Zukunft von Blizzard: Schnellere Updates, spielergenerierter Content und mehr

Blizzard feierte erst in diesem Monat seinen 25-jährigen Geburtstag. In diesen 25 Jahren hat sich die Spieleschmiede weltweit zu dem fünf-größten Unternehmen in der Spiele-Branche entwickelt und konnte mit einigen Titeln Erfolge verbuchen. Dazu gehören Diablo 3, Hearthstone, Heroes of the Storm, StarCraft 2, alltime-Favorit World of Warcraft sowie Neuling Overwatch.

Anlässlich des Jahrestages sprachen Blizzards Mitarbeiter mit der englischen Seite venturebeat über die Zukunft der Firma, die Schwierigkeiten, so viele Titel gleichzeitig zu bedienen und Möglichkeiten, die Spieler dennoch immer glücklich machen zu können.

Konkrete Pläne wurden nicht genannt, aber Blizzards Präsident Mike Morhaime, Senior Vice Präsident Frank Pearce sowie Senior Vice Präsident Chris Metzen ließen schon durchblicken, wohin die Reise mit Blizzard mal gehen soll.

Allgemeine Ziele

Zuallererst gingen sie auf einige ihrer Ziele ein, die wir teilweise schon in anderen Zusammenhängen gehört haben.

  • Es soll einfacher werden, als Spieler für die Blizzardtitel Inhalte zu erstellen und mit anderen Spielern zu teilen.
  • In den Spielen soll sich die Vielfalt der Spieler eher repräsentieren (Stichwort: Diversität)
  • Der E-Sports soll dominiert werden.
  • Die sechs großen Franchises sollen kontinuierlich Updates erhalten.
  • Der Einstieg in Blizzards Spiele soll für neue Spieler recht einfach gestaltet sein (und diese sollen wenn möglich auch an diesen hängen bleiben).
  • Es sollen Wege gefunden werden, um eventuell dabei zu helfen, dass im Spiel jeder netter zueinander sein kann.

Kein VR, dafür mehr mobile Zugänglichkeit

Hearthstone auf dem Smartphone? Ein voller Erfolg..

Ein Thema, das oben nicht auf der Liste steht, ist die virtuelle Realität. Im Gespräch wurde deutlich, dass sie zwar ein Auge auf diese Plattform werfen würden, jedoch keine Pläne hätten, mit der Entwicklung von VR für eines ihrer Spiele anzufangen.

Chris Metzen erklärte dann, dass in Blizzards Titeln die Community sowie Interaktion der Spieler untereinander eine große Rolle spiele. Dies sei in einer VR-Umgebung relativ schwer umzusetzen. Generell seien sie zwar an dem Thema interessiert, jedoch sähe sich Blizzard nicht als Voreiter, um VR-Umgebungen für die einzelnen Genres zu entwickeln.

Eventuell würden anderen Firmen hier den ersten Schritt wagen und Blizzard sich irgendwann anschließen. Schließlich sei es doch eine coole Vorstellung, WoW zu spielen und das Ganze 1-zu-1 erleben zu können. Ihr Interesse derzeit läge eher auf den kleinen 2D-Plattformen – den Smartphones.

Nach dem Release von Overwatch im Frühjahr möchte man sich eingehender mit der Idee beschäftigen, eventuell auch Echtzeitstrategiespiele für das Smartphone zu entwickeln. Jedoch bedeute dies, dass sie eine Untersuchung solcher Möglichkeiten ziemlich wissentlich angehen müssten.

WoW: Schnellere Updates, Teamgröße und mehr

Im Anschluss ging es weiter mit der Idee, dass sie weiterhin schnellere Updates für ihre Spiele bringen wollen. Egal, was sie liefern würden, Spieler wollten immer mehr, so hieß es im Gespräch. Und natürlich kann so etwas auch an den Nerven zerren.

Pearce sprach dann darüber, dass sie wohl darüber nachdenken, wie sie mehr entwickeln könnten, ohne noch mehr Mitarbeiter einzustellen. Das WoW-Team bestünde derzeit aus 250 Mitarbeitern und bereits vor Warlords of Draenor wurde dieses aufgestockt.

Gibt’s bald “User generated Content”?

Auch wenn jenes Team bereits Unmengen an Content produziere, wollten sie noch mehr Inhalte erstellen, die dann noch schneller in die Hände der Spieler, oder besser gesagt auf die PCs, gebracht werden könnten.

Danach erklärte er, dass in der Überlegung stünde, zukünftig spielergenerierten Content auch für WoW zu ermöglichen. Dadurch würden neue Türen geöffnet und die Ideen und Kreativität der Community gefördert sowie gefragt. Wie cool wäre es zum Beispiel, neue Zonen für Kämpfe (zum Beispiel Arenen?) oder neue Kreaturen von Spielern entwerfen zu lassen?

Natürlich müssten hier einige Regeln befolgt werden, damit nichts aus dem Ruder laufe, aber dies sei durchaus eine Möglichkeit, neue Erfahrungen mit wenig Arbeit durch die Entwickler zu erhalten. Jene könnten sich bei der Masse an Features, Ideen und Möglichkeiten dann auf eben diese konzentrieren.

Der Qualitätsanspruch, den sich Blizzard selbst gesetzt habe, könne dadurch auch erhalten werden – selbst, wenn Spieler laufend neuen Content forderten und auch erhielten.

Wir sind gespannt, auf welche Reisnen Blizzard uns in Zukunft mitnimmt und wie es mit unseren Lieblingsspielen weitergeht.

Den kompletten Artikel lest ihr auf der englischen Seite venturebeat.com.

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