Teil 1 der Geschichte findet ihr
hier!
Etwas Unvorhersehbares
Einige Zeit war es nun her als auch dem bösen Khazamonde sein
Handwerk gelegt wurde. Das leben nahm von nun an seine geregelten
Bahnen und alles lebte in harmonischem Frieden. Trantor und Haze
lebten alleine in der Wildnis zusammen und genossen ein idyllisches
Leben. Furion konnte wieder in seine alte Heimat zurückkehren und
lebte sorgenlos dahin. Jahre vergingen…
Jedoch eines Nachts kamen Furion beängstigende Träume. Zuerst
wollte er nicht wahrhaben was er gesehen hatte als er
schweißgebadet aufwachte. Er hatte keine Hölle gesehen, er hatte
etwas anderes gesehen: Die Erde sei aus der Umlaufbahn geraten und
fliege nun ziellos umher. Nein, das konnte er nicht glauben…
Die Welt alterte um viele Jahre und es ward nichts passiert.
Immer noch Friedlichkeit und Harmonie in der Welt von Warcraft.
Vögel zwitscherten und erfreuten sich an der hellen wärmenden Sonne
des Mittags. Trantor und Haze bekümmerte derweil nichts und ihr
Leben nahm geregelte Bahnen. Furion musste jedoch immer wieder
einmal an diesen Traum zurückdenken. Und eben dieses Abends
begegnete Furion eine seltsame Gestalt auf einem einsamen Waldpfad.
Im ruhigen Mondlicht sprach diese zu Furion: “Ihr habt es auch
gesehen nicht wahr?”
Furion wusste nicht genau was er sagen solle: “Ich weiß
eigentlich nicht genau wovon ihr sprecht.”
Die Gestalt erwiederte: “Die Träume! Die Bilder des
Untergangs der Erde !” Darauf erschrak Furion: “Wie könnt ihr das
wissen?! Wer seid ihr?! “Das ist unwichtig! Wichtig ist nun, dass
wir den Teich des Rhivoth erreichen bevor es zu spät ist und das
Ende der Welt gekommen ist! Wir müssen ihn auf schnellstem Wege
erreichen! Durch finstere Steppen und über eisige Berge müssen wir
ziehen. Eine lange Reise erwartet uns und du musst dir
Unterstützung suchen, Gefährten denen du vertraust!
Furion war erstaunt und entsetzt zugleich. Sein Traum hatte
doch eine Bedeutung, aber er hatte es nie richtig bemerkt. Er
musste Begleiter für dieses Abenteuer finden und er dachte hierbei
an zwei gute Bekannte…
Währenddessen im einsamen Wald, wo man das Wasser des nahe
gelegenen Baches plätschern hören konnte, saßen Haze und Trantor
zusammen unter einer alten Eiche und dachten an alte Zeiten des
Kampfes. Trantor bedauerte: “Ja, Haze , es ist ruhig geworden seit
dem großen Kampf. Zu ruhig für meinen Geschmack…
Haze erwiderte: “Ja, du hast Recht, aber besser wir haben
Frieden auf der Welt als ein heilloses Chaos.
Hinter ihnen sagte eine Stimme: ” Aber genau das wird
kommen!” Haze und Trantor erschraken und drehten sich um- es war
Furion. “Freunde, es ist an der Zeit, ich brauche eure Hilfe um die
Welt vor dem Chaos zu bewahren. Ihr müsst mitkommen auf eine lange
Reise zum Teich des Rhivoth um dort die Mächte der Ahnen um Hilfe
zu bitten. Die Welt hat ihre gewohnte Umlaufbahn verlassen und
schwebt nun ziellos durch das Universum. “Universum?! Was ist denn
das, ein Universum?”, fragte Trantor verwundert. “Es gibt nicht nur
unsere Welt Trantor. Vielleicht seid ihr Tauren anderen Glaubens,
aber die Magier hier im Lande haben es schon längst gesehen, das
Universum voll mit anderen Planeten, nicht nur unserer Welt,
dunkel, unendlich und furchteinflößend”, sagte Haze.
Furion darauf: “Genau, und die Erde streift nun durch das
Universum und wenn wir das nicht aufhalten, sind wir alle dem
Untergang geweiht. Wir müssen unverzüglich los! Kommt ihr mit mir?”
“Und ob!” sagten beide…
Die Welt erwachte am nächsten Tag von den ersten
Sonnenstrahlen als die 4 Abenteurer, nämlich Haze, Furion, Trantor
und der Unbekannte, aufbrachen. Sie reisten über öde Steppen,
finstere Täler und beängstigende Sümpfe. Voller Erschöpfung sanken
alle auf einem Feld zu Boden und schlugen ihr Lager auf.
“Ob wir es rechtzeitig schaffen werden?”, fragte Trantor.
“Das weiß keiner außer das Schicksal!”, erwiderte die komische
Gestalt.
Plötzlich- der Unbekannte stand auf und schaute erschreckt
umher. “Was ist das?! Dieses Geräusch?! Hört ihr es nicht?”
Alle schauten den merkwürdigen Kerl an als wäre er verrückt
geworden.” Nein, welches Geräusch?”, fragten alle.
Doch dann wussten sie was der Kauz gemeint hatte. Ein Rudel
von 20 Wölfen umzingelte die vier Wanderer auf dem Feld. “Das
musste jetzt kommen! Zu den Waffen Leute!”, schrie Haze – doch alle
drei blieben verwundert stehen ,als sie sahen wie der Unbekannte
eine Formel sprach die keinem von ihnen bekannt war… Da! Ein Ring
aus Feuer umkreiste ihn und breitete sich rund um ihn aus und
verbrannte alle Wölfe auf einen Schlag. Der Unbekannte überprüfte
den Sitz seines Umhangs und setzte sich gelassen wieder an sein
Plätzchen. Die drei anderen wussten nicht was sie sagen sollten und
konnten nichts tun, außer den Unbekannten mit erstaunten Blicken zu
verfolgen.
Wieder eine Nacht voller Gedanken, Befürchtungen und Rätseln
für die Abenteurer. Wer war dieser komische Kerl!? Und was hatte er
für eine unglaubliche Macht in sich?!
Am nächsten Tag kam ein schwieriges Hindernis auf alle zu.
Ein Bergpass war zu überwinden der sich in schier unglaubliche
Höhen erstreckte. Der Unbekannte lief immer voraus und redete
keinen Ton. Furion näherte sich ihm, da er einige Fragen an ihn
hatte. “Wie heißt du? Und woher hast du diese Kraft?!”
“Ich bin keine Kreatur von dieser Erde. Ich kam durch ein
Portal in diese Welt und seitdem spüre ich komische Kräfte in mir.
Mein Name ist Yoden.” “Aha, und gibt es noch mehr dass du mir
erzählen könntest?” “Mehr tut jetzt nicht zur Sache.” Und Yoden
lief in schnellem Schritt weiter.
“Komischer Kauz dieser Yoden”, sagte Furion zu Haze und
Trantor. ” Ach, Yoden heißt er. Gut zu wissen”, sagte Haze.
Ein schweres Unwetter zog auf und es war nur mit größtem
Kraftaufwand möglich, dem Wetter stand zu halten. ” Wir müssen uns
schnell aus den Bergen entfernen!”, rief Trantor. Alle erhöhten ihr
Lauftempo, jedoch fing nun die ganze Erde zu beben an. Eine
Schneelawine von der Bergspitze rauschte auf die vier Abenteurer
hinunter und alle wurden von ihr mitgerissen.
Dann war alles still… nichts rührte sich und die vier
Abenteurer waren weit und breit nirgends zu sehen. Da bewegte sich
plötzlich etwas. Die Hand von Furion kam zum Vorschein. Er hatte
überlebt und suchte verzweifelt seine Freunde. Da sah er ein blaues
Ungetüm vor sich stehen. Es zitterte am ganzen Leib und schaute
komisch drein. Furion erschrak zuerst, konnte jedoch dann
feststellen, dass das Trantor war, und Furion machte ihm ein
kleines Feuerchen, da sich der Wind beruhig hatte. Während sich der
Frost- Taure aufwärmte und wieder zu gesunder Fellfarbe fand,
suchte Furion im Schnee nach Haze und Yoden- keiner war zu finden.
Waren sie tot? Er wusste es nicht. Mittlerweile hatten sich
Trantors Stimmbänder wieder warm geschlottert und er brachte wieder
ein paar Töne heraus. “Brrr, ist das kalt! So etwas bin ich einfach
nicht gewohnt.” “Ja, ist gut. Zum Glück hast du überlebt jedoch die
anderen kann ich nirgends auffinden. Lass uns weitersuchen!
-”Nein!” Zischte eine Stimme durch Furions Gedanken. “Ihr müsst
weiterreisen ehe es zu spät ist! Es liegt nun an euch!” Also
packten die beiden ihre Sachen zusammen und brachen auf um die Welt
zu retten.
Die Reise ging weiter durch unbekannte, weite und erstaunlich
ruhige Gebiete. Ständig mussten die beiden an ihre 2 verlorenen
Freunde denken. Waren sie nun tot oder hatten sie überlebt? Es ging
ihnen nicht aus dem Kopf. Jedoch musste die Reise weiter gehen, da
vielleicht bald das Ende der Welt kommen würde. Furion und Trantor
redeten über alte Zeiten des Kampfes und dem bevorstehendem Unheil
und natürlich auch von Yoden, der ihnen sehr sehr merkwürdig
vorkam. Irgendetwas war in ihm- etwas geheimes, interessantes aber
auch gefährliches war tief in ihm verborgen. Doch keiner wusste es
bis jetzt zu deuten.
Währenddessen in den Schneemassen am Bergpass… Eine Hand
erstreckte sich aus der kühlen Masse und buddelte langsam den Rest
des frierenden Körpers aus. Es war Haze. Er hatte es überlebt und
wunderte sich über die halb zugeschneiten Fußabdrücke im Schnee. Es
waren zwei unterschiedliche die von Furion und Trantor stammten,
dachte sich Haze und fühlte sich etwas einsam. Er überlegte was mit
Yoden geschehen war. Ist er am Leben, und wo ist er?
Nach einigem Umherschauen begann Haze den noch leicht
erkennbaren Fußspuren zu folgen auf Hoffnung die Zwei noch
einzuholen. Er hatte einen sehr schnellen Schritt und kam gut
voran, aber als er dann gegen Abend wieder in ein Steppengebiet kam
wusste er nicht weiter da keine Spuren mehr zu erkennen waren.
“Verdammt!” ,schrie er und legte seine Ausrüstung ab. Es wurde
wieder Nacht und er hörte ein furchteinflößendes Rauschen welches
er noch nie zuvor vernommen hatte.
Der klare, schimmernde Himmel begann sich zu bewegen und die
Sterne zischten durch die klare dunkle Nacht. “Was zum Teufel ist
das!?”, schrie Haze voller Verzweiflung.
“Das war meine Befürchtung!”, erklang eine Stimme hinter
Haze. Stürmisch drehte er sich um und sah Yoden der sehr
mitgenommen aussah. “Wir werden mit einem anderen Planeten
kollidieren und wer weiß was das für unsere Welt bedeuten mag!”
“Oh, nein das kann nicht sein! Alles nur nicht das!”, sagte Haze.
Das Rauschen wurde lauter und lauter und der Himmel drehte
sich schneller und schneller. Alles auf der Welt geriet just in
diesem Moment in Panik und Verzweiflung. Alles eilte ziellos umher
und konnte sich dieses Schauspiel nicht erklären.
Trantor und Furion etwa einen fünf Stunden Fußmarsch
entfernt, mussten dieses erschreckende Ereignis ebenso erblicken
und merkten sofort was los war. “Wir haben versagt!”, rief Furion
verzweifelt in ein nahegelegenes Tal. “Ich kann das einfach nicht
glauben. Das kann doch nicht das Ende aller Leben hier sein.”,
sagte Trantor. Nun konnte man am Himmel einen merkwürdig, leicht
rot gefärbten Planeten erkennen der sich in rasender Eile näherte.
Alles was lebte hielt in diesem Moment den Atem an und
starrte verzweifelt zum Himmel hinauf.
“Das ist das Ende unseres Daseins”, sagte Yoden. Und mit
einem unvorstellbar lauten Knall krachten die zwei Planeten
ineinander…
Es schien alles aus zu sein. Große Teile der Erde waren
abgespalten und der verbleibende Rest wurde fast gänzlich in das
rote Unglück gebohrt. Alles war mit braunem Staub überzogen und es
schien kein Stein auf dem anderen geblieben zu sein. Nach einiger
Zeit erhoben sich bizarre Schatten und streiften mit merkwürdigen
Tönen auf den übrig gebliebenen Erdteilen umher. Viele dieser
Geister trafen sich in einem kleinen Kreis der immer größer wurde.
Mehr und mehr dieser Schatten trafen zusammen und plötzlich umgab
ein grelles gelbes Licht die Gestalten. Alles schwebte auf: Tiere,
Menschen und unter ihnen auch die vier Abenteurer. Leblos schwebten
sie in der Luft umher. Und dann- alles ,und ebenso die Geister,
verschwand auf einen Schlag.
Verschwommene Bilder befleckten Furions Augen als er wieder
zu sich kam und um sich blickte. Da sah er seine drei Gefährten und
rüttelte allesamt wach. Verdutzt schauten sie um sich. Sie waren in
einer großen leeren Kammer mit vielen anderen Bewohnern der alten,
fast zerstörten Welt. “Was ist geschehen? Wo sind wir hier!?”,
fragte Trantor.
“Ihr seid dort wo euch das Schicksal hingeführt hat!”, rief
eine laute und düstere Stimme. “Wir sind die Grophythen. Die
Bewohner dieses einst schönen Planetens, bis ihr gekommen seid! So
einfach werden wir das nicht hinnehmen! Ihr werdet alle in der
Kampfarena euer wahres Gesicht zeigen müssen. Und wie ich euch so
ansehe, wird es nicht viele Überlebende aus dieser Schlacht geben.
Hahaha!” “Aber wieso sollen wir für Dinge bezahlen für die wir
selber nichts können?! Wir haben nie gewollt eure Heimat oder euren
Frieden zu stören!”, erwiderte Furion.
“Schweig du Wicht!”, ihr seid in unserer Gewalt und es wird
alles so verlaufen wie gesagt: Ihr allesamt werdet in die Arena zum
Kampf gestellt! Nur wenn ihr meine Kämpfer besiegt lasse ich euch
frei. Wenn ihr zu schwach seid, werdet ihr alle niedergemetzelt. Es
liegt bei euch.” Die vier Abenteurer schauten um sich. Sie sahen
viele schwache ausgehungerte Bauernfamilien die schluchzend in der
Ecke standen und keinen Rat wussten.
“Das könnt ihr nicht tun. Fast alle von uns sind ihrem
Schicksal geweiht! Wir können uns nicht wehren.”, sagte Haze.
“Ruhe! So wird es sein. Und morgen wird das große Schauspiel
beginnen! Hahaha das wird ein Spass!”
So verstummte der Saal wieder und alles war still. Wie mochte
dieser grausame, blutrünstige Tyrann wohl aussehen? Wie konnte so
viel erbärmlicher Hass und Mordeslust in einer Person stecken?
Diese Fragen besorgten viele dieser hilflosen Menschen die voller
Furcht da standen und verzweifelt umher schauten. Die Vier jedoch
waren in stumpfes Grübeln geraten. Sie mussten sich etwas überlegen
diese Menschen zu schützen und dieses grausame Gemetzel zu umgehen.
“Wenn es nur noch den Teich von Rhivoth geben würde, aber der ist
wahrscheinlich auch dahin!”, brummte Trantor. “Ja, das glaube ich
auch.”, fügte Haze hinzu. “Wir müssen ihn überreden dass er nur uns
vier in die Arena lässt und den Rest verschont. Ich kann nicht
zusehen wie diese Leute abgeschlachtet werden. Lasst uns noch mal
mit ihm reden.”, sagte Furion.
Am nächsten Tag kam die grausame Stimme wieder in den Saal.
Und das grässliche Lachen hallte hindurch. Die Vier fragten nun, ob
es möglich wäre alleine die Gesellschaft im Kampf zu vertreten und
die Stimme sagte: “Ihr seid ziemlich mutig für eure mickrige
Gestalt! Aber wenn ihr es so wollt will ich euch den Wunsch
gewähren. Und nun ab in die Arena! Meine Zuschauer warten schon! Du
mit dem komischen Bart bist der erste!” Er zeigte auf Furion.
Dieser packte seinen Stab und ging durch ein großes Tor das
sich soeben geöffnet hatte und von gleißendem Licht erstrahlt
wurde. Er konnte es nicht glauben was er da sah. Ein riesiger
zyklopartiger Klops stand dort mit einem Morgenstern dessen
Stachelkugel so groß war wie Furion selbst. Furion schluckte und
schaute um sich. Alle Zuschauer waren diese geistlichen Gestalten
die bizarre Geräusche von sich gaben. Furion näherte sich der
Kreatur die wild schnaubte und sie schleuderte sogleich den
Morgenstern nach ihm. Diesem konnte Furion zum Glück ausweichen,
doch das machte den Riesen noch wilder und er scheuchte Furion mit
Gebrülle quer durch die Arena. “Jetzt reichts mir aber!!!”, schrie
Furion und er schwebte hoch in die Luft, hob seinen Stab und rief
die Geister der noch verbleibenden Welt von Warcraft. Ein grelles
Licht erfüllte die Arena und der Zyklop stand unten und versuchte
mit seiner Waffe Furion zu erreichen. Eine große Energiekugel umgab
nun Furion und nun flog er direkt auf den Riesen zu, traf ihn genau
am Kopf und sprang elegant wieder zu Boden. Der Zyklop wankte
versuchte sich auf seinen Morgenstern zu stützen, sank jedoch dann
zu Boden…
Wie wird es weitergehen? Wird Haze und Trantor ebenso Erfolg
haben? Wie geht es mit der Welt von Warcraft weiter? In ferner Zeit
werden wir es erfahren…
Fortsetzung zum 2. Platz unseres 1. Story & Art Contests!
...unsere schöne Seite hier Dank unserem Staffie Borlox auch ihren eigenen Talentplaner hat? Einfach mal ausprobieren.
(Feedback)









