An dieser Stelle möchten wir euch die Gewinnereinsendungen präsentieren, viel Spaß beim schmökern.

Gedichte

Ode an den Murloc
geschrieben von Kvalnir

Im Mondschein sah ich ein Blümlein stehn,
lauf drauf zu, knie mich nieder, ums näher anzusehen.
Kaum gebücket und nah dran,
Fällt mich von hinten der Murloc an!

Nicht nur einer ist’s, zwei, drei, vier! Die ganze Schar!
Ich nehm’ die Beine in die Hand, auf dass ich ihnen entrinne – für immerdar!
Doch nur kurz ist die Freud, hinterm Busch lauern sie wieder,
Umzingelt bin ich, oh weh – jetzt strecken sie mich nieder!

Doch was geschieht? Eine Lücke tut sich auf,
Des Murloc’s Kinder strömen zu mir zuhauf.
Lurky, Murky, Gurky und einige andere Waisen,
Sie schmiegen sich an mich, wollen mich willkommen heißen.

Bei so viel auricht’ger Lieb’ haben die Murlocs keine Wahl,
Mich jetzt zu trennen von den Kleinen, welche Quahl!
Der Kleinste klebt geradezu an mir,
Wie bringe ich ihn nur fort von hier?
Einer von Ihnen bin ich nicht,
Bin ich doch nur ein kleiner, gnomischer Wicht.
Ein Murlocanzug, ja der müsste her!
Fiele die Trennung dem Kleinen dann nur halb so schwer.

Murlocs kann man lieben oder nicht,
Ich widme ihnen mit Hingabe dieses Gedicht!

Murloc-Forscher
geschrieben von Mabruk

In Azeroth, da leben sie,
reichen den Elfen bis zum Knie,
die Zähne spitz, die Augen glubschig,
und wo sie geh’n, da wird es rutschig.

Murlocs, die sind einfach Kult,
doch manchem fehlt oft die Geduld,
die Murlocs einmal zu betrachten,
denn viele tun sie nur verachten.

Zig Tausend wurden schon erschlagen,
zum Spaß tun sie die Leute jagen,
die Flüsse rot von ihrem Blut,
doch stetig steigt die Murloc-Wut.

Denn wehe uns, wenn sie sich Einen,
dann gibt es Krieg, verschonen keinen,
Die Rache für ein jedes Quest,
bei dem ein Murloc Schuppen lässt.

Doch liebe Leute, fürchtet nicht,
dem Tod, dem lach ich ins Gesicht!
Gebt mir den Murloc-Anzug fein,
dann kann ich Murloc-Forscher sein.

Ich werde bei den Murlocs leben,
und euch dann all mein Wissen geben.
Den alten Hass, den werd ich binden,
und einen Weg zum Frieden finden.

Denn gebt es zu, wenn auch versteckt,
ein Murloc in uns allen steckt.

geschrieben von Heiligtum

Ein Elflein steht im Walde, ganz ängstlich, still und stumm.
Denn dort am Waldesrande ein Murloc schleicht herum.
Bewaffnet mit `nem Speere und Zähnen schief und krumm,
bringt dieser böse Murloc sonst noch das Elflein um.

Doch hätt’ das Elflein fein ein listiges Kostüm
und säh es damit aus wie solch ein Ungetüm,
dann bliebe dieses Elflein sicher unerkannt,
und entkäm” geschwind dem Greuel am Waldesrand.

Drum, Blizzard, bitte, hört mein Fleh’n,
mein kleines Elflein ist zu schön,
als dass es hätt’ verdient zu enden,
in des Murlocs klammen Händen.

geschrieben von Dephord

Wer ist grün, grüner als die Algen im tiefsten Meer,
Wie ein Fisch und doch so viel mehr,
Wer hält eine Flagge, die im Winde weht,
Auf welcher in weißer Schrift nur “Blizzcon” steht?

Ob Elwynn, Redridge oder Sumpfland,
Hier und dort gräbt er im Sand,
Baut sich Häuser, stabil im Winde steh”n,
Niemals werden zugrunde geh”n!

Ob man”s tötet, es einem folgt oder man”s selbst ist,
Hier wird es nie vermisst,
Denn es gibt dieses eine Tier,
Das jederzeit steht neben dir!

Do you know what I mean,
This strange fish, that follows you all the time,
This little thing, that dances for you,
This thing, that helps you to get your level up?

In animo habeo,
Meam industriam vuls,
Quod meum amas,
Nam tuum domino voco!

Iam Plautus dixit: Nomen es omen,
Et tui nomen mei omen est,
Murlocus mei omen est,
Sed tui nomen non mei nomen est!

Diese Worte, ich für ihn verfasste,
sind für ihn allein,
doch heute sollen diese jene,
auch für”s Gamona-Team sein.

Er tanzt für mich,
Er stirbt für mich,
Er folgt mir,
ER ist der Murloc,
Er ist unser Murloc.

geschrieben von Dephord

Ich halte dich im Herz,
Du willst meinen Fleiß,
Weil du mich liebst,
Denn ich rufe dich als deinen Herrn!

Schon Plautus sagte: Der Name ist ein Vorzeichen,
Und dein Namen ist mein Vorzeichen,
Murloc ist mein Vorzeichen,
Aber dein Name ist nicht mein Name!

Geschichten

Eine Geschichte von Arashi

Es war einmal eine kleine untote Hexenmeisterin, die frisch aus den Katakomben Tirisfals gekrochen kam um die Welt von Azeroth zu erkunden. Die Nacht war rau und kalt, doch die kleine Hexe lies sich nicht unterkriegen und lief tapfer den Weg entlang, ihrem neuen Leben entgegen, welches ihr geschenkt wurde. Sie traf einen alten Freund, der ihr direkt ein paar Aufgaben auftrug. Sie bemühte sich mit allen Mitteln diese auch zu erfüllen, obwohl sie Schwierigkeiten hatte, mit ihren neuen Körpergefühl (nämlich gar keins) zurecht zu kommen. Es war ungewöhnlich, dass sie nicht fror, früher war es jedenfalls immer so. Auch spürte sie keinen Schmerz, als sich eine dicke Ratte an ihrem Fuß zu schaffen machte. Erst als ein Zehknochen knackte, bemerkte sie diese und fluchte die Ratte davon.

Nach ein paar erledigten Aufgaben fühlte sie sich schon seher viel stärker, zusätzlich lernte sie neue Zaubersprüche und bekam einen kleinen Wichtel als Diener – Belyal. Dieser stand ihr mehr oder weniger tapfer zur Seite und segente immer zuerst das Zeitliche, wenn mehrere Feinde sie zu töten versuchten.Einige Abende später erkundete sie die kleine, friedliche und stinkende Stadt Brill, wo ihr ein Apotheker die Aufgabe auftrug, einen Strand zu besuchen und bestimme Reagenzien für einen Trank zu sammeln.”Nichts leichter als das!”, dachte sie und machte sich auf den Weg, “nebenbei kann ich ja auch meine blasse Haut am Strand etwas bräunen, wenn hier mal endlich die Sonne scheinen würde!”

Zwischendruch kreuzten Zombies und einige andere Dämonen ihren Weg, doch alle mussten ihre dämonische Kraft spüren. Belyal war sichtlich gelangweilt, denn die kleine Hexe blieb an jedem noch so kleinen Kräuterchen oder Blümchen stehen um es vorsichtig und behutsam zu pflücken und in ihre Tasche zu beförden. Die Liebe zu den Blumen hatte sie trotz des Todes nicht verloren. Es war nur sehr betrübt für sie zu wissen, dass sie diesen wunderbaren Duft nie wieder riechen konnte. Stattdessen plagte sie sich mit ihren “Mitbewohnern”, wie sie diese nannte, herum. Unter ihrer linken Rippe hatten es sich einige Kakerlaken gemütlich gemacht, die dort nun friedlich schlummerten. Sie fühlten sich wohl von dem Gestank der kleinen Hexe angezogen. Nach nur wenigen Stunden und mehrmaligen Verlaufen im Wald erreichte sie einen trostlosen Strand, der mit seltsamen kleinen Strohhütten verziert war.

Langsam nährerte sie sich diesen Hütten, bis sie unbekannte Gestalten entdeckte und diese auch sie. Vermutlich konnten sie die kleine Hexe schon mehrere Kiometer vorher riechen. “Rawgrlgrlgrlgrlgrrgle!”, schrie eine dieser kleinen und glitschigen Gestalten und stürmte auf sie los. Voller Panik schleuderte die kleine Hexe dem froschähnlichen Geschöpf jeden Fluch entgegen, den sie beherrschte. Belyal schaute Anfangs nur zu, doch nach mehrmaligen drohen ihrerseits schleuderte er auch gelangwelt seine kleinen Feuerbälle. Nach nur wenigen Sekunden lag die Gestalt leblos auf dem Boden und regte sich nicht mehr. Die anderen feuchten Gestalten schauten sich verwirrt an, kratzen sich am Kopf und stürmten dann auf sie los. Ein halbes Dutzend aggressiver “Frösche”, wie sie diese nannte, rannte auf sie zu. Belyal wusste schon wer als erstes sterben würde und verabschiedete sich höflich von der kleinen Hexe um dann so schnell wie er konnte davonzulaufen. Völlig hilflos und alleingelassen stand die kleine Hexe nun am Stand, umkreist von wilden, nassen Gestalten, die ihren Tod wollten.

“Rawl”, schrie die größte Gestalt, während sie auf die Hexe zeigte, “”Rawgrlgrlgrlgrlgrrgle!”. Die kleine Hexe zuckte dabei zusammen und sank auf die Knie. Innerlich hatte sie schon mit ihrem Leben abgeschlossen. Wie konnte dieser Apotheker sie nur auf so eine gefährliche Reise schicken?! Dann ging alles ganz schnell. Sie bekam einen schweren Hieb auf den Kopf und wurde ohnmächtig.

Als wie wieder zu sich kam, fand sie ich bei einem weiblichen Geist, der sich auf dem Friedhof befand, wieder. “Hallo kleine Hexe, was hat dich zu mir geführt?”, fragte dieser und beugte sich zu ihr herunter. “Einige froschartige Wesen hinten am Stand haben mich angegriffen bis ich hier landete”, sagte sie und schaute auf iher durchsichtigen Arme herab. “Froschartige Wesen? Du meinst sicher Murlocs”, sagte sie über der kleinen Hexe schwebend, “wie dem auch sei – möchtes du wiederbelebt werden?” Es reichte nur ein kurzes “ja” und die kleine Hexe wurde wiederbelebt. Sie fühlte sich ziemlich schlecht, ihre Kleidung war sehr zerschlissen und Belyal war nicht zu finden. Also musste sie ihn wieder durch ein Ritual in diese Welt beschwören, damit sie nicht alleine die Welt erkunden muss.

Belyal wirkte sichtlich ärgerlich wieder in ihrer Welt zu sein und trottete eingeschnappt hinter ihr her. Sie sprachen kein Wort miteinander. In Brill angekommen ging die Hexe sofort zu dem Apotheker, von dem sie die Aufgabe bekommen hatte. Er war gerade dabei einen Trank zu brauen und bemerkte nicht, wie sie sein Haus betritt. “Hallo”, sprach sie schwach. Der Apotheker drehte sich um und grinste sie hämisch an: “Na, hat dir der Strand gefallen?” Leicht verärgerte schmunzelte sie und nickte leicht. Der Apotheker kicherte und lies beihnae ein Regenzglas fallen. “Du sieht sehr mitgenommen aus, hast du meine Zutaten besorgt?”. Sie schüttelte leicht den Kopf und seufzte: “Nein, es tut mir Leid. Die Murlocs haben mich angegriffen und getötet, ich hatte keine Chance.” Der Apotheker fing an zu lachen während die Hexe Augen verdrehte. “Hast du denn überhaupt die Pflanze benutzt, um die Murlocs zu vertreiben, die ich dir gegeben hatte?” “Pflanze?”, stotterte sie und kroste in ihrem Beutel herum. Tatsächlich, sie hatte diese Pflanze total vergessen …
“Nun mach dich auf den Weg und versuch es nochmal, diesmal aber mit der Pflanze. Sie wird die Murlocs von dir fern halten, wenn du sie in der Hand hälst”.

Wieder am Strand angekommen, fest entschlossen und mit der leicht stinkenden Pflanze in der Hand ging sie auf die Murlocs zu. Die kleinen Wesen kratzen sich wieder am Kopf und gingen auf sie zu. Doch als sie die Pflanze bemerkten, blieben sie stehen und zuckten leicht. Die Hexe runzelte verwundert die Stirn, Belyal kicherte und setzte sich hin um die Murlocs zu beobachten. Das Zucken der Murlocs wurde heftiger, bis sie sich an den Hals packten und nach Luft ringten. Bald darauf fielen die Murlocs um und blieben reglos liegen.

“Was zum…?!”, schrie die Hexe und lief auf die reglosen Murclos zu um sie zu untersuchen. Sie waren wirklich tot, keiner regte sich mehr. Sie schluckte und packte sich an die Stirn. Das hatte sie nicht gewollt, mussten diese Wesen denn sterben? Ihr Mitgefühl für andere Lebewesen war zwar stark verblasst aber immernoch vorhanden. Belyal lachte sie aus: “Du bist eine Untote! Ihr habt kein Mitleid!” Doch das änderte nichts an ihrem schlechten Gewissen. Hastig sammelte sie die Regenzien für den Trank des Apothekers, die sich bei den Hütten der Murlocs befanden. Sie wollte diesen Ort so schnell wie möglich verlassen. Zwischen zwei Hütten fand sie ein kleines Nest. Als sie es sich näher anschaute, bemerkte sie, das sich in diesem Nest ein Ei befand.

Vom schlechten Gewissen geplagt, nahm sie es an sich um wenigstens etwas wieder gut zu machen, schließlich hatte sie ja die Mutter getötet. Sie drückte das Ei fest an sich und rannte weg. Es war fast zu schwer für ihre schwachen Knochen. An einem ruhigen Ort angelangt, betrachtete sie das kopfgroße lilane Ei. Es fühlte sich warm und rauh an, im Inneren schien sich etwas zu bewegen. Mit einem lauten Knacks sprang die Schale des Eis auseinander und die Hexe hielt ein kleine weißes Murlocbaby mit riesigen Augen in den Händen. Es starrte sie an und legte den Kopf schief. Sie vermochte etwas aus dem Mund des Babys zu hören was ähnlich wie “Mama” klang. Seufzend schaute sie in die großen leuchtenden Augen des Geschöpf und nickte ihm zu. “Ich bin ab jetzt deine Mutter”, sagte sie und drückte das kleine Wesen an sich.

So, das war meine Geschichte, ich hoffe euch hat sie Euch gefallen!
Jetzt hat die Hexe aber folgendes Problem: Sie ist ja nun die Mutter des Murclos, aber sie sieht nicht so aus wie eine aus. Deswegen bräuchte sie das Kostüm, damit sie auch eine echte Murloc-Mama ist :) Der Kleine fühlt sich nämlich recht unwohl…

Eine Geschichte von Sayel

An dieser Stelle möchten wir euch die Geschichte von Sayel als Download anbieten.

Eine Geschichte von fighting_faith

An dieser Stelle möchten wir euch die Geschichte von fighting_faith als Download anbieten.

Eine Geschichte von Korobar

An dieser Stelle möchten wir euch die Geschichte von Korobar als Download anbieten.

sonstige Medien

Ein Video von Adira


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Ein Lied von Trainingorc-

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