Goblins – neue Rasse in Cataclysm

Die Goblins sind neben den Worgen eine der neuen spielbaren Rassen in WoW: Cataclysm. Sie sind alte Verbündete der Horde und befreiten sich aus der Skalverei der Waldtrolle. Sie haben es geschafft, innerhalb von nur wenigen Jahren ein unglaubliches Handelsimperium aufzubauen.


Es entspricht den Tatsachen, dass viele Goblins einen ausgeprägten Geschäftssinn in Kombination mit einer gewissen… moralischen Flexibilität besitzen. Bisher als neutrale Profiteure der vielen Konflikte zwischen Horde und Allianz bekannt, ergreift ein Teil ihrer Rasse nun erstmals wieder Partei und schlägt sich, nach dem Untergang ihrer Heimat Kezan, auf die Seite der Horde. Technisch sehr begabt und mit einer ordentlichen Portion Geschäftssinn im Nacken, werden sie in einer Reihe mit Orcs, Tauren, Untoten und Blutelfen sicherlich einige große Helden hervorbringen… und auch Grund für das eine oder andere, größere Problem sein.

Rassenfähigkeiten

  • Raketensprung: Lässt den Goblin bis zu 20 Meter weit springen. Teilt sich eine Abklingzeit von 2 Minuten mit Raketenbeschuss.
  • Raketenbeschuss: Feuert Raketen aus eurem Gürtel auf einen Feind in maximal 30 Meter entfernung. Teilt sich eine Abklingzeit von 2 Minuten mit Raketensprung.
  • Tempowertungs-Bonus von 1% für alle Angriffe und Zauber
  • Maximaler Rabatt bei allen Händlern, egal welche Rufstufe ihr habt.
  • Fernzugriff auf die Bank über einen Hobgoblin-Diener, der alle 30 Minuten herbeigerufen werden kann.
  • Alchemiefähigkeit um 15 Punkte erhöht

Verfügbare Klassen

Goblins werden in Cataclysm unter folgenden Klassen wählen können:
  • Todesritter
  • Jäger
  • Schurke
  • Priester
  • Magier
  • Schamane
  • Hexenmeister
  • Krieger

Startgebiete: Kezan

Der Weg eines jeden angehenden Goblin-Helden beginnt in Kezan, der Hauptstadt der Goblins. Sie befindet sich südlich des Mahlstroms, in der Mitte des Ozeans. Hier erwarten euch die ersten, einfachen Quests, welche unerfahrene Spieler mit dem Umgang des Spiels vertraut machen sollen. Nachdem ihr, verursacht durch einen fatalen Fehltritt, das größtmögliche Durcheinander angerichtet habt, müsst ihr die Insel fluchtartig verlassen und geratet an Bord des Schiffes von Handelsprinz Gallywix. Dieses bringt euch auf die Verlorenen Inseln.

Zonenkarte von Kezan

Zonenkarte Verlorene Inseln


Screenshots von Kezan





Startgebiete: Die Verlorenen Inseln (engl.: The Lost Isles)

Die Inselkette der Verlorenen Inseln liegt südlich von Azshara und nördlich von Durotar. Hier wird die Geschichte der nun heimatlosen Goblins von Kezan fortgesetzt und ihr erfahrte mehr über den Konflikt zwischen Horde und Allianz, der euch auf diesem Eiland hat stranden lassen. Kein geringerer als Thrall persönlich bemüht sich hier um die Loyalität der Goblins und so werdet ihr Teil von etwas größerem, Teil der Horde. Anschließend geht es auf nach Azshara.

Zonenkarte der Verlorenen Inseln

Zonenkarte Verlorene Inseln


Screenshots der Verlorenen Inseln





Quest-Preview der Goblins

Sowohl Goblins und Worgen erleben zu Anfang eine Questreihe, an deren Ende sie auf ihre zukünftigen Verbündeten treffen. Goblins müssen so zunächst ein paar Überlebende retten und ähnliche Aufgaben erfüllen, bevor sie auf eine Orc-Frau treffen, die sie in den Kampf gegen die Allianz schickt.

Wir haben die ersten Quests der Goblins für euch ausführlich auf einer Extraseite mit einem Goblin Quest-Preview zusammengefasst. Achtung: Spoiler!

Die Geschichte der Golbins

Gegeben hat es sie, wenn man den ersten löchrigen Aufzeichnungen glauben darf, schon lange Zeit. Aus Nelthations Aufzeichnungen, aus denen hervor geht, dass er mit Hilfe von Goblinatrefakten die Drachenseele erschuf, lässt sich erahnen, wie alte die Rasse der Goblins sein muss. Somit schien es, das die kleinen Wesen eine früh-antike Rasse sind.

Goblins haben für eine große Zeitspanne auf der Insel Kezan sehr zurückgezogen gelebt und besaßen nicht den Bruchteil ihrer Heute so bewundernswerten Intelligenz. Sie waren Sklaven der grünhäutigen Dschungeltrolle und wurden gezwungen die unterirdischen Tunnelschächte auszubauen, in welche sich die Trolle nicht selbst wagten. Nach Jahren der Knechtschaft unter den Trollen fanden die Goblins ein Mineral, Kaja’mite, benannt nach dem Berg Kajaro auf Kezan. Die Trolle beanspruchten dieses Gestein für sich und benutzten es für Voodoorituale. Die Goblins, immer noch als Minenarbeiter gehalten, erkannten die verborgene magische Kraft des Kaja’mite und horteten Vorräte in den Tiefen von Undermine. Das Mineral hatte allerdings einen entscheidenden Nebeneffekt: die Intelligenz der Goblins wurde in hohem Maße gesteigert. Durch den Zuwachs an Wissen waren die von Natur aus hinterlistigen Wesen in der Lage einfachste Waffen und Rüstungen zu erschaffen.

Auf die gesteigerte Intelligenz folgte erhöhte Listigkeit und so kam es, dass die Sklaven einen Plan kreierten, der sie letzten endes zur stärksten Kraft auf Kezan werden ließ. Die Goblins bauten ihr technologisches Wissen in kürzester Zeit rapide aus und entwickelten die ersten Dampfmaschinen in Azeroth. Gerüchten zufolge war bereits die alte Goblin-Technologie fortschrittlicher als die heutigen Erfindungen anderer Rassen.

Als Meisterhafte Techniker gingen die Goblins schnell Handel auf dem freiem Markt ein und verkauften ihre Artefakte an Jeden, der willig war, genug zu bezahlen. Im laufe der Zeit verließen die Kräfte des Kaja’mite die Artefakte jedoch und mussten ersetzt werden. Als die magischen Eigenschaften in den Artefakten endgültig erloschen waren, zogen die Goblins verzweifelt in die Welt um jedes noch so kleine Vorkommen Kaja’mite aufzuspüren. In den nächsten Jahrtausenden fanden sie jedoch keine weiteren Spuren des Minerals. Fünfhundert Jahre vor dem ersten großen krieg hatte die Intelligenz der Kobolde also ihren Höhepunkt erreicht. Ohne das Hirnanregende Kaja’mite waren die Goblins nicht in der Lage ihre wundersamen Erfindungen zu reproduzieren oder bereits erschaffenes zu reparieren. Ihre Werke wurden schnell durch die heute bekannte, einfachere Technologie ersetzt. Der Rest der Welt fürchtete die flüchtigen Maschinen zunehmend und so sanken die Einnahmen der Goblins in wenigen Jahren auf beinahe Null.

Die Goblins, welche eine unglaubliche Liebe zum Geld hegen, mussten sich durch ihren Intelligenzverlust damit begnügen einfachere Technik zu erschaffen und zu verkaufen. Ungefähr zweihundert Jahre vor dem ersten Krieg segelten erste Handelsflotten von Kezan in die gesamte Welt. Den Krieg sahen die Goblins als hervorragende Gelegenheit ihre Reichtümer von Neuem aufzustocken und begannen ihr Handelsimperium während des Krieges enorm auszubauen. Während des wenig später folgenden zweiten Krieges waren die Goblins längst als Nummer eins der Handelsvölker der Welt Azeroths bekannt. Später gingen sie exklusive Partnerschaften mit der Horde ein.

Ein Botschafter der Horde traf sich Gerüchteweise mit einem Vertreter des Steamwheedle Kartells, möglicherweise Handelsprinz Steamwheedle selbst, um Maschinen und andere Technologie für die Horde im Austausch gegen Geld und Kriegsbeute zu erstehen. Anfangs im festen Glauben, dass die Orcs den Krieg gewinnen, schien das Bündnis perfekt zu sein. Die Einnahmen, die der Krieg in die Kassen der Goblins spülte, waren so groß das der Sklavenmarkt der Goblins ausgiebig ausgebaut wurde. Andere Goblins jedoch wählten den Weg des geringsten Widerstandes und verhielten sich Horde und Allianz gegenüber Neutral, sodass lediglich das Steamwheedle Kartell offizieller Partner der Horde war. Handelsprinz Steamwheedle erkannte jedoch seinen Fehler und verließ die Horde sang und klanglos. Bis heute erinnern sich die Goblins an diese Begebenheit und sind nie wieder Bündnisse mit einer der beiden Seiten eingegangen. Es war besser, so fanden sie, die Vorteile beider Fraktionen zu nutzen und ständig gegeneinander abzuwägen.

Im Zeitalter der großen Katastrophe wurden viele Goblins von ihrer Heimatinsel Kezan vertrieben, auf der ein gewaltiger Vulkan ausgebrochen ist. Einige Goblins sahen darin eine gute Möglichkeit Profit zu schlagen und verkauften Tickets für Fluchtschiffe an die eigenen Leute, um sie später in die Sklaverei zu schicken. Eines der Schiffe wurde jedoch während eines Kampfes zwischen Kampfschiffen der Allianz und der Horde so stark beschädigt, das die an Bord befindlichen Goblins am Strand einer Insel vor Kalimdor strandeten. Die Schiffbrüchigen entdeckten, dass der dichte Dschungel viele Gefahren und Geheimnisse barg. Die größte Gefahr ging allerdings von der Allianz aus, viele unprofitable Begegnungen mit ihnen haben einige Handelsprinzen aus ihrer neutralen Position gehoben und führten dazu, das die abtrünnigen Goblins wieder ein Zweckbündnis mit ihrem ehemaligen Partner, der Horde, eingegangen sind.

Die Startgebiet-Cinematics der Goblins






Die Zonenpreview-Videos zu den Startgebieten





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