FdW: Belohnungen in WoW – Lieber schnell oder langsam ans Ziel?

Mit den neuen Belohnungen für Zeitwanderungen und dem Zeitaufwand, der für diese betrieben werden muss, hat Blizzard einen Weg eingeschlagen, der nicht jedem Spieler unbedingt zusagt. Die einen wollen für Dinge im Spiel etwas tun und haben kein Problem damit, Tage, Wochen oder gar Monate lang auf etwas hinzuarbeiten. Die anderen möchten am liebsten alles möglichst schnell erhalten.

Bislang gab es beide Optionen irgendwie in World of Warcraft: es gab zum Beispiel Ruffraktionen, die ihr durch das stumpfe Töten von Gegnern auf Ehrfürchtig bringen konntet – als Beispiele: Holzschlundfeste, Blutsegelbukaniere oder auch die Orcs des Lachenden Schädels. Je schneller und mehr ihr getötet habt, desto schneller kletterte der Rufbalken.

Dann gab es Fraktionen, die ihr erst auf Ehrfürchtig bekommen konntet, wenn ihr eine gewisse Zeit lang tägliche Quests erledigt habt: Netherschwingen, Klaxxi oder aktuell Vol’jins Kopfjäger. Hier konntet ihr nicht frei wählen, wie lange ihr braucht, da nur eine entspreche Anzahl an Aufgaben zur Verfügung stand.

Doch nicht nur Fraktionen an sich gaben Dinge im Spiel, für die sich regelmäßige Aktionen lohnten. Hierzu gehörten zum Beispiel die beiden Reittiere Winterquellfrostsäbler/Gifthautravasaurier, für die ihr 20 Tage lang eine spezielle Quest erledigen musstet.

Zu solchen Dingen, die nicht unbedingt an eine Fraktion gebunden sind, gehören auch die Belohnungen für die Zeitwanderungen. Hier ergibt sich die lange Zeitspanne lediglich daraus, dass ihr Marken farmen müsst, die ihr in den entsprechenden Dungeons erhaltet. Die Kosten der Items sind dementsprechend hoch und daher ist das ganze relativ zeitintensiv.

Wir hatten euch erst kürzlich vorgerechnet, wie lange es nun dauern würde, bis ihr beispielsweise eines der neuen Reittiere durch Zeitwanderungen kaufen könnt: fünf Monate. Ihr könnt euch die genaue Auflistung natürlich im entsprechenden Artikel noch einmal anschauen.

Wer das Ganze schneller haben will, muss auch häufig während der Events in die Dungeons laufen, um die Marken zu farmen. Die Bonusereignisse laufen von Mittwoch bis Montag und so müsstet ihr diese Zeit intensiv nutzen, wenn ihr die Belohnungen schneller kaufen wollt. Blizzard hat sich bewusst zu diesem Weg entschieden.

Doch wir wollen nun wissen, wie ihr das System eigentlich findet. Wollt ihr lieber eine Aufgabe haben, die euch zwar kontinuierlich etwas zu tun gibt, es aber nicht übertreibt (Beispiel: Winterquellfrostsäbler/Gifthautravasaurier)? Wollt ihr lieber frei entscheiden, was ihr wann wie im Spiel macht – sei es Fraktionen oder Dungeons farmen – oder findet ihr die jetzige Lösung (Zeitwanderungs-Belohnungen) gut so, wie sie ist?

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