Erklärendes zum Geschichtswettbewerb

Im Verlauf des Jahres 2003 wurde der Geschichtswettbewerb das erste Mal ausgerufen. Zu dem Zeitpunkt warteten die Fans noch sehnlichst auf jede neue Mitteilung, wann den endlich die Beta erscheinen würde oder auch was WoW selbst genau beinhaltet. Diese Wartezeit wollten wir überbrücken, indem wir eine Plattform anbieten mittels welcher sich engagierte Schreiberlinge untereinander im sportlichen Wettkampf messen können. Als gewünschter Nebeneffekt sollte so für die Autoren und Leser die Zeit angenehm verstreichen, bis denn wieder ein Lebenszeichen Blizzards vorhanden war.

Der Verlauf des Wettbewerbes / Modus

Viele sind unserem Aufruf gefolgt und haben sich in monatlichen Abstimmungen der Öffentlichkeit gestellt. Das Konzept sah vor, dass man seine Geschichte öffentlich vortrug. Nach Ende des laufenden Monates wurden jeweils alle in diesem Monat vorgetragenen Geschichten der Leserschaft zur Abstimmung gereicht. Sollte es bei dieser Abstimmung sehr knapp zugehen, und dies war dank der ausgezeichneten Qualität vieler Beiträge oft der Fall, wurde eine weitere Abstimmung für die meistgenannten Geschichten durchgeführt. Die jeweiligen Gewinner der monatlichen Abstimmungen waren automatisch von weiteren Wettbewerbsmonaten ausgeschlossen, so dass auch andere Autoren ihre Chancen bekommen konnten. Während des Verlaufes des Wettbewerbes hatten sich schliesslich fast neunzig Autoren der öffentlichen Jury gestellt, es wurden hundertzehn Geschichten präsentiert. Nach zwölf monatlichen Abstimmungen standen schliesslich zwölf Geschichtsschreiberlinge fest, welche die Leserschaft auserkoren hatte, unter sich den Besten der Besten zu küren.

Das Finale des Geschichtswettbewerbs 2004

Von den zwölf auserkorenen Finalisten konnten sich jedoch am Ende nur sechs dem Finale selbst stellen, die übrigen waren verhindert. Aus diesem Grunde wurde der eifrigste Teilnehmer des Wettbewerbes, welcher leider jeweils knapp an den Vorausscheidungen gescheitert war, zum Final selbst nachgeladen. Diese sieben Finalisten machten sich erneut ans Werk, um eine weitere Sage zu erzählen, welche hoffentlich die gesamte Jury faszinieren sollte. Der Wettbewerbsmodus wurde leicht geändert, so dass ein breitere Beurteilung möglich war. Einerseits kam es wieder zu einer öffentlichen Abstimmung, welche aber von der Gesamtsumme des Wettbewerbsresultates nur 20 % ausmachte. Die Finalisten selbst sollten ebenfalls über ihre Mitkonkurrenten urteilen können, diese Beurteilung machte weitere 40 % der Wertung aus. Die letzte fehlende Jury machte schliesslich der Staff aus, welcher die übriggebliebenen 40% als Grundlage beisteuerte.

Die öffentliche Abstimmung verlief bereits sehr spannend und geriet zu einem Kopf-an-Kopf-Rennen. Nach Auswertung der Stimmen der Autoren und der Staff-Jury konnte endlich das überraschende Resultat der Finalabstimmung präsentiert werden. Ein Resultat, mit welchem so niemand gerechnet hatte. Es gab nicht etwa einen Gewinner, sondern derer gleich zwei. Aladrian sowie GoH.Lothar konten sich gegen die Mitkonkurrenten durchsetzen und haben sich so zu Recht den Titel des Geschichtserzählers 2004 erkämpft.

Die Geschichten des Wettbewerbes

Natürlich wollen wir euch die verschiedenen Geschichten nicht vorenthalten, welche anlässlich des Wettbewerbes geschrieben wurden. Die Geschichten der Vorentscheidungen findet ihr bei der Geschichtserzählerkunst aus vergangenen Tagen, bei welcher auch die Abstimmungsresultate der Vormonate zu sehen sind. Die Finalgeschichten selbst sind an den folgenden Seiten angehängt und setzen sich wie folgt zusammen:

GoH.Lothar und seine Geschichte Nordsterns Fall
Aladrian und seine Geschichte Ohne dich
Aranomen und seine Geschichte Herbstnacht
Julien und seine Geschichte Hilferuf
der-Olifant und seine Geschichte Totenlicht der Mitternacht
Askarion und seine Geschichte Bestie
Torentur und seine Geschichte Wenn der Schein trügt