Legion Pre-Event: Versteckte Gimmicks – Alte Händler, Spielzeuge und Transmog-Items

World of Warcraft beinhaltet mittlerweile unzählige Gegenstände, die ihr in der Welt irgendwie, irgendwo finden könnt – Gimmick-Items, Spielzeuge, Transmogrifikationsgegenstände, Reit- und Haustiere. Die meisten dieser Gegenstände werden schon vor dem Release von Spiel-Updates von den Dataminern gefunden und auf den öffentlichen Testrealms sowie den Betaservern wird rumprobiert und alles erforscht.

So war und ist dies natürlich auch bei WoW: Legion der Fall, so dass es mittlerweile so einige neue Erkenntnisse zur Erweiterung gibt. Da könnt ihr zum Beispiel die Ratte als Reittier in der Kanalisation von Dalaran freispielen, wenn ihr ausreichend an PvP-Kämpfen teilnehmt. Oder ihr kauft beim verrückten Händler in Dalaran eine Spinne für satte 2,000,000 Goldmünzen, vorausgesetzt, dass ihr ihn antrefft.

Doch das war noch nicht alles, was Legion mitgebracht hat und in Zukunft werden sicherlich noch weitere „Geheimnisse“ folgen. So wurde am Mittwoch, dem 10. August 2016, nämlich das Pre-Event für die Erweiterung freigeschaltet und dieses brachte neben neuen Aktivitäten auch nicht ganz offensichtliche Errungenschaften wie eine Transmog-Mütze, ein neues Spielzeug sowie zwei längst vergessene Händler mit.

Alte und neue Händler geben sich die Ehre

Erinnert ihr euch an das Schlachtfeld: Brachland aus WoW Patch 5.3? Dort war es möglich, einige schicke kosmetische Gegenstände freizuspielen, die ganz im Zeichen der Trolle standen. Da es damals scheinbar zu wenigen Spielern möglich war, tauchte am Mittwoch die Trollin Ravika wieder in Durotar auf.

Diese verkauft euch die kosmetischen Gegenstände, die es damals im dem Pre-Event der Schlacht um Orgrimmar freizuspielen gab: Gaunahs authentische Trollschuhe, Ganzkörperschrumpfa, Geistertrommel von Sen’jin sowie Xan’tishs Flöte.

Ihr findet Ravika vor den Docks an der östlichen Küste in Durotar, wo ihr auch das Schiff zu den Verheerten Inseln im Pre-Event betretet.

Dann gibt es für die Hordespieler noch Fo’rum der Postmacher – eine Referenz auf all die netten und eher nicht so netten Beiträge, die in den offiziellen WoW-Foren gefunden werden können. Dieser verkauft euch für jeweils 10 Gold Pfosten des Zorns, Pfosten des Glücks und Pfosten des Nachsinnens (im englischen ergeben die Namen der Gegenstände für diese Hommage mehr Sinn, da es dort Angry Post, Happy Post sowie Thoughtful Post heißt).

Die Allianz hingegen findet Lenny „Finger“ McCoy im Hafen von Sturmwind, welcher euch ein Glückshemd verkauft. Dieses ist ein Replika des Feinen Stoffhemd, das es mittlerweile nicht mehr im Spiel freizuspielen gibt. Wer Lust hat, findet bei Lenny jedoch auch Alte Glücksmünzen, Glückbringende Rattenzähne und Glücksbringer.

Die Geschichte über Alaina

Eine traurige Geschichte erwartet die Allianz-Spieler, wenn sie sich Alainas Häubchen holen möchten. Zu Beginn begebt ihr euch in das Pre-Event-Szenario – also an die Verheerte Küste – und spielt dort die verschiedenen Phasen durch. Seid ihr bei Phase 6 angelangt und habt das erste große Dämonentor zu eurer Linken geschlossen, reitet ihr einfach den Weg etwas weiter runter und biegt dann links zwischen den Geröllmassen ab.

Der Altar, auf dem das Medaillon liegt

Bei den Koordinaten 42,43 findet ihr einen Altar, der von ein paar Eredarwachen beschützt wird. Da ihr sowieso die einfallenden Dämonen erledigen sollt, stellen diese jedoch kein Problem dar, da ihr von NPCs und Mitspielern begleitet werdet. Auf dem Altar findet ihr Verkohltes Medaillon, welches ihr mitnehmt. Habt ihr übrigens verpasst, dieses während Phase 6 des Szenarios einzusammeln, könnt ihr das in Phase 7 immer noch nachholen.

Danach beendet ihr das Szenario und gebt die Quest Der Kampf um die Verheerte Küste ab. Dies ist wichtig und ihr solltet diesen Schritt auf keinen Fall überspringen!

Fliegt danach zum Holzfällerlager des Osttals und sucht dort nach dem Haus von Alaina. Dieses befindet sich eher in östlicher Richtung bei den Koordinaten 85,67. Überbringt Alaina die traurige Nachricht, indem ihr ihr das Verkohlte Medaillon aushändigt. Im Anschluss solltet ihr das Haus und auch das Gebiet kurz verlassen – Fliegt/reitet dafür zum Beispiel Richtung Rotkammgebirge.

Kehrt danach zu Alaina und ihrem Haus zurück. Im zweiten Stock könnt ihr vor dem Bett das Häubchen aufheben. Habt ihr die Namensplaketen von freundlichen Spielern eingeblendet, werdet ihr auch wissen, wieso… :(

Um dieses Transmogrifikations-Item zu erhalten, benötigt ihr übrigens einen Allianz-Charakter. Doch Horde-Helden können das Item ebenfalls für ihre Outfits aus dem Kleiderschrank verwenden.

Der Taschenteufelskondensator

Der Taschenteufelskondensator ist ein neues Spielzeug, welcher die Verderbnis der Legion verbreitet und dadurch den gesamten Boden um euch herum grün färbt. Ziemlich cool eigentlich, oder? Jedoch auch sehr schwer zu kriegen, wenn man sich die Kommentare auf der offiziellen Seite oder auch wowhead anschaut.

So könnt ihr das Spielzeug nämlich bei einem Schreckensinfiltrator erbeuten, was im ersten Moment nicht so schwer klingt. Jedoch müsst ihr diesen erst einmal finden. Zuständig sind hier die Weltuntergangsverkünder in den Hauptstädten, die euch eigentlich die Handzettel geben, welche ihr für den Erfolg Jetzt ergibt alles einen Sinn benötigt.

Sprecht ihr die NPCs an, während euer Charakter in der Lage ist, Dämonen zu finden, erhaltet ihr mit etwas Glück eine zusätzliche Dialog-Option. Klickt ihr diese an, verwandelt sich der Weltuntergangsverkünder in einen Schreckensinfiltrator, welcher dann wiederum mit etwas weiterem Glück den Kondensator fallen lässt.

Dämonen aufspüren könnt ihr mit verschiedenen Fähigkeiten oder Hilfsmitteln. Entweder ihr seid Dämonenjäger und benutzt die Geistersicht oder als Jäger Dämonen aufspüren. Das Elixier der Dämonenentdeckung funktioniert ebenfalls, genauso wie der Effekt von Verfluchter Blick des Sargeras.

Ihr könnt übrigens auch in diesen Tagen die Augen nach Gruppen in der Gruppensuche offen halten, denn dort versammeln sich derzeit häufig Spieler, die ihr Glück beim „Dämonen finden“ versuchen.

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