, in die Welt hinauszugehen.

Hierbei haben sie auf das Feedback der Community geachtet, in dem es unter anderem hieß, dass Mists of Pandaria mehr Inhalte für Solo-Spieler bot als Warlords of Draenor. Übrigens wurde an der Zitadelle sowie an der neuen Zone seit November 2014 gearbeitet – dadurch konnten sie auf aktuelles Feedback nur begrenzt eingehen. Dafür sollen laut Hazzikostas die Spieler nun eher zu Wort kommen, wenn es um Verbesserungen an Features geht.

In der Höllenfeuerzitadelle sollte ihr durch Quests wie Brunnen der Seelen die ersten Bosse auch wieder überspringen können, so wie es in der Schwarzfelsgießerei schon der Fall war.

Um in den mythischen Schwierigkeitsgrad des Schlachtzugs zu gelangen, müsst ihr Archimonde übrigens nicht auf heroisch getötet haben. Hierzu haben sich die Entwickler entschlossen, da Spieler diese Restriktionen leicht umgehen konnten, wenn sie beispielsweise Spieler einfach nur für den heroischen Kill des Endboss in ihrer Gruppe mitnahmen.

Apropos Archimonde: wenn dieser im mythischen Modus fast tot ist, soll etwas interessantes, unerwartetes passieren. Was genau, verriet Watcher nicht. Ebenfalls beantwortete er die Frage, ob Gul’dan noch lebe oder tot sei mit einem „Das ist eine gute Frage“ – bedeutet, dass wir diesen Schergen eventuell noch einmal sehen könnten.

Gul’dan sei übrigens im Lauf der Entwicklung zu einem interessanten Charakter geworden, weswegen sich die Entwickler dazu entschlossen haben, Grommash nicht als weiteren Orc-Endboss einzusetzen.

Legendäre Questreihe

Wie wir bereits berichteten, wird es bei Archimonde einen Gegenstand geben, der einmal pro Woche fallen gelassen wird. Dieser erhöht das Itemlevel sowie die Attribute eures Rings pro Benutzung um 15 Punkte. Das Item droppt nur in der normalen Variante des Raids oder höher, was bedeutet, dass LFR-Raider jenes nicht erbeuten können.

Spieler sollen laut Watcher innerhalb eines Monats damit fertig sein, die geforderten Folianten des Chaos zu sammeln. Legendäre Gegenstände, die nur mit einer oder ein paar Klassen benutzbar sind, wird es zukünftig übrigens nicht mehr geben. Die Itemization würde nicht mehr zum Spiel und der Klassenbalance passen.

Zeitwanderungen

Zeitwanderungs-Dungeons sind bewusst einfacher gestaltet, auch wenn es ein Problem darstellt, dass Klassen heutzutage im Vergleich zu „früher“ mehr Möglichkeiten haben, mit den Gegnern klarzukommen. Als Beispiel nennt Watcher die Zerschmetterten Hallen, in denen Tanks früher Schwierigkeiten bekommen konnten, alle Gegner beisammen zu halten, da sie keine Flächeneffekte hatten, um Aggro aufzubauen.

Der Schwarze Morast sei derzeit noch etwas zu einfach, die Arkatraz hingegen sei so perfekt, wie sie ist. Das Team möchte zukünftig auch Dungeons aus Cataclysm für Zeitwanderungen sowie weitere Instanzen aus BC und WotLK zur Verfügung stellen.

Quelle: Zusammenfassung von MMO-Champion

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