WoW Legion: Positionsabfragen in AddOns ab Patch 7.1 nicht mehr möglich

Zusätzliche Interface-Modifikationen sind zahlreichen Spielern in World of Warcraft schon seit Classic und den ersten Schlachtzugsinstanzen ein Dorn im Auge. Schließlich geben AddOns den Spielern die Möglichkeit, sich viel weniger um die Bossmechaniken an sich, sondern viel mehr um den Schaden, die Heilung oder das Tanken zu konzentrieren. Manche finden dies einfach unfair, auch wenn es jedem Spieler frei steht, mit eben jenen Bossmods zu spielen.

Hier gibt es BigWigs, Deadly Boss Mods und seit Warlords of Draenor wohl relativ bekannt Exorsus Raidtools. Diese Addons geben neben Timern für die Mechaniken auch an, wo ihr euch zum Beispiel bei den Greifhänden von Kromog in der Schwarzfelsgießerei hinstellen sollt. So konnte der Schlachtzugsleiter vor dem Kampfstart nämlich die Spieler auf bestimmte Positionen zuteilen. Diesen wurde dann im Kampf selber mit einem Pfeil angezeigt, wo sie hinlaufen mussten.

In WoW Patch 7.1 werden solche AddOns nicht länger funktionieren und solche Anzeigen nicht mehr möglich sein. Dies gab Game Designer Ion ‘Watcher’ Hazzikostas in einem Gespräch mit WoW-Streamer Slootbag auf der gamescom 2016 bekannt. Timer für Bossfähigkeiten und Anzeigen, wer von Mechaniken getroffen wird, seien weiterhin machbar. Jedoch sollen AddOns, die mit der Spielwelt interagieren und durch die Positionen angezeigt werden können, nicht mehr funktionieren.

Des Weiteren erklärte der Game Designer, dass es mit der aktuellen AddOn-Schnittstelle sogar machbar wäre, noch viel umfangreichere Dinge darzustellen und in Kämpfen den Spielern „zu helfen“. Deswegen haben die Entwickler nun die Reißleine gezogen und werden es mit Patch 7.1 wieder ändern.

Eigentlich sollten die Anpassungen an den Schnittstellen schon zum Release von WoW: Legion vorgenommen werden. Doch sie waren noch nicht so weit und hatten Angst, dass auch erlaubte Funktionen und AddOns darunter leiden könnten.

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