Guten Abend und herzlich Willkommen zum Gesundheitswetter.

Durch die nun mittlererweile seit einem Jahr anhaltend zunehmende Freisetzung von Feuermagie haben sich die Temperaturen in Winterspring drastisch erhöht und der Schnee hat begonnen das Erdreich teilweise wieder freizugeben. So wird es auch morgen bei sommerlichen Wintertemperaturen von 6°C und strahlendem Sonnenschein verdammt warm unter so manchem Yetifell, denn die Winterspringflöhe zeigen bei diesem feuchtwarmen Klima eine erhöhte Balzbereitschaft. Allergiker sollten lieber daheim bleiben und aufgesetzten Pinacupanda schlürfen.

In den Teufelswald sollten sie morgen besser nicht gehen, denn dort hält sich aktuell ein großes Tiefdruckgebiet auf, welches für massig Regen sorgt. Konsequenz ist das sprichwörtliche Ausschlagen der dort ansässigen Bäume. Auch gut gepanzerte Wahnsinnige sollten dieses Gebiet tunlichst meiden, denn das Aufwühlen der Gifttümpel durch den niederprasselnden Regen setzt hochtoxische Gase frei, die jeden Tauren zum schielen bringen, dass er sich sein verkümmertes Gehirnchen von innen ansehen kann.

Richtig einladend dagegen ist morgen die Küste von Darkshore, in der Sonnenanbeter ein breites Hochdruckgebiet erwartet und dementsprechend Sonnenschein und angenehme Temperaturen vorherrschen. Für lebensmüde, nudistisch veranlagte Nachtelfen ein Paradies! Zwerge sollten nicht ihre Sonnencreme auf Murlocschuppenbasis vergessen, da die an Dunkelheit gewöhnte Haut mit eigroßen eitrigen Pusteln reagiert, deren Inhalt übrigens herrlich zu Stranglethornschem Rumpsteak schmeckt.

Reisende auf dem Weg von Thunderbluff in den Norden oder umgekehrt, sollten sich ihr Vorhaben gut überlegen, denn einige dutzend Wirbelstürme mischen die angrenzenden Regionen kräftig auf und die Hypogreifen fahren bekanntlich voll auf Wirbelsturmreiten ab wie Murlocs auf Fische – oder Gnome. Ha ha. Kleiner Scherz am Rande.

Aufgrund der anhaltenden sauren Niederschläge in Feralas ist es dort zum Ausbruch des gefährlichen Mojachevirus gekommen. Wer gerne mal Tauren ohne Fell sehen möchte, sollte sich unbedingt einen mit diesem Virus infizierten ansehen. Stehen sie aber auf nackte Tatsachen, lohnt sich ein Abstecher in diese Gebiete auf jeden Fall. Ein Stück Seife befreit sie anschließend von den Schlammmassen. Wenn sie hierdrin auf etwas kleines rundes treten, war das wahrscheinlich ein Gnom. Ha ha. Kleiner Scherz am Rande.

Völlig verrückt spielt das Wetter in Tanaris. So weit im Südosten kam es bisher noch nie zu Schneefall, aber genau dazu wird es morgen am Vormittag kommen, sagen unsere Experten voraus. Ein extrem hohes Quellwolkenaufkommen über Gadgetzan ist der Ursprung dieses Wetterwandels. Ob die Koboldingenieure wohl etwas damit zu tun haben? Warm einpacken ist auf jeden Fall empfehlenswert. Für Gnome empfiehlt sich zusätzlich der Einsatz einer Schneeschaufel. Ha ha. Kleiner Scherz am Rande.

Im Ungorokrater bleibt es wie heute feucht, kühl und regnerisch. Plattenträger werden rosten und alle anderen holen sich eine nette Erkältung.

Jetzt zum wichtigsten Bereich, nämlich Silithus. Der Krieg dort tobt ohne Gnade und wir alle hoffen, beten und bangen für und um unsere Liebsten. Kommen sie in Scheiben zu uns zurück oder doch am Stück? Nun, das wissen wir leider auch nicht, aber die Chancen stehen günstig, dass wir sie lebend wiedersehen! Das Wetter in Silithus hat sich in den letzten Tagen rapide abgekühlt und Sprühregen durchweht die Luft, was zusammen genommen den Stoffwechsel und somit auch die Beweglichkeit der Silthiden stark beeinträchtigt. Der Sieg liegt also zum Greifen nah – für Gnome allerdings doppelt so weit entfernt. Ha ha. Kl… AU! Wer war das?!

Das war es so weit vom Gesundheitswetter für Kalimdor. Ihnen noch einen schönen Abend und morgen einen guten Start in den Tag. Bleiben sie gesund und munter. Bis zum nächsten Mal!