Location: Alterac-Gebirge/Vorgebirge von Hillsbrad (Östliche Königreiche)
Eingang Horde: Nord-östlich von Tarrens Mühle
Eingang Allianz: Nord-westlich von Southshore (mittlere Landzunge)
Levelbegrenzung: 51-60
Ziel(e): verschiedene Quests, Vernichtung des Gegnerstützpunktes

Das Alteractal ist gewissermaßen ein Eroberungsschlachtfeld, denn das grundlegende Ziel der beiden agierenden Fraktionen – der Frostwolfclan und die Stormpike Garde – ist die Eroberung der feindlichen Hauptbasis im Tal. Dun Baldar, die Festung der Allianz, liegt im Norden des Schlachtfeldes, die Frostwolffestung im Süden, man muss also das gesamte Gebiet durchqueren um zur Feindbasis vorzudringen. Um dann die Partie für sich zu gewinnen muss man den feindlichen General töten, wodurch die Gegenerbasis nach und nach zerfällt und man die Kontrolle über das ganze Schlachtfeld bekommt.

Aufbau

In den die Festungen umgebenden Gebieten können sich die Mitglieder der entsprechenden Fraktion zumindest zu Anfang sicher bewegen, denn diese Zonen sind durch einen schmalen Zugang und viele Wachen zunächst gut geschützt. In ihnen finden sich neben einem Friedhof direkt an der Heimbasis auch ein kleines Dungeon, in dem es für die eigene Fraktion eine Quest zu erfüllen gibt. Außerdem findet sich in jedem der Gebiete eine Mine, die zu Anfang von Kobolden beziehungsweise Troggs kontrolliert wird. Gemeinsam können die Spieler sie erobern, indem sie den Anführer der Monster vernichten. Dann lassen sich Vorräte aus der Mine holen, die für eine Aufgabe aus dem Hauptstützpunkt benötigt werden. Außerdem findet man in den “Startgebieten” noch Widder (auf der Allianzseite) oder Wölfe (auf der Hordeseite), die man für die Kavallerieeinheiten der jeweiligen Fraktion zähmen kann.
Verlässt man diese sicheren Gebiete jedoch, was nur über einen recht schmalen Grat möglich ist, so betritt man eine wesentlich gefährlichere Zone denn in der Mitte der Karte befindet sich das “Feld des Kampfes”, wo die PvP-Kämpfe sich hauptsächlich konzentrieren sollen. Auf dem Feld selbst gibt es keine NPCs, diese unterstützen die Spieler nur, wenn sich der Kampf der Aussenposten nähert. In den Außenposten, die sich in der Nähe des Übergangs zwischen dem Feld des Kampfes und den fraktionskontrollierten Gebieten befinden, warten Kommandanten der Gegnerfraktion. Im Osten des Feld des Kampfes befinden sich die Lager einiger Gnolle sowie das der Argentumdämmerung, deren Vertreter als neutraler Questgeber fungiert. Im Westen des Feldes befindet sich einer der wohl gefährlichsten Bereiche der Karte, sieht man einmal von den erbitterten Kämpfen mit den anderen Spielern ab. In der Winteraxfeste stellen sich die Trolle des gleichnamigen Stammes den Spielern um ihren Häuptling zu beschützen.

Türme, Friedhöfe und Minen

Eines der besonderen Features der Schlachtfelder sind die einnehmbaren oder zerstörbaren Gebiete. Ersteres gilt für Friedhöfe und Minen, letzteres für die Türme der Gegnerseite. Der Nutzen von eroberten Friedhöfen erklärt sich von selbst: Nur an den von der eigenen Fraktion kontrollierten Friedhöfen kann man sich wiederbeleben lassen. Eroberte Minen ermöglichen es Spielern der eigenen Fraktion wie bereits weiter oben erklärt, Vorräte von dort abzutransportieren. Die Friedhöfe nimmt man ein, indem man das dort errichtete Banner “benutzt” und so zuerst dafür sorgt, dass der Friedhof keiner der beiden Fraktionen “gehört”, dann kann man ihn komplett einnehmen, wenn eine Überzahl an Spielern der eigenen Fraktion das Gebiet besetzt. Die Minen nimmt man ein, indem man den dort ansässigen Anführer der neutralen Monster (oder der gegnerischen Fraktion) töten. Daraufhin strömen Kämpfer der eigenen Seite in die Mine um sie vollends zu besetzten und die Vorräte nutzbar zu machen. Friedhöfe gibt es sieben im Alteractal, je zwei in den fraktionskontrollierten Gebieten, je einen an ihren Ausgängen und einen zentralen, im Westen des Feldes des Kampfes gelegenen. Die zwei Minen befinden sich in den “Startgebieten” für die Fraktionen, was eine schnelle Erreichbarkeit garantiert.
Türme verstärken die Verteidigungsanlagen der beiden Seiten, da die auf ihnen positionierten Scharfschützen jeden Gegner in Reichweite mit einer Salve eindecken. Sie sind an den Übergängen zwischen dem Feld des Kampfes und den von ihnen kontrollierten Gebieten zu finden, sowie in der Basis selbst. Man kann sie jedoch wie erwähnt nicht einnehmen, sondern nur zerstören. Dies hat nicht nur den direkt ersichtlichen Zweck einer Schwächung der feindlichen Verteidigung, sondern bringt dem eigenen General auch einen zusätzlichen Elite-Verteidiger und stielt dem gegnerischen General einen solchen. Zudem bringen zerstörte Türme am Ende des “Schlachtfeldmatches” (also wenn ein General gefallen ist) Bonusehre bei der Abrechnung.

Quests und Events

Das Besondere am Alteractal, im Vergleich zu normalen Landschaften, in denen man ja auch PvP betreiben kann (zumindest auf den entsprechenden Servern), ist neben dem direkten Konflikt der beiden Parteien die Interaktivität der Spieler, die einerseits durch die einnehmbaren/zerstörbaren Gebiete, andererseits durch spezielle Schlachtfeld-Quests zeigt. Diese Quests haben teilweise direkt mit dem PvP-Kampfgeschehen zu tun, sprechen aber zum teil auch eher Spieler an, die am PvE-Kampf interessiert sind. Sinnbildlich für diese Quests steht die Winterax-Festung in der es neben der Schlachtzug-Quest, den Anführer der Trolle zu töten, auch noch einen Goblin-Ingenieur zu befreien und das “Auge von Ryson” zu finden. Hilft man dem Goblin, so stellt er dem Spieler 3 Tage lang einen tragbaren Schredder zur Verfügung. Diesen steuert man gesondert, er folgt also nicht, wie etwa ein Pet oder ein “Wächter”, sondern man kontrolliert ihn direkt. Das Auge von Ryson suchen die Vertreter der Argentumdämmerung, die sich im Osten des Schlachtfeldes aufhalten. Bringt man ihnen das begehrte Artefakt, so bekommt man spezielle Leuchtfeuer, die man in der Gegnerbasis platzieren kann, um dort danach mit Hilfe der NPCs zu spionieren. Desweiteren gibt es noch verschiedene Quests, die der eigenen Seite bestimmte Vorteile verschaffen. Ein Beispiel hierfür ist das Holen der Vorräte aus den eingenommenen Minen. Sind genug gesammelt, so kann ein Spieler mit ausreichendem Ruf einen Sturmangriff von NPCs befehlen. Ähnliche Quests gibt es für Kavallerie- und Luft-Verstärkung (obgleich letzteres das Vordringen in die Gegnerbasis erfordert). Außerdem kann man mittels Rüstungsfetzen, Gegenständen, die feindliche NPCs und Spieler droppen können, die eigenen Truppen aufrüsten, auch hierfür müssen natürlich genug gesammelt werden.

In dieser Kategorie der Armeeverstärkung gibt es auch eine Quest, die eine Schlacht (zumindest zum rechten Zeitpunkt) schon mal entscheiden kann: Die ultimative Einheit. Sie kann in der Heimbasis der beiden Seiten beschworen werden, jedoch werden hierfür auch bestimmte Gegenstände benötigt, die nur Feinde hinterlassen können. Sind genug davon vorhanden, so können die Bossmonster “Ivus der Waldfürst” (Allianz) und “Eisfürst Lokholar” (Horde) beschworen werden.
Neben ihren direkten Vorteilen auf dem Schlachtfeld bringen die meisten dieser Quests dem Spieler auch einen Rufbonus bei der Stormpike Garde oder dem Frostwolfclan, was ihnen das Erstehen von bestimmten Gegenständen und Spezialreittieren ermöglicht.

Besondere Gegner
Zwischen dem gewöhnlichen Soldaten und dem General stehen natürlich auf beiden Seiten mehrere militärische Ränge und Befehlshaber. Diese bringen lebendig ihrer eigenen Fraktion Vorteile, tot der gegnerischen. Diese besonderen Charaktere tauchen aufgrund ihrer Bedeutung auch nicht im selben Schlachtfeld noch einmal auf, wenn sie getötet wurden.