Aktuelle Interviews: Darum wird der Warcraft-Film jeden Zuschauer begeistern

Am morgigen Freitag, den 6. November 2015, ist es endlich so weit: der Warcraft-Fangemeinde wird während der Eröffnungszeremonie der BlizzCon der Trailer zum heiß erwarteten Film gezeigt. Nachdem es bislang nur bewegte Bilder aus dem Teaser-Trailer zu Warcraft: The Beginning gab, wird die morgige Präsentation wohl das Highlight an diesem Wochenende.

Passend zur Vorstellung des Trailers gab es nun zwei Interviews zum Warcraft-Film. Zum einen mit Regisseur Duncan Jones persönlich und zum anderen mit Producer Charles Roven. Die Gespräche wurden von den englischen Seiten Entertainment Weekly und Collider geführt.

Producer Charles Roven über Warcraft: The Beginning

Roven sprach darüber, dass das Originalscript des Films eigentlich nur die Seite der Allianz enthielt. Duncan Jones sei dann derjenige gewesen, der das Script auf beide Seiten – also Allianz und Horde – erweiterte. Das sei dann auch erst der Grund gewesen, wieso Atlas Entertainment als Produktionsfirma für Warcraft: The Beginning eingestiegen sei.

Des Weiteren wären die letzten Vorführungen von Szenen aus dem Film sehr gut bei den Zuschauern angekommen. Roven lobte den „erstaunlichen Anblick“ von Warcraft und nannte in dem Zusammenhang auch die Darstellung der Orcs im Film. Er sei voll und ganz davon überzeugt, dass Duncan Jones hier etwas Einzigartiges geschaffen habe.

Zu guter Letzt erklärte der Producer, dass das Team mit dem Großteil des Films zufrieden sei, auch wenn sie teilweise noch mit dem finalen Feinschliff beschäftigt seien.

Regisseur Duncan Jones über Warcraft: The Beginning

Zu Beginn des Interviews erklärte er, dass er aufgrund der Reaktionen zum 15-sekündigen Teaser Trailer keine Bedenken habe, dass die Fans den gesamten Trailer sowie den Film lieben werden. Für ihn sei es das größte Lob, wenn diejenigen, für die der Film gemacht wurde, diesen genauso mögen würden, wie er selbst.

Hier würden auch die ganzen Easter Eggs im Film eine Rolle spielen, die Spieler aus Warcraft bereits kennen könnten (zum Beispiel die Erntegolems, die im Teaser gezeigt wurden). Dadurch möchte er den Zuschauern eine einzigartige Erfahrung bieten.

Gleichzeitig solle Warcraft: The Beginning jedoch auch Zuschauer begeistern, die das Universum noch nicht kennengelernt haben. Die Vermischung von beiden Aspekten sei ebenfalls Grund gewesen, warum die Produktion des Films so lange gedauert habe.

Die BlizzCon-Besucher, die am Freitag zum ersten Mal den gesamten Trailer sehen dürfen, gehören zur ersten Gruppe von Zuschauern – den Hardcore-Fans, die sich in Geschichte und der Welt auskennen.

Dann erklärte Jones noch, dass Comicbuchverfilmungen in der Vergangenheit meist gebrandmarkt waren von dem, was in den Büchern passierte. Letztendlich sei es den Machern jedoch möglich gewesen, Filme über Comicgeschichten zu drehen, bei denen Zuschauern etwas empfinden könnten. Dasselbe passiere nun auch mit Verfilmungen von Videospielen.

Der erste Trailer zum Film habe sehr viel damit zu tun, die neue Welt und auch Charaktere vorzustellen, die die Zuschauer jetzt noch nicht kannten.

Quellen: Entertainment Weekly und Collider.com