WoW Legion: Wie das Art-Team Dämonenjäger, Animationen, Klassensets und mehr entwickelt

Letztes Wochenende gab es zu World of Warcraft: Legion einige neue Details und Informationen. Neben den offiziellen Panels, die während der BlizzCon 2015 stattfanden, gab es auch wieder einige nette Interviews, die mit den Entwicklern geführt wurden. Die englischsprachige Seite Wowhead sprach zum Beispiel mit Senior Art Director Chris Robinson über WoW: Legion.

In diesem sprach Robinson darüber, dass die Entwickler bei der Entstehung der Verheerten Inseln auch auf Beispiele in der realen Welt Acht gegeben hätten. Im WoW-Panel wurde dies auch am Wochenende angesprochen, als es um das neue Gebiet Aszuna ging – dort spielten nämlich die griechischen Inseln als Vorlage eine große Rolle.

Oftmals begannen die Entwickler mit einem Gebiet auch bei einem einzigen Baum und bauten darauf dann den Rest der Zone auf. Jede Legion-Zone sei laut Robinsons Aussage in ihrer Art und Weise herausfordernd gewesen.

Ordenshallen und Artefaktwaffen

Es ging im Gespräch aber nicht nur um die Gebiete in der neuen Erweiterung, sondern auch über die Ordenshallen. Diese sollen – wie bereits des Öfteren erwähnt – den Klassen in World of Warcraft wieder mehr Individualität gewähren. Spieler sollen sich erneut mit ihrer gewählten Klasse identifizieren können. Die Ordenshallen sollen übrigens auch sehr eng mit den Artefaktwaffen zusammenhängen.

Zu diesem Thema verlor Robinson auch ein paar Worte, so sei die Entwicklung der verschiedenen Stile der Artefaktwaffen bei manchen Klassen schwieriger und bei anderen wiederum relativ einfach gewesen. Bei dem Vergeltungspaladin zum Beispiel wäre von Vornherein klar gewesen, dass dieser den Ashbringer bekommen wird – Beim Heiligpaladin war’s nicht ganz so einfach.

Dämonenjäger

Im Anschluss wurde auch die Charaktererstellung der Dämonenjäger angesprochen: wie hat Blizzard die unterschiedlichen Optionen „erfunden“, die ein Dämonenjäger dann im späteren Spiel haben wird? Robinson erklärte, dass die Entwickler sich zuerst die Todesritter angeschaut haben – die Grundlage für eine epische Charaktererstellung sei bei dieser Klasse schon gegeben.

Hinzugefügt wurden dann weitere coole Dinge, denn die Spieler sollen sprichwörtlich das Gefühl bekommen, einen kleinen Illidan zu erstellen und zu spielen. Dabei mussten alle Aspekte immer in die Fantasie eines Dämonenjägers entsprechen. Dazu gehöre auch, dass Dämonenjäger beim durch die Luft gleiten nun von Haus aus ihre Flügel ausbreiten!

Klassenanimationen und Zauber

Zusätzlich erwähnte Robinson im Gespräch, dass Blizzard mittlerweile drei Effekt-Künstler in Vollzeit engagiert habe. Dadurch sei es möglich, nach und nach Animationen anzupassen und Zauber generell besser auf die Klassen abzustimmen – z.B. die Farben der Zauber so zu ändern, dass sie der Fantasie einer Klasse besser entspreche.

Charaktermodelle und Sets/Waffen

Dadurch, dass das Team nun nur mehr 240 Waffen – und nicht wie sonst 550 bis 750 Modelle – habe, die sie für die Erweiterung gestaltet haben, werden diese für sich auch epischer aussehen. Das Interessante ist, dass die Entwickler übrigens beim Entwickeln der einzelnen Klassensets auch die einzelnen Artefaktwaffen mit einbezogen haben! Zwar gibt es keine Unterschiede bei den einzelnen Spezialisierungen, aber die Klassensets werden durchaus Optiken der Artefakte widerspiegeln.

Es gibt auch viele Kleinigkeiten, die die Entwickler noch an den Charaktermodellen anpassen wollen, jedoch fokussieren sie sich derzeit auf die „Epicness“ der Dämonenjäger.

Das komplette Interview mit Senior Art Director Chris Robinson zu WoW: Legion könnt ihr in Englisch auf Wowhead nachlesen.

Quelle: wowhead.com

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