Im Rahmen des Arena Pass 2011 haben auch wir uns in der Arena rumgetrieben und möchten euch an dieser Stelle von unserem selbst ausprobierten und angelesenen Wissen profitieren lassen. Deshalb werden wir euch nun in nächster Zeit den ein oder anderen Guide zum Thema PvP anbieten, so z.B. zu allen Arenen, zu einigen Schlachtfeldern und sonstigen Dingen.

Den Anfang macht dabei unser nun folgender Guide zur Arena in Nagrand, welche eigentlich recht simpel zu spielen ist, aber doch die ein oder andere Tücke bereit hält. Dabei spielt, wie in so gut wie jeder Arena, vor allem die richtige Aufstellung und das richtige Positionieren im Kampf die entscheidende Rolle.

Der Aufbau der Arena in Nagrand

Der Aufbau dieser Arena ist ziemlich einfach. Die Startzonen liegen sich direkt gegenüber und die Arena hat eine fast runde Form. Dabei wird der Innenraum von vier großen Säulen eingenommen, von welchen jeweils zwei ziemlich direkt vor dem Eingang der beiden Teams stehen. Neben dieses vier Säulen gibt es an den Wänden, jeweils rechts und links in der Mitte eine Einbuchtung, welche in manchen Situationen durchaus von Bedeutung sein kann. Ansonsten ist die Arena leer und es gibt keine Wassersäulen, Kistenstapel oder sonstige Verstecke.

Der Start – Wohin soll es gehen

Direkt nach dem Start ist der Weg der Kombattanten eigentlich recht klar. Egal, welche Taktik ihr verfolgt, der erste Weg führt immer hinter eine der Säulen. Denn dort seid ihr außerhalb der Sichtlinie der Gegner, welche euch also nicht sofort sheepen, Fearen oder ähnliches können, sondern erst zu euch kommen müssen. Nun gibt es zwei Varianten des Spiels.

Die passive Variante

Entweder ihr seid passiv eingestellt, dann solltet ihr einfach hinter den Säulen warten, bis eure Gegner angreifen. Dabei solltet ihr darauf achten, so hinter den Säulen zu stehen, dass ihr in Sichtweite eures eigenen Heilers seid. Somit könnt ihr die Sichtlinie zum Gegner unterbrochen halten, bleibt aber trotzdem heilbar. Außerdem können Leute, die platzierbare AoEs haben, also z.B. Blizzard, Feuerregen, etc. versuchen, vermeintliche Gegner in Verstohlenheit zu treffen. Diese werden meist über die Flügel angeschlichen kommen, seltener durch die Mitte. Also platziert ihr eure AoEs am besten zwischen Säule und Außenwand der Arena.

Die agressive Variante

Seid ihr eher ein angriffslustiges Team, könnt ihr natürlich auch sofort zur Attacke übergehen. Dazu solltet ihr es aber vermeiden, einfach durch die Mitte in Richtung der Gegner zu reiten oder, noch schlimmer, zu laufen. Begebt euch auch zuerst hinter die Säule, reitet dann um diese herum und überwindet den Abstand zwischen den beiden Säulen auf kürzestem Weg. Dann versucht ihr, so dicht an der Säule wie möglich zu euren Gegnern zu kommen.

Solltet ihr in Verstohlenheit unterwegs sein, ist eurer Weg eigentlich relativ egal. Versucht aber der Versuchung zu widerstehen und schleicht euch nicht an den Wänden entlang in Richtung Gegner. Diese werden davon ausgehen, dass ihr diese von vielen verwendetet Taktik nutzt. Versucht doch einfach einmal, direkt durch die Mitte zu schleichen und so hinter eure Gegner zu kommen. Auch ein etwas verschlungenerer Weg zum Gegner kann euch davon bewahren, in einen AoE zu tappen.

Der Kampf – Säulenkuscheln

Auch im Kampf kann man die oben schon erwähnten Grundregeln beachten. So könnt ihr euch einfach an den Säulen halten und so versuchen, den gegnerischen Castern das Leben schwer zu machen. Achtet dabei aber darauf, dass ihr das Leben eures Heilers nicht auch unnötig erschwert. Aber gerade hier trennen sich die guten von den sehr guten Spielern. Im richtigen Moment zum Unterbrechen eines Zaubers den entscheidenden Schritt zurück zu machen und damit den Gegner ins Leere casten zu lassen ist eine wahre Kunst, die in dieser Arena über Sieg oder Niederlage entscheiden kann. Wer besser mit der Säule kuschelt hat schon fast gewonnen.

Die Einbuchtungen

Läuft der Kampf mal etwas aus dem Ruder oder ihr werdet an einer anderen Stelle von den Gegnern angegriffen, könnt ihr auch mit den Einbuchtungen am Rand der Arena oder euren Startzonen arbeiten. Die Startzonen verkleinern das Feld, in dem ihr von Castern angegriffen werden könnt um einiges, auch wenn ihr dort natürlich nicht so gut von euren Heilern erreicht werdet. Besser eigenen sich da schon die Einbuchtungen am Rand, welche, richtig genutzt, auch sehr gemein für die Gegner sein können. Wenn ihr euch dort direkt an die Ecke drückt (siehe Screenshot) seid ihr aus Richtung der Säulen nicht mehr angreifbar und könnt damit auch die Zauber der Gegner unterbrechen oder euch zurück ziehen.

Auch hier gilt wieder, dass diese Taktiken natürlich weise eingesetzt werden müssen. Denn immer, wenn der Gegner euch nicht treffen kann, könnt ihr ihn natürlich auch nicht treffen. Eine reine Vermeidungsstrategie wird also nur selten von Erfolg gekrönt sein. Nutzt diese Möglichkeiten am besten, um euch den kleinen, aber entscheidenden Vorsprung zu sichern, mit welchem ihr das Match gewinnen könnt.

Fazit

Es gibt beim Kampf in der Arena von Nagrand nicht viel zu beachten. Zum einen ist die Aufstellung zu Beginn sehr wichtig und auch die Laufwege zum Gegner sind nicht so simpel, wie es zunächst den Anschein hat. Von noch größerer Wichtigkeit sind aber die vier Säulen und die Einbuchtungen, welche es euch ermöglichen die Gegner und vor allem deren Caster besser zu kontrollieren. Dabei ist die Abstimmung der eigenen Spieler untereinander mindestens eben so wichtig wie das schnelle Reagieren auf die Bewegungen und Handlungen der Feinde. Lauft nicht aus der Reichweite eurer Heiler aber versucht, so viele Zauber wie möglich durch die Unterbrechung der Sichtlinie zu erreichen.

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